Cubiko

Verlag: Cubiko Games Ltd.
Autor: Gavin Birnbaum
Spieleranzahl: 2-4
Alter: ab 6 Jahre
Spieldauer: 15-25 Minuten

Boing! Bonig!
Ich liebe das Geräusch von Flummi am Morgen!

Insbesondere wenn der Flummi auf den Tisch geworfen wird und von dort ins Spielfeld springt. Denn dann darf ich in das entsprechende Feld einen meiner drei Holzwürfel platzieren. Sind alle drei platziert, dann werden die genauso umgesetzt.

Boing! Boing!

Irgendwann hat man es dann geschafft und alle drei Würfel landen entweder in einem Feld oder bilden eine gerade Reihe. Dann gibt es bis zu vier Punkte und die Würfel werden wieder entfernt.
Oh, und wenn man in einem Feld landet, in dem ein Mitspieler bereits vertreten ist, wird dieser rausgeworfen – Gemein!

Wer als erster 9 Punkte zusammen hat, gewinnt.
Kinderleicht oder?
Umso erstaunlicher dass die Regel so kryptisch ist, dass ich mir erst online ein Video ansehen musste, um sicher zu gehen, dass ich alles richtig verstanden hatte. Wetten, dass ich Kleinverlage an ihren Spielregeln erkennen kann? Auch an der Schachtel erkennt man, dass Cubiko ein Eigenverlagsspiel ist – aber in diesem Fall am anderen extrem: Eine solide, mit Magneten verschließbare Holzkiste ist in dieser Qualität in größeren Auflagen nicht produzierbar, verströmt aber gleichzeitig das Aroma von „Im Keller zusammengeschraubt“.
Also, die Verpackung und das Spielprinzip sind durchaus was Besonderes.

Was das Spielprinzip betrifft: Ich mag Absacker, ich mag Geschicklichkeitsspiele und ich habe nichts gegen Cubiko. Es haut mich aber auch nicht vom Hocker. Man wird gut unterhalten – Boing! Boing! – man kann sich beim Spielen gut unterhalten, denn es fordert nicht wirklich wesentlich. Man könnte sagen: Wer sich zum spielen trifft, wird ein anderes Spiel bevorzugen, wer sich wegen etwas anderem trifft, kann nebenher Cubiko spielen.

Mehr gibt es zu diesem Spiel wirklich nicht zu sagen! Sicher ich könnte über die Regel diskutieren, dass vom Flummi herausgeworfene Steine auch als rausgeworfen gelten. Ich könnte darauf eingehen, dass der Autor das Spielprinzip für so bahnbrechend hält, dass er eine ganze Reihe von Varianten und Fortsetzungen (u.a. ein Wortspiel) geplant hat. Das könnte ich tun und noch viel mehr. All das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es letztlich darum geht einen Flummi einigermaßen geschickt auf einen Tisch zu werfen. Wer sich davon angesprochen fühlt, darf bedenkenlos zugreifen. Wer sich nicht so für „Flummi – Das Brettspiel“ interessiert, braucht aber keine Angst zu haben, das nächste Agricola zu verpassen.

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