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Spiel der Spiele

Die Wiener Spieleakademie hat wieder den österreichischen Spielepreis ausgerufen und dieses Jahr war nicht ganz so überraschend (sollte ich das Adjektiv  „lächerlich“ benutzen?) wie die Prämierung von Activity Extreme im letzten Jahr.

Gewonnen hat Suleika von Zoch. Da sich die Cassans regelmäßig beschweren, dass das SdJ an viel zu komplizierte Spiele geht überrascht dieser Preis nicht, denn ein seichteres Spiel, dass noch irgendwie Pfiff hat ist ja nicht am Markt. Immerhin: Suleika ist ein solides Würfelspiel und macht sicherlich auch irgendwo Spaß. Dass es fatal an Würfelspiele aus den 80er Jahren wie Cash & Carry erinnert, ist dem österreichischen Preis ja egal, da gehts ja nicht um Kulturgutförderung.

Ansonsten auf den Listen:

Spiele Hits für Familien:
Blox (Ravensburger)
Deukalion (Hasbro)
Drachenparade (Piatnik)
Drachenwurf (Schmidt)
Globalissimo (Kosmos)

Spiele Hits mit Freunden:
Galaxy Trucker (CGE)
Stone Age (Hans im Glück)
Wie verhext! (alea/Ravensburger)

Spiele Hits für Kinder:
Auf die Schätze, fertig, los! (Haba)
Haselnussbande (Queen Games)
Lauras erste Übernachtung (Amigo)

Spiele Hits für Experten:
Agricola (Lookout Games)
Race for the Galaxy (Abacusspiele/Rio Grande)
Tribun (Heidelberger Spieleverlag)

Weder bei den „Freunden“ noch bei den „Experten“ (die Unterscheidung dieser beiden Preise entzieht sich mir ein wenig) sind größere Überraschungen dabei. In der Familienkategorie überrascht vor allem Deukalion – denn das ist doch eher ein sehr mäßiges Spiel. Aber der Autor ist Österreicher und da schwingt natürlich etwas Lokalpatriotismus mit (dasselbe gilt für Drachenparade vom österreichischen Verlag Piatnik, der ja auch immer ne Nominierung bekommen muss).

Trotz meiner etwas harten Worte gratuliere ich allen Beteiligten ganz herz- und ehrlich.

ciao

peer

Peer Sylvester
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