Spielbar sucht den Supersammler

Erst einmal eine organisatorische Ansage: Da Mittwochs jetzt ja das Brettspielradio läuft, werde ich die sporadischen Interviews immer Freitags posten (So bereits ja schon zweimal geschehen) . Die regulären Einträge kommen dann immer Sonntags oder Montags – Auf diese Weise sind Beiträge immer min. 2 Tage “oben”. Allerdings ist die Zeit vor Weihnachten -insbesondere der November – pickepackevoll mit Arbeit und Privatkram und wieviel reguläres ich liefern kann, bleibt abzuwarten. Am besten immer ein Auge auf Twitter haben!

Das Guiness Buch der Rekorde ist laut Wikipedia über die Frage entstanden, welches der schnellste jagbare Vogel Europas ist. Diese Frage wird in den aktuellen Werken nicht beantwortet (ich hatte einmal eine Ausgabe von 1968, da stand das aber auch nicht drin). Dafür eine Menge anderer Dinge und was Fragen nach Tieren, Sportrekorden oder Bauleistungen betrifft, ist das Werk auch recht zuverlässig. Schwieriger ist da die Frage nach Rekorden, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, die das Guiness World Records – Team quasi selbst entscheiden muss. Da sind sie auf das breite Publikum angewiesen. Dennoch dürfte es für die durchschnittlichen Leser eine Überraschung sein, dass laut Guiness Buch die größte Spielesammlung gerade einmal 1531 Spiele beträgt (Ich nehme an, damit sind unterschiedliche Spiele gemeint – und nicht eine komplette Palette ausrangierter Monopolys). Ich meine, ich kenne eine Menge Leute, die ein Vielfaches dieser Zahl besitzen – ich selbst war bis letztes Jahr auch knapp drüber, habe aber einiges abgestoßen. Das wirft natürlich zwei Fragen auf: Warum ist die Zahl im Guiness Buch so unglaublich verkehrt? Und : Wer hat denn jetzt die größte Sammlung?

Die erste Frage ist einfach zu beantworten: Weil sich keiner der Sammler mit mehr Spielen, die Mühe macht, die Zahl zu korrigieren. Das liegt auch daran, dass dies nicht ganz einfach ist. Wer einen Rekord anmelden will, muss genau das tun: Ihn anmelden. Wenn es etwas ist, dass nicht in der Öffentlichkeit passiert, muss man entweder Notare bezahlen, die als Zeugen dienen oder man muss Herren vom Guiness Buch einladen, die den Rekord prüfen. Beides ist langwierig und teuer – insbesondere wenn es darum geht, eine große Sammlung zu überprüfen. Das ist ja nicht an einem Nachmittag getan (und dann sind natürlich auch ein paar Fragen zu klären wie “Zählen nur verschiedene Spiele? Zählen unterschiedliche Auflagen? Zählen Kartenspiele? Zählen Escape Games? etc). Diese zeitlichen und monetären Kosten möchte kaum einer auf sich nehmen, nur um dann im Guiness Buch zu stehen – insbesondere wenn man weiß, dass man eigentlich gar nicht dahin gehört. Die meisten Sammler, die ich angesprochen oder angeschrieben habe, haben entweder gar nicht geantwortet oder wollten anonym bleiben (es gibt ein, zwei Ausnahmen, aber ich lasse einmal alle anonym). Sammlungen sind erst einmal Privatsache. Dann geht es den Sammlern eher um Vollständigkeit eines Sammlergebiets als um reine Masse. Und vor allem wusste so ziemlich jeder von jemanden, dessen Sammlung noch größer war. Warum also anmelden? Nur damit der Rekord etwas “richtiger” aussieht?

Die zweite Frage ist deutlich schwieger zu entscheiden. Wie gesagt, wollten sich die meisten Sammler nicht zu konkreten Zahlen äußern, aber ein paar Antworten habe ich doch bekommen. Ich selbst habe schon mit Leuten gespielt, deren Sammlungen zwischen 4000 und 5000 Titeln beträgt. Das ist auch so die Grenze, die eine normale Wohnung zu fassen vermag. Dann treten Lagerungsschwierigkeiten auf.

Ein User, den ich per BGG befragt habe und 7650 Spiele (plus 15.000 Miniaturen und zahlrreichen Zeitschriften) sein eigen nennt, hat 1000 bereits dem örtlichen Museum gespendet. Ich erinnere mich auch dunkel an einen alten Spielbox(?)-Artikel, bei dem einer der fleißigsten Sammler mit dem Spielearchiv verhandelte, weil er seine Sammlung abstoßen musste.

Die größte Sammlung, für die ich konkrete Zahlen aus erster Hand habe ist die von Sheila und James Davies, die mitlerweile über 13.000 Titel ihr eigen nennen. Aber auch sie sagen, sie wissen von größeren Sammlungen. Der verstorbene Sid Sackson nannte über 18.000 Spiele sein eigen, aber die Sammlung ist mittlerweile in Einzelteilen verkauft. Die Sammlung des ebenfalls verstorbenen Feridand de Cassan ist in dem Österreichischen Spielemuseum aufgegangen. Das waren über 27.000 Spiele, aber es lässt sich nicht so richtig zwischen Privatsammlung und Museum trennen.

Die größte Privatsammlung, von der ich weiß (also von der ich eine Zahl habe, aber keine direkte Bestätigung – woran auch die Messe schuld sein kann) beträgt 30.000 Spiele und wird von einem deutschen Sammler betrieben.

Ist das die Spitze des Eisberges? Ich weiß es nicht. Aber daher eine ungewöhnliche Bitte an hier etwaig mitlesende Sammler: Bitte teilt doch eure Sammlung in den Kommentaren, insbesondere neben der ungewöhnlichen Stückzahl auch Sammelgebiet und Sammelaufbewahrungsort. Gerne auch anonym! Ich finde solche Statistiken unglaublich interessant! Und nebenbei habe ich auch gerne einem Weltkonzern wie Guiness World Records etwas vorraus 🙂

ciao

peer

 

Verlagsvorstellung Play Nation Studios

Essen bedeutet natürlich auch das Kennenlernen von neuen Verlagen. Und das nicht nur auf der Messe, sondern auch bei der Nachbetrachtung auf diversen Webseiten. So hatte die Spielfritte das Spiel Dream Catchers beschrieben und ich habe den Verlag ausfindig gemacht und ein paar nette Worte mit ihm gewechselt. Das Spiel selber hoffe ich dann kurz vor der Kickstarterkampagne besprechen zu können!

Stellt Euch doch bitte kurz vor!

Play Nation Studios ist ein junger Verlag aus Singapur. Er ist aus den Play Nation Cafes hervorgegangen, eine Kette von Brettspielcafés, die wir seit über acht Jahren betreiben.

Wir konzentrieren uns auf einfache Spiele für Zwischendurch die eine sehr starke Geschichte bieten. Es ist unsere große Hoffnung, dass die Spieler, die unsere Spiele spielen hinterher etwas zu erzählen haben!

Bitte erzählt doch etwas über Euer Spiel!

Unser erstes Spiel, Dream Catchers (“Traumfänger”) ist ein kooperatives Spiel für 2-4 Spieler, die in die Rolle der Traumfänger schlüpfen. Traumfänger sind in diesem Fall Feen, die schlafende Kinder besuchen.

Das Ziel ist es, den Kindern einen guten Schlaf zu bescheren, in dem sie für süße Träume sorgen. Dabei müssen sie böse Alpträume ebenso bekämpfen wie fiese Monster, die versuchen das arme Kind aufzuwecken.

Das Spiel bietet wunderschön illustrierte Karten, hochwertiges Spielmaterial und einfache Mechanismen, aber auch eine gewisse Herausforderung, wenn es darum geht, gegen das Spiel zu gewinnen!

Was habt ihr für die Zukunft geplant?

Kurzfristig hoffen wir auf eine erfolgreiche Kickstarterkampagne im Januar nächsten Jahres und auf schöne Geschichten unserer Dream Catcher -Backer.

Wir hatte  so viele interessante Begegnungen mit Spielern in Essen und zuzusehen, wie sie unser Spiel kennenlernen war eine tolle Erfahrung!

Langfristig hoffen wir, dass uns die Kampagne auch ermöglich in Zukunft weiterhin Spiele mit interessanten und ungewöhnlichen Themen und Geschichten herauszubringen!

Vielen Dank für das Interview!

012 Brettspielradio mit Matthias Nagy

Matthias Nagy ist ein Tausendsassa in der Spieleszene. Eigentlich müßig, ihn vorzustellen. Er ist Stammbesetzung bei den Bretterwissern, Inhaber von Frosted Games, hat den Spiele-Adventskalender erfunden, W3lch3s 5p13l über sein Osternest veröffentlicht, macht regelmäßig Urlaub auf Mallorca und noch sooo vieles mehr.
Ich hatte die Gelegenheit mit ihm über das Spielen mit Kindern zu sprechen. Er berichtet davon, wie Monopoly ihm das Herz gebrochen hat und wir tauschen uns über das Spielen in Kindergarten und Schule aus.

Datum des Gesprächs: 16. Juli 2017
Online seit: 15. November 2017

Shownotes:

Links:
Brettspielradio – Der Brettspiel-Podcast von spielbar.com: https://www.spielbar.com/podcast
spielbar.com auf twitter: https://twitter.com/spielbar_com
Bretterwisser: http://www.bretterwisser.de
darkpact auf twitter: https://twitter.com/darkpact
Frosted Games: https://frostedgames.de

Credits Intro/Outro:
Künstler: Scott Holmes
Song: A Wee Tipple
Album: Music for Media 2
Lizenz: CC BY NC
Veröffentlicht: 2017-08-19
Quelle:
A Wee Tipple von Scott Holmes: http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Music_For_Media_Vol_2/Scott_Holmes_-_03_-_A_Wee_Tipple_1169

Vorstellung: Board Game Circus

 Jürgen hatte sich auf der Messe bereits mit den Board Game Circus unterhalten und hat dann mich hingeschickt. Ich kannte sie zwar von Twitter, wusste aber nicht so richtig, was genau die eigentlich machen. “Leider” war der Stand ständig umlagert, so dass ich nur einen Blick auf die Spiele werfen konnte – und das kann sich sehen lassen. Boardgame Circus hat ein interessantes Portfolio!

Daher habe ich mich schnell zum Email-Interview angemeldet – Gute Spiele interessieren mich ja immer 🙂 Und ich habe dann auch gleich erfahren was Board Game Circus eigentlich macht. Und das erfahr ihr ebenfalls!

 Stellt euch doch bitte kurz vor!

Wir sind Alex und Daniel, seit Anfang des Jahres Herz und Seele von Board Game Circus. Kennengelernt haben wir uns bereits etwas früher, damals fingen wir an, zusammen an verschiedenen Projekte zu arbeiten. Und weil das so gut lief und uns viel Spaß bereitet hat, ist Alex schließlich bei Board Game Circus eingestiegen.

 Ihr seid ja kein “normaler” Verlag. Was genau macht ihr eigentlich?

Board Game Circus steht seit 2015 SpieleautorInnen und Verlagen mit kompetenten Dienstleistungen zur Verfügung, welche die Realisierung ihrer Ideen und Produkte bis hin zum Markteintritt ermöglichen. Einfach ausgedrückt unterstützen wir bei (oder übernehmen) Aufgaben wie Übersetzungen in mehrere Sprachen, Marketing, Crowdfunding Management, Spielelektorat und Redaktion sowie Promotion (z. B. das Versenden von Rezensionsexemplaren an unser Media Partner Netzwerk).

Seit Anfang 2017 betätigen wir uns außerdem selbst als Herausgeber und lokalisieren internationale Spiele für den hiesigen Markt. Parallel dazu haben wir begonnen, unser eigenes Vertriebsnetzwerk aufzubauen, um diese Spiele und die Spiele unserer Partner den Spielerinnen und Spielern über ausgesuchte Fachhändler zugänglich zu machen.

 Nehmen wir einmal an, ich wollte unbedingt meinen neuen Prototypen selbst veröffentlichen und komme damit zu euch. Womit könnt ihr mir helfen, was müsste ich schon selber tun?

 

Wir geben vielfach Hilfe zur Selbsthilfe, Teilen also unser Wissen und unsere Erfahrung, statt diese einfach nur zu verkaufen. Deinen Prototypen würden wir uns genau ansehen, spielen und dann Feedback zu möglichen Schwächen oder Verbesserungen geben. Wir würden das Spiel, sofern nötig, mit dir zusammen weiterentwickeln, bis es rund ist und ein gut verständliches und einfach nachzuvollziehendes Regelwerk dafür erstellen. Dabei behalten wir stets deine ursprüngliche Idee im Blick, aber auch die Bedürfnisse der anvisierten Zielgruppe für dein Spiel. Die nötige Expertise dazu leitet sich aus unserer persönlichen Tätigkeit als Spieleentwickler und Vielspieler mit guter Kenntnis des Marktes ab.

Schon während dieses Prozesses haben wir auch die später anfallenden Produktionskosten im Blick. Wir können beraten, welche Komponenten und Materialen verhältnismäßig günstig oder teuer sind und Vorschläge machen, wie man bei Bedarf substituieren kann. Im nächsten Schritt vernetzen wir dich mit Illustratoren, die dem Spiel visuell Leben einhauchen.

Im Zusammenhang mit der Produktionsplanung können wir einen Kostenplan erstellen und eine Strategie erarbeiten, wie die Finanzierung zum Beispiel mittels Crowdfunding erreicht werden kann. Falls gewünscht, planen wir dann eine Crowdfundingkampagne mit dir und führen diese auch mit dir zusammen durch.

Wenn es an die Produktion geht, unterstützen wir bei der Datenaufbereitung entsprechend der Druckspezifikationen der Druckwerks (Daniel ist gelernter Mediengestalter für Digital und Printmedien).

Ist das Spiel gedruckt, kann es von uns in den Verkauf gebracht werden. Zum Beispiel über unseren Vertrieb oder auf Messen und Events, die wir besuchen.

Die einzelnen Schritte dieser Bearbeitungskette sind letztlich optional. Bist du selbst schon weiter, dann wünscht du dir vielleicht nur Unterstützung in einer bestimmten Sache. Wir gehen individuell auf dich und dein Spiel ein.

Wenn ihr umgekehrt selbst als Herausgeber tätig wird, wie wählt ihr eure Spiele aus? Habt ihr da eine bestimmte “Handschrift” oder stellt ihr euch möglichst breit auf?

Aktuell wollen wir als Kleinstverlag vor allem den Weg auf die Tische möglichst vieler SpielerInnen und Spieler finden, die an unseren Titeln hoffentlich ebenso viel Gefallen finden wie wir selbst. Daher findet ihr in unserem Katalog mehrheitlich familienfreundliche Spiele, die relativ leicht zugänglich sind und doch eine schöne Spieltiefe bieten. Also Spiele, die offen und einladend für eine breite Zielgeuppe sind. Dies und die hochwertige Produktion gepaart mit Toplevel-Grafik- & Illustration verbindet all unsere Spiele.

Was habt ihr für die Zukunft geplant (Nah und fern)?

Wir werden kontinuierlich spannende neue Spiele vorstellen, die wir entweder selbst herausbringen oder durch unsere Partner in den Vertrieb aufnehmen. Vermutlich wird es ein gesunder mix aus beidem, wie auch jetzt schon. Ihr werdet uns auf zahlreichen Brettspielevents und Messen antreffen, auf denen wir unsere Spiele vorstellen und zum Ausprobieren bereithalten. Konkret sind die nächsten geplanten Events die EpicCon in Münster sowie die Spiel doch! In Duisburg. Aber auch auf den Bremer Spieletagen und andernorts werdet ihr, wenn nicht uns, so doch unseren Spielen begegnen können.

Was haltet ihr von dem Spiel Meeple Circus?

Es ist eine große Schachtel mit viel Luft drin. Alex hat richtig Gefallen dran gefunden, mir ist es zu kleinteilig. Ich bleibe bei Tier auf Tier, das birgt weniger Frustpotential für mich 😉

Als wir unseren Vertrieb noch unter dem Namen Meeple Circus führten, schrieb Matagot uns an und informierte uns über den gleichlautenden Spieltitel. Dass wir zufällig den gleichen Namen trugen, stellte für keine der beiden Seiten ein Problem dar, wir fanden es lustig.

Dass mittlerweile alle Bereiche unseres Unternehmens unter der Marke Board Game Circus firmieren ist vor allem die logische Konsequenz aus der guten Wahrnehmung dieses Namens im In- und Ausland.

Vielen Dank für das Interview!

Heather Chandler underlined many words in her copy of Moby Dick

Ich erinnere mich in den letzten Jahren den Jürgen mitgezwungen zu haben, etwas nach der Messe zu schreiben. Inzwischen greift der aber einfach zum Mikro und spricht was ein. Stattdessen bin ich derjenige der gezwungen wird, weil ich noch nichts geliefert habe. Ich sitze also schon seit ein paar Tagen vor einer leeren Schreibprogrammseite und überlege was ich tippen soll.

Es ist ja nicht so, dass es nichts zu tun gibt. Man drängt das Problem nach hinten und kümmert sich um die vielen anderen Dinge, die man die ganze Zeit eh machen muss und die man nicht vernachlässigen möchte. Und dann fällt mir auf, das es vor allem daran liegt das gefühlt alles schon gesagt wurde. Peer hatte es sehr gut erschlagen und Jürgen hat die Lücken gefüllt. Die Messe ist gegessen. Oder nicht?

Und dann dachte ich mir, es gibt ja noch die Sichtweise, eines Menschen der auf der Messe gearbeitet hat. Mit einem eigenen Stand. Aber die ist auch langweilig. Es war voll. Es wurde viel gekauft und man war froh, dass man den Stand nicht verlassen musste. Natürlich hätte man gerne mehr Platz gehabt um mehr Demos geben zu können, aber das Geld dafür hat man auch nicht.

Aber die Deadlines hatten wir noch nicht. Vor 2 Jahren hatten wir alle geschimpft, dass Essen so früh ist. Viele viele Jahre war Essen immer am dritten Wochenende im Oktober. Zumindest erinnere ich mich immer so. Wenn man nachsieht wird man feststellen, dass es auch etliche gab, welche am zweiten Wochenende waren. Vor zwei Jahren war es aber gefühlt das erste Wochenende. In dem Jahr hatte der Oktober fünf Wochenenden und es war in Wahrheit das zweite, aber es war halt ganz am Anfang des Monats. Das erzeugte Stress bei allen Verlagen und die Deadlines waren ein Graus. Aber es klappte.

Dieses Jahr war Essen sehr spät. So spät, dass es wirklich an den Letzen Tagen des Monats lief. Statt also entspannt zu sein, kam die Anstrengung in Form des auf die leichte Schulter Nehmens. Ich habe persönlich ein Problem mit so einem späten Termin, wenn ich ein zeitkritisches Produkt auf den Markt bringe, dass dann schon früher raus muss und nicht auf der Messe als Neuheit gezeigt werden kann. Aber auch andere werden da übersehen und die Deadlines nützen alles nichts.

Wir Verleger sind da wie die Autoren. Und auch die Buchautoren. Gib mir mehr Zeit und ich fülle die zusätzliche Zeit. Es wird nicht fertiger, sondern nur bearbeiteter. Deadlines sind ein wichtiges Instrument, aber sie nützen nichts, wenn die Frage nach der Dead-Deadline und der Dead-Dead-Deadline schon logischerweise kommen. Und es ist echt ein Problem, wenn die Puffer nicht eingebaut werden, um Katastrophen wie gesunkene Container mit einzuplanen.

Für mich war die Messe in der Richtung zum größten Teil entspannt. Und je mehr ich mich weg bewege davon für eine Messe zu planen, sondern mich darauf konzentriere es einfach fertig zu planen, desto entspannter bin ich. Und dennoch mache ich gerade solch Zeitkritischen Projekte jedes Jahr, wo ich den Kribbel der Deadlines wieder spüre. Und die Freude, wenn das alles klappt oder den Frust, wenn was schiefgeht. Ich fühle mich lebendig. So lebendig wie in der Masse in Halle 3 festzustecken oder seinen Stand nicht verlassen zu können, weil die Schlange davor einen nicht rauslassen kann, selbst wenn sie es möchte. Und dieses Gefühl hatte ich auch dieses Jahr. Und auch wenn sich immer alles ändert, so bleibt das Gefühl diese Änderungen als positiv zu empfinden und die Freude das genießen zu können.

Ich freue mich auf die Spiel 18. Egal welche Probleme da kommen. Egal welche Deadlines verpasst werden. Egal welche Trends übersehen wurden. Egal welche Menschen ich verpasst habe, weil wir in der Masse uns nicht getroffen haben. Egal welche anderen verrückten Ideen mir in der Phase des Lebens beglücken. Dieses Essen wird nicht das beste oder coolste gewesen sein. Aber es wird auch nicht das schlechteste gewesen sein. Man muss es als Erlebnis verarbeiten und auf dieses Erlebnis freue ich mich auch nächstes Jahr wieder. Und auf das Feedback anderer die das ganze kritischer betrachten können, wie der Peer.

011 Brettspielradio Andreas Buhlmann

Andreas Buhlmann ist beruflich in der IT-Welt unterwegs. Naheliegend also, dass er sich auch mit Webseiten und dem Internet auskennt. Mit cliquenabend.de betreiben er und sein Team schon seit einigen Jahren ein großes Webangebot rund Brett- und Gesellschaftsspiele. Und von vielen Spieleveranstaltungen kennt man das Team von cliquenabend.de aufgrund der gelben Polo-Shirts mit der markanten Bedruckung und des Video-Equipments, welches immer mit dabei ist, damit die Verlage Ihre neuesten Spiele im Bild vorstellen können.

Datum des Gesprächs: 16. Juli 2017
Online seit: 8. November 2017

Shownotes:

Links:
Brettspielradio – Der Brettspiel-Podcast von spielbar.com: https://www.spielbar.com/podcast
spielbar.com auf twitter: https://twitter.com/spielbar_com
cliquenabend: http://www.cliquenabend.de
cliquenabend auf twitter: https://twitter.com/cliquenabend
NDA: https://de.wikipedia.org/wiki/Geheimhaltungsvertrag

Credits Intro/Outro:
Künstler: Scott Holmes
Song: A Wee Tipple
Album: Music for Media 2
Lizenz: CC BY NC
Veröffentlicht: 2017-08-19
Quelle:
A Wee Tipple von Scott Holmes: http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Music_For_Media_Vol_2/Scott_Holmes_-_03_-_A_Wee_Tipple_1169

010 Brettspielradio Rückblick Spiel 17

Ein völlig subjektiver Messerückblick auf die Internationalen Spieltage 2017 in Essen. Aufgenommen mit dem üblichen grippalen Infekt nach der Messe. Podcasting geht also auch aus dem Bett heraus…

Datum der Aufnahme: 1. November 2017
Online seit: 1. November 2017

Shownotes:

Links:
Brettspielradio – Der Brettspiel-Podcast von spielbar.com: https://www.spielbar.com/podcast
spielbar.com auf twitter: https://twitter.com/spielbar_com

Credits Intro/Outro:
Künstler: Scott Holmes
Song: A Wee Tipple
Album: Music for Media 2
Lizenz: CC BY NC
Veröffentlicht: 2017-08-19
Quelle:
A Wee Tipple von Scott Holmes: http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Music_For_Media_Vol_2/Scott_Holmes_-_03_-_A_Wee_Tipple_1169

Die Messe ist gelesen

Natürlich! Natürlich schreibe ich über die Messe. War sonst noch irgendetwas von Bedeutung in der letzten Woche? Kann gar nicht sein! (OK. St Pauli hat 1:1 gespielt und so am Wochenende mehr als Unendlich mal so viele Punkte geholt wie der HSV)
Ich probiere mich aber eher an ein paar Eindrücken, anstelle von haarkleinen Aufzählungen welche Spiele ich wo gegen wen verloren habe oder wie viele Mikrogramm an spielbaren Hardkarton ich mit nach Hause geschleppt habe.
Aber ich nummeriere die Absätze mal. Sonst wirft man mich aus der Bloggergewerkschaft. Am besten Rückwärts, das ist modern! (Ich muss mir dann aber vorher überlegen, wie viele Eindrücke ich teilen will)

10.) Der Tod des “Überfliegers“. “Überflieger” war schon immer ein dämlicher Begriff. Aber 2013 wurde (zumindest in meinem Blog) zuletzt darüber diskutiert. Damals gab es nämlich keinen. Retrospektiv erschienen 2013 übrigens u.a. Russian Railroads, Concordia und Loveletter. Aber egal- niemand erwartet mehr “den Überflieger” und das ist gut so. Die Messe ist dem doch ganz schön entwachsen. Wo jeder nur ein paar Prozent sieht, sieht auch ein, dass er gar nicht beurteilen kann, ob da etwas für jeden dabei wäre.

9.) Apropos: Auch Scoutlisten sind tot. Zumindest ein bisschen. Es ist schon witzig. Eigentlich sollte man denken, die würden immer mehr an Bedeutung gewinnen, jetzt wo niemand mehr auch nur einen Bruchteil der Neuheiten “schaffen” kann. Tatsächlich aber bilden die Listen in erster Linie den Vor-Messe-Hype ab. Es sind mehr oder minder exakt die Spiele auf den Scoutlisten, die vorher auf den “Will ich mir ansehen”-Listen zu finden waren. Wer es schafft, vor der Messe “Buzz” zu erzeugen, der wird auch gescoutet. Das ist nicht so überraschend: Bei der Menge an Neuheiten siebt jeder im Vorfeld aus, schafft nur seine Favoriten und das sind dann auch die, die gespielt werden und dann bewertet werden können. Wenn die dann nicht komplette Grütze sind (und das sind ja nun wirklich die wenigsten Spiele mittlerweile) werden die auch entsprechend oft gut bewertet. Die Aussagekraft ist gering. Spannend wirds nächstes Jahr: Wenn die nächsten Spiele der Autoren und Verlage der Scoutlisten wieder so viel Vorfreude entwickeln, dann waren die Spiele wohl wirklich zurecht auf den Listen. Im Moment sind Scoutlisten eher selbsterfüllende Prophezeihungen.

8.) Fressen und gefressen werden: “Messetrends” sind auch tot. Aber manchmal fällt einem etwas witziges ins Auge. Dieses mal gab es mindestens vier Spiele mit dem nicht ganz alltäglichen Thema “Auf einer Insel zwecks Überleben Mitspieler töten und/oder Aufessen”: Hunger- The Show, Who do we eat, Hellapagos und [Trage ich nach, sobald mir der Titel wieder einfällt]. Zufällig habe ich zwei davon an einem Tage gespielt. Hellapagos war das bessere. 1999 galt Frischfleisch noch als sehr gewagtes Thema. Zeiten ändern sich. Und wo wir bei “skurill” sind: “Schmusekampf” ist m.E. keine adäquate Übersetzung von “Battle in the bed”.

7.) Ausverkäufe und Nichtverkäufe: Wieder waren viele Spiele schon vor dem Wochenende ausverkauft -auch mein Lost Expedition – wobei Japan Brand den Vogel abschoss – Bereits am Donnerstag um 9.50 war Perfect Hotel weg. Die Journalisten waren diesmal weitestgehend unschuldig; die Türen wurden bereits um 9.40 geöffnet. An anderen Ständen war dagegen tote Hose und nicht immer weil die gezeigten Spiele schlecht wären. Manchmal waren es fehlende Infos vor der Messe und manchmal auch Pech. Selbst Splotter hat vermutlich erstmals nicht ihre “Neuheit” (Kiek) ausverkauft – keiner wusste davon.  Es gilt also wieder: Buzz ist alles. Die Schere öffnet sich weiter in die Spiele, die sich alle ansehen wollen, weil sich die alle ansehen wollen und die Spiele, die keiner sehen will, weil sie keiner kennt. Designer Diaries, Trailer, ein bekannter Name und gute Graphiken werden immer wichtiger, trotz steigender Besucherströme.

6.) Logistik: Apropos “Besucherstrom”, die Messe wird voller. Immerhin fuhren mehr U-Bahnen und das war ein großer Vorteil gegenüber 2016. Wofür die Messeleitung nichts kann. Auch der zweite Eingang ist hilfreich, ein dritter oder vierter könnte nicht schaden. Jedenfalls ist das Gedrängel vor der Messe so groß gewesen, dass immer vorzeitig geöffnet wurde. Gut für unsereins, etwas unberechenbar für das Standpersonal (insbesondere Kleinverlage). Sollte man vielleicht generell früher aufmachen oder verschiebt sich das Problem nur? Ich persönlich wäre lieber um 9.00 da (oder auch um 9.30, wenn die Messe dann schon eine halbe Stunde läuft) und dafür später noch auf (organisierten?) Veranstaltungen, ergo würde mir dann auch ein Messeschluss um 18.00 reichen. Weiß aber nicht, ob das konsens ist. Oder man macht die Messe um 5.00 auf, dann gibt es garantiert weniger Andrang.

Toiletten sind übrigens zwar übervoll, aber das liegt auch an den Besuchern, die sich alle in Halle 3 aufhalten und nicht wissen, dass es oberhalb der Rolltreppe am Eingang auch Toiletten gibt. Die immer frei sind. Was Essen betrifft: Wer nicht antizyklisch essen will, kann aus den drei Kategorien “Kurze Anstehzeiten”, “Gutes Essen”, “Bezahlbare Preise ” eine wählen. Aber gefühlt zumindest etwas variableres Angebot als letztes Jahr.

5.) Versteigerungsspiele: Nachdem jetzt etwa 10 Jahre praktisch kein Verlag irgendetwas anfassen wollte, das auch nur im entferntesten nach “Versteigerungsspiel” riecht, sind auf dieser Messe wieder ein paar Vertreter erschienen. Ob die was taugen, weiß ich (noch) nicht – aber immerhin. Allerdings kommen die allesamt aus dem Ausland. Und/Oder es waren  Modern Art-Ausgaben. In Deutschland hilft als Autor nur weiterhin Ceci n’est pas une Versteigerungsspiel.

4.) Die Anzahl der Asiatischen Verlage hat sich noch einmal enorm gesteigert und könnte die Anzahl der Amerikanischen Verlage erreicht haben, was Messepräsenz betrifft. Auch das Spektrum des Angebotenen ist recht groß, wobei die Spiele generell eher klein sind, aber oft graphisch den hiesigen Produkten überlegen sind. Insbesondere die Spiele von TBG waren graphisch phänomenal (Labours of Hercules könnte das schönste Kartenspiel sein, dass ich in den letzten 24 Monaten gespielt habe) – schade, dass spielerisch nicht immer gut war, was optisch glänzte. Aber den Hauptzweck hat die Graphik erfüllt: Die Spiele waren im Dauerbetrieb. Der Markt “Asien” wird jedenfalls wichtiger. Und der Indonesische Verlag Manikmaya Games war wieder da – mit mehr Spielen als je zuvor. Und auch hier herrschte Dauerbetrieb, ich hatte jedenfalls keine Chance auf ein Testspiel.

3.) Stichspiele erleben eine neue Renaissance. Es gab sie natürlich immer – gerade bei kleineren Verlagen. Aber dieses Jahr kamen insgesamt so viele qualitativ gute und vor allem auch originelle Vertreter heraus wie zuletzt beim großen Stichspielboom der 90er: Familiars Trouble, Cobras, Spires, Indulgence, Voodoo Prince, Mexican Standoff, Druids, Cuckoo (wenn man zu Stichspielen zählt). Es gibt anscheinend wirklich keine Tabus mehr, was Mechanismen betrifft.

2.) Hallenlayout: Neue Hallen und insgesamt subjektiv deutlich unübersichtlicher als letztes Jahr. Halle 8 mit den mehreren Zwischengängen und die volle Halle 7 verwirrten mich. Dafür war die Halle 6 zwar etwas wild zusammengestellt (Rollenspiele, Brettspiele, Comics, Krams, Tabletops) aber deutlich leerer als die letzten Jahre. Rollenspieler wandern zu reinen Rollenspielmessen ab, die Comicmesse ist weiter ausgedünnt. Ob letztere ihren Platz auf Dauer behält, bezweifle ich so langsam. Zumal die Comicstände dieses Jahr nicht einmal beieinander waren – lohnt sich das noch für Comicschaffende? (Ernste Frage, ich habe keine Ahnung!) Optimierungsbedarf vermutlich auch, was Warteschlangen betrifft. Immerhin war der “Heidelberger”-Einkaufsparcour diesmal anders herum, so dass die Eckstände in Halle 1 am Ausgang standen und so nicht von den Schlangen bedeckt wurden. Dafür gab es wohl an anderen Stellen Probleme (wobei ich mich frage, warum man stundenlang ansteht, um ein Spiel zu kaufen, dass man während der Wartezeit auch im Internet bestellen könnte und vermutlich geliefert bekommt, bevor man am Stand angelangt ist. Aber das bin ich). Prinzipiell freut mich der Andrang, weil mich es freut, wenn unser Hobby weiter an Betrieb gewinnt und hoffe dass die Messe Eingangs- und Hallenplatzmässig noch aufstocken kann. Am Rande: “Es wird wieder gespielt” wurde gefühlt in jedem Fernseh/Rundfunk-Beitrag über die Spiel verkündet und meine Mutter (!) meinte dazu: “Das haben sie schon 79 beim Spiel des Jahres gesagt, in den 80ern als die Perlhuhnspiele (Frankh-Kosmos) bei Du und deine Welt gezeigt wurden und als Siedler von Catan rauskam. Wann wurde denn mal nicht gespielt?” Ich lass das mal so stehen.

1.) Leute! Ich habe einige interessante Spiele gespielt, einige gute, einige schlechte, einige schöne, einige originelle und einige die ich aus diversen Gründen nie wieder spielen will oder kann oder beides. Doch mittlerweile ist für mich fast das wichtigste die Chance, Leute zu treffen, die ich sonst niemals treffen kann. Sei es die Bloggerszene, seien es Autoren oder Verlagsvertreter (Hans Rüttinger hat mein Big Citiz gespielt! Und es hat ihm gefallen. Wow!), die ich nur in Essen sehe und mit denen ich zumindest kurzzeitig quatschen konnte (und leider eine Menge die ich verpasst habe). Insbesondere aber die Internationalen Gäste sind für mich ein Grund, nächstes Jahr wieder mehr Besuchszeit einzuplanen. Tatsächlich habe ich Twitter-Freunde aus wortwörtlich aller Welt getroffen und das war für mich vielleicht das größte Ding überhaupt.

Apropos Twitter: Es hat sich durchaus gelohnt, der Messe zu folgen. Neben Spieleindrücken, erfuhr man von der Zeitumstellung, nicht fahrenden Zügen, einem versuchten Raub nebst Täterbeschreibung und dass ein Verlag in Halle 8 wohl “lustige” Vergewaltigungswitze in seinen Spiel eingebaut hat. Auch das ist eine Seite der Vielfalt, des Erfolges der Messe. Aber darüber meckere ich ein anderes Mal. Jetzt darf und soll auch mal das Positive, das Freuen über untergebrachte Prototypen, 3 Essenneuheiten (2+2, Lost Expedition, Big Cityz), diverse Einkäufe, Neue Freunde UND ALL DAS WUMMPSIGE der Messe im Mittelpunkt stehen. Die Welt drumrum ist schon schlimm genug, da darf man auch mal eine Woche lang unkritisch sein.

Gute Nacht,

Peer

009 Brettspielradio Henning Kröpke

Henning Kröpke hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Wie man von der Physik zum Spielregel-Schreiben und Spiele marktreif-Machen kommt, berichtet er in der neunten Episode des Brettspielradios. Aufgenommen wurde das Gespräch über 2F Spiele, Pegasus Spiele, Spielworxx und sein Wirken an den dortigen Spielen im Hintergrund während wir in der Schlange für den Food-Truck auf der BerlinCon 2017 standen. Manchmal hört man nämlich im Hintergrund meinen Magen grummeln…

Datum des Gesprächs: 16. Juli 2017
Online seit: 25. Oktober 2017

Shownotes:

Links:
Brettspielradio – Der Brettspiel-Podcast von spielbar.com: https://www.spielbar.com/podcast
spielbar.com auf twitter: https://twitter.com/spielbar_com
2F Spiele: http://www.2f-spiele.de
2F Spiele: https://www.spielworxx.de
Pegasus Spiele: http://www.pegasus.de

Credits Intro/Outro:
Künstler: Scott Holmes
Song: A Wee Tipple
Album: Music for Media 2
Lizenz: CC BY NC
Veröffentlicht: 2017-08-19
Quelle:
A Wee Tipple von Scott Holmes: http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Music_For_Media_Vol_2/Scott_Holmes_-_03_-_A_Wee_Tipple_1169

008 Brettspielradio Spiel’17

In jedem Jahr kurz vor der Messe Spiel in Essen geht die eine Frage um: Was werden die 5 Top-Spiele des Jahrgangs auf der Messe sein. Das kann natürlich nur rein subjektiv beantwortet werden. Konnte es mir früher nicht speziell und “kleinverlagig” genug sein, schaue ich aktuell insbesondere auf schöne, kurzweilige Spiele, die auch gerne im “Familien-Segment” liegen dürfen. In der Episode geht es um…

die 5 Top-Kandidaten der Spiel 2017

Calimala
ADC Blackfire
Fabio Lopiano

Istanbul – Das Würfelspiel
Pegasus
Rüdiger Dorn

Codenames Duett
Czech Games Edition (Vertrieb Asmodee)
Vlaada Chvátil und Scot Eaton

Azul
Plan B Games
Michael Kiesling

Majesty
Hans im Glück
Marc André

Daneben sollen aber die vergessenen Giganten nicht zu kurz kommen:

NMBR9
Abacusspiele
Peter Wichmann

Mein Traumhaus
Pegasus
Klemens Kalicki

The Lost Expedition
Osprey Games
Peer Sylvester

Memoarrr!
Edition Spielwiese
Carlo Bortolini

13 Tage
Frosted Games
Asger Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen

Ebensowenig die blinden Vorbestellungen. Nur dass ich da kaum etwas zu sagen kann. Sind ja blinde Vorbestellungen:

Mystery of the Temples
EmperorS4
Wei-Min Ling

Petrichor
APE Games
David Chircop und Dávid Turczi

John Company
Sierra Madre Games
Cole Wehrle

Montana
White Goblin Games
Rüdiger Dorn

Keyper
R&D Games
Richard Breese

Und zum Schluß noch einige Spiele außer der Reihe:

London – Neuauflage
Osprey Games
Martin Wallace

Pandemic Legacy Season 2
Z-Man
Rob Daviau, Matt Leacock

Exit – ??? Das Haus der Rätsel
Kosmos
Inka und Markus Brand

Queendomino
Pegasus
Bruno Cathala

Mask of Moai
Gift 10 Industry
Takashi Hamada

Datum der Aufnahme: 13. Oktober 2017
Online seit: 18. Oktober 2017

Shownotes:

Links:
Brettspielradio – Der Brettspiel-Podcast von spielbar.com: https://www.spielbar.com/podcast
spielbar.com auf twitter: https://twitter.com/spielbar_com

Credits Intro/Outro:
Künstler: Scott Holmes
Song: A Wee Tipple
Album: Music for Media 2
Lizenz: CC BY NC
Veröffentlicht: 2017-08-19
Quelle:
A Wee Tipple von Scott Holmes: http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/Music_For_Media_Vol_2/Scott_Holmes_-_03_-_A_Wee_Tipple_1169