Spieleabend 10.11.2004: Oltre Mare, daVinci Code

Spielen war mal wieder angesagt; und da gleichzeitig Bayern gegen Stuttgart im Fernsehen lief, waren wir in einer überschaubaren Runde.

Zunächst einmal haben wir das von vielen Seiten hochgelobte OltreMare gespielt und können die hohe Meinung von dem Spiel nur bestätigen. Trotz relativ kurzen Regelwerkes, welches nach einem Spielzug spätestens verinnerlicht ist, bietet dieses kleine Schächtelchen doch massig Spielreiz und Spieltiefe. Wir waren zwar nach der Partie der Meinung, daß wir beim Handeln viel zu teuer bezahlt haben, aber das bietet natürlich auch Optimierungspotential für die nächsten Spiele. Insgesamt fand ich das Spiel wirklich gelungen und rund. Die Planung über den aktuellen Zug hinaus macht richtig Spaß. Wer gerne lange und viel verhandelt kann dies tun, aber mir liegen eher die kurzen knappen Verhandlungen, und auch die sind mit dem Spiel machbar. Fazit: In der ersten Partie dominierte noch das Verhandlungselement, aber ich vermute, daß dies mit mehr Partien nach und nach abnimmt.

Anschließend kam zum ersten Mal daVinci-Code von Winning Moves auf den Tisch. Und das gleich mehrmals! Bei dem Spiel geht es um das Knacken verdeckter gegnerischer Zahlencodes, wobei man von Runde zu Runde mehr Informationen erhält. So bildet sich ein sehr schöner Spannungsbogen. Zum Ende hin geht es meist recht schnell, da irgendwann ein Spieler im Prinzip alle Reihen auflösen kann. Mit der Einbindung unscharfer Informationen (Tippen auf eigene Zahlen beim Gegner (Hallo Olli!)) gewinnt das Spiel dann sogar noch an Reiz hinzu.

Alles in allem ein toller Spieleabend.

Spieleabend 31.10.2004: Hispaniola, Sahara, Piranha Pedro, Oraklos

Großer Familienspieleabend mit Erika, Klaus, Chrsitina und Janina. Und wie sich herausstellt macht Piranha Pedro auch in voller Besetzung zu sechst mächtig viel Spaß, obschon die Planbarkeit natürlich sinkt. Selbst Janina (5 Jahre) konnte schon mitspielen.

Anschließend hat Janina sich mit Villa Paletti beschäftigt, während wir zu Piratenkapitänen auf der Hispaniola mutierten. Und ich kann nur sagen, das Spiel hat´s in sich. So viel an Spieltiefe hätten wir von einem Stichspiel nicht unbedingt erwartet und so war die Spannung bis zum Ende, als Erika sicher mit einem Punkt Vorsprung gewann, hoch.

Das zwischengeschobene Oraklos wurde schnell gespielt, so daß wir anschließend noch den beliebten Klassiker hervor holten. Mit Sahara von Hexagames lag Klaus da ganz richtig, auch wenn seine Kamele sich nicht bis an die Spitze vorarbeiten konnten. Eva konnte hingegen mit den richtigen Karten die Siegstrategie perfekt umsetzen. Uns anderen fehlten da einfch die Fata Morganen ;-)

Spieleabend 30.10.2004: Piranha Pedro, Oraklos, Der Untergang von Pompeji

Dirk und Tanja haben uns zum Spielen eingeladen (Dankeschön! :-) ), und wir haben zunächst mal die Messeneuheiten bestaunt. Mit Piranha Pedro sind wir dann in den Abend gestartet. Hier gilt es eine gemeinsame Spielfigur mittels Karten so zu steuern, daß sie im eigenen Zug nicht untergeht, bei den anderen Mitspielern aber sehr wohl. Ein wirklich schönes Familienspiel mit tollem Material und sicherlich hohem Wiederspielreiz. Wir haben uns schon einige Sonderkarten ausgedacht, mit denen das Spiel vielleicht noch mehr aufgepeppelt werden kann, wenn man den Wert auf der Anspruchsskala erhöhen möchte, z.B. eine Karte, die alle Richtungen umdreht o.ä..

Weiter ging es dann mit Oraklos, welches auf der Messe extrem preisgünstig zu bekommen war. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, da drei von uns schon neun Punkte hatten (gut, Eva fiel zurück auf 3, aber das war auch Risiko ;-) ). Dirk hat dann das Rennen gemacht, weil mir einfach ein doofer blauer Stein im Becher fehlte.

Anschließend folgte noch eine Partie Der Untergang von Pompeji, welches Dirk auf der Messe nicht so gefallen hatte (hoher Glücksanteil). Die neue Partie konnte ihn dann aber auch überzeugen. Es hängt bei dem Spiel halt viel davon ab, wann die Omen-Karten auftauchen und wie stark man sich bis dahin schon vermehren konnte. Auch hier hatten wir einen sehr knappen Ausgang, auch wenn Evas Bürger doch stark dezimiert wurden…