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Die Frage der Woche

Ich bin gerade erst aus Hamburg zurück und muss noch korrigieren. Statt eines großen Blogbeitrages daher eine kleine Diskusssionsfrage:

Ich habe gerade 5 meiner ältesten Freunde und Spielekollegen besucht, um 8 Stunden lang zu spielen. Wir haben die Chance genutzt um seit langen wieder mal 1830 ist Vollbesetzung zu spielen, was Zeit und Raum sonst immer verbietet. Aber da gab es natürlich ein Dilemma:

Spielt man dann endlich all die langen Spiele, die man schon immer mal ausprobieren wollte, aber sonst nicht die Gruppe oder (vor allem) die Zeit hat, um die zu spielen? Oder würdet ihr euch (wie wär es taten) lieber für einen Klassiker entscheiden, etwas dass ihr seit ihr Studenten ward nicht mehr gespielt habt (oder so, die Details sind ja für jeden anders)?

Bitte mit Begründung! Und ja, wir alle wissen, dass viele Leute, dieses Problem nicht haben, weil sie oft genug Zeit und Gelegenheit haben, um immer alles zu spielen, was die wollen. Wir sind neidisch! Und würden dennoch gerne wissen, was ihr (hypothetisch) so machen würdet!

ciao

peer

Peer Sylvester
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3 Kommentare

  • Ich würde den Klassiker wählen. Er ist mit Emotionen und Erinnungen behaftet und alle kennen das Spiel ( mehr oder weniger ) und kommen so gut rein. Bei einem neuen Spiel wäre mir das Risiko zu hoch das es kein Spaß macht.

    Und dafür kann dann auch irgendwann mal eine andere doofe Runde hinhalten. :-)

    Abgesehen davon spreche ich mich dafür aus das Spiele öfters gespielt werden sollten. Also alles spricht für den Klassiker.
    Hast du also alles richtig gemacht!

  • Nun ja man sollte spielen was Spaß macht.

    Für ein neues Spiel spricht die Neugier ein hoffentlich tolles Spiel zu entdecken und vielleicht auch der Hype den das Spiel begleitet. Zusätzlich wird der Besitzer des neuen Spiels höchstwahrscheinlich besonders erfreut sein, das Spiel mal endlich auf den Tisch zu bekommen.

    Andererseits könnte das neue Spiel auch ein Flop sein, aber dann hat man immerhin seine Neugier befriedigt und eventuell noch eine interessante Spielmachanik/Strategie Diskussion am Ende.

    Für den Klassiker spricht natürlich, dass man ein bekanntes und damit gutes Spiel spielt. Außerdem gesellen sich Erinerungen, Nostalgie und Gesichten a la (weißt Du noch…?) dazu.

    Andererseits besteht hier die Gefahr, dass das Spiel heute doch nicht mehr als so toll wie damals wahrgenommen wird. Alte Spiele können halt rosten und damals war man ob der geringen Menge an echten Strategiehämmern irgendwie bereit Spiele zu spielen, die kaum einen Fehler verziehen, in gewissen Punkten stark glücksabhängig oder sogar unbalanciert waren. Das gibt es heute seltener. Zusätzlich könnte man sich seine Erinnerungen verderben.

    Was also tun?

    Hängt von der Runde und der Stimmung ab!
    Ist die Stimmung nostalgisch und der Fokus eher auf dem Wiedersehen, dann den Klassiker.
    Will man mal wieder so richtig schön in vertrauter Runde zocken und sich auf dem Brett mal wieder so richtig schön wie früher messen: Dann das neue Spiel. Im Endeffekt aber müßig, weil doch letztlich erlaubt ist was Spaß macht.

  • Also ich versuche Leute zu finden, die Spaß daran haben mit mir 8+ Stunden Twilight Imperium zu spielen, inkl. fast aller Erweiterungen und einem zusätzlichen Planetenring. Realistisch ist das vielleicht einmal pro Quartal, da die meisten nun in aller Welt verstreut leben, von Berlin bis nach Hannover verstreut.
    Neue Spiele versuche ich beim Wöchentlichen Spieleabend kennenzu lernen oder neue Spieler, die einen Sinn für Strategie haben zu ‚rekrutieren‘. Ich weiß, dass mein Fokus auf FFG Spiele, nicht jedem liegen, daher muss ich mich nun in Leipzig angekommen erst umschauen, wer denn mag und wie man eine Gruppe findet, die funktioniert und es spannend bleiben lässt. Von daher wenn meine alte Truppe beisammen ist, klar der Klassiker für uns, da wir dieses Spiel auch mit unserer guten Zeit aus dem Studium verbinden. Neues kann man immer probieren, aber etwas nostalgie, so muss ich zugeben, ist mir lieber.

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