{"id":4086,"date":"2012-12-05T13:16:48","date_gmt":"2012-12-05T11:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=4086"},"modified":"2012-12-05T13:16:48","modified_gmt":"2012-12-05T11:16:48","slug":"verlagsvorstellung-cards-against-humanity","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2012\/12\/05\/4086\/","title":{"rendered":"Verlagsvorstellung Cards against Humanity"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.cardsagainsthumanity.com\/index2.html\">Cards against Humanity<\/a> ist ein Spiel, herausgebracht im Eigenverlag. Eine Besonderheit ist, dass es unter einer Creative Common Lizenz auch f\u00fcr den Privatgebraucht freigegeben ist. Das haben einige wohl falsch verstanden und sorgen damit am kommenden Montag f\u00fcr den n\u00e4chsten Plagiats-Blogpost.\u00a0 Quasi zur Einstimmung gibt es heute erst einmal Originalstimmen von einem der beteiligten Autoren (und einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber das Spiel):<\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><strong>Bitte stelle Dich und Deinen Verlag kurz vor!<br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div><strong><br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div>Ich hei\u00dfe Max Temkin und bin Co-Autor des Partyspieles<em> Cards Against Humanity<\/em>.Meine Freunde und ich haben das Spiel \u00fcber Kickstarter finanziert und vertreiben es nun in den USA und in Kanada. Cards against Humanity ist im Moment das bestverkaufte, bestbewertete und am meisten gew\u00fcnschte Spiel auf Amazon.com<\/div>\n<div style=\"text-align: center\"><strong><br \/>\nBitte erz\u00e4hle uns ein wenig mehr \u00fcber Cards against Humanity!<\/strong><\/div>\n<div><strong><br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div>Cards Against Humanity ist ein Partyspiel f\u00fcr b\u00f6se Leute. Es ist sehr einfach: Ein Spieler stellt eine Frage (per Fragekarte) und die anderen spielen ihre lustigste Antwort.<\/div>\n<div>Das gesamte Spiel, inklusive einer Deutschen \u00dcbersetzung gibt es umsonst zum Download auf unserer Webseite: <a href=\"http:\/\/www.CardsAgainstHumanity.com\" target=\"wmRwNaGZi1VQvMrnD5th_TA\">http:\/\/www.CardsAgainstHumanity.com<\/a>.<\/div>\n<div style=\"text-align: center\"><strong><br \/>\nWas habt ihr f\u00fcr die Zukunft geplant?<br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wir werden weiterhin Erweiterungen herausbringen und arbeiten an Ausgaben in anderen Sprachen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: center\"><strong>Kannst Du uns noch ein bisschen \u00fcber die Geschichte von Cards against Humanitity erz\u00e4hlen?<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div>Cards Against Humanity haben wir erst einmal f\u00fcr uns selbst gemacht. Wir haben es online gestellt (dort ist es immer noch umsonst als Download verf\u00fcgbar) und es hat sich dort eine Fangemeinde gebildet. Da viele Leute die freie Version gespielt haben, haben wir \u00fcber Kickstarter eine professionell gedruckte Ausgabe finanziert und nun machen und verkaufen wir das Spiel selbst. In englisch haben wir die Geschichte auf Kickstarter erz\u00e4hlt:<\/div>\n<div>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kickstarter.com\/blog\/case-study-cards-against-humanity\" target=\"tExyLaGZi1VQvMsODOFiC0A\">http:\/\/www.kickstarter.com\/blog\/case-study-cards-against-humanity<\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: center\"><strong>Hast Du abschlie\u00dfend noch einen Rat f\u00fcr alle, die selbst ein Spiel ver\u00f6ffentlichen wollen?<\/strong><\/div>\n<div>Mein Rat ist, dass man sowhl kritisch als auch mutig\u00a0 sein muss, wenn man sein eigenes Spiel herausbringen will. \u00dcberlege, was dein Spiel besonders macht und richte dann jede Entscheidung darauf aus, diese Besonderheit hervorzuheben. Wenn Du nur die Ideen ber\u00fccksichtigst, die diese Besonderheit am besten hervorheben, dann wirst du mit ziemlicher Sicherheit ein Produkt bekommen, dass Leute lieben und verstehen.<\/div>\n<div>Wir haben sehr davon profitiert, dass wir alle typischen Ratschl\u00e4ge und Regeln \u00fcber Selbstver\u00f6ffentlichungen ignoriert haben. Wir wussten nicht, was wir tun und haben einfach improvisiert. Daher ist das Spiel genau so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben und wir konnten das Spiel so designen, drucken, vertreiben und bewerben, wie wir es wollten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: center\"><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/cf.geekdo-images.com\/images\/pic1104600_md.jpg\" alt=\"\" width=\"385\" height=\"385\" \/><\/p>\n<p>Wie oben beschrieben ist das Spiel simpel: Frage vorlesen, Jeder spielt eine vorgefertigte Antwort, der Vorleser w\u00e4hlt die beste aus. Das ist eigentlich fast alles und das Prinzip ist aus<em> \u00c4pfel zu \u00c4pfeln<\/em> oder <em>Wie ich die Welt sehe<\/em> bekannt. Dass es sich von diesen dennoch abhebt, liegt an den Themen, die von Polizeigewalt bis Sepukku gehen und durchweg &#8220;b\u00f6se&#8221; sind &#8211; entsprechend schwarz sind die Antworten und die Kontexte. F\u00fcr Kuschelp\u00e4dagogen ist das nichts, vielmehr muss man b\u00f6sen, schwarzen Humor m\u00f6gen. Und das scheint anzukommen.<\/p>\n<p>Dass es sogar so gut ankommt, dass das Spiel in Essen offen plagiiert wurde, davon berichte ich euch im n\u00e4chsten Post&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cards against Humanity ist ein Spiel, herausgebracht im Eigenverlag. Eine Besonderheit ist, dass es unter einer Creative Common Lizenz auch f\u00fcr den Privatgebraucht freigegeben ist. 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