{"id":24052,"date":"2023-03-26T17:10:25","date_gmt":"2023-03-26T15:10:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=24052"},"modified":"2023-03-26T17:07:34","modified_gmt":"2023-03-26T15:07:34","slug":"plagiatswatch-sandwich-recipe-und-unfinished-business","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2023\/03\/26\/24052\/","title":{"rendered":"[Plagiatswatch] Sandwich Recipe und Unfinished Business"},"content":{"rendered":"<p>Anja Wrede hat Anfang M\u00e4rz <a href=\"https:\/\/boardgamegeek.com\/blogpost\/137752\/designer-diary-moos-codeand-incredible-copy\">einen Blogpost auf Boardgamegeek<\/a> geschrieben, wo sie auf ein Plagiat ihres Spieles <em>Karla Kuchenfee<\/em> hinweist. In China ist ein spielerisch identisches Spiel erschienen, bei dem lediglich die Grafiken ausgetauscht wurden &#8211; so wurde aus der Kuh ein Schwein. F\u00fcr einen Au\u00dfenstehenden ist es nicht ersichtlich, dass es sich hier nicht um eine lizensierte Ausgabe von <em>Karla Kuchenfee<\/em> handelt (sofern man das Original kennt). Verlag und Autorin k\u00f6nnen aber nicht wirklich viel gegen diese Ausgabe tun: In einem anderen Land zu klagen ist langwierig und teuer und zudem aufgrund von Unterschieden im Urheberrecht sind auch Erfolgsaussichten alles andere als klar (auch wenn hierzulande Gerichte in der Vergangenheit festgestellt haben, dass eine rein grafische \u00c4nderung nicht aureicht, um ein neues Werk zu schaffen). In China ist es schon schwierig genug <em>F\u00e4lschungen<\/em> zu verhindern &#8211; also Spiele, die als Original verkauft werden, bei dem es sich aber um (billige) 1:1-Kopien handelt &#8211; eine Weile tauchten F\u00e4lschungen von <em>7 Wonders<\/em> auch hierzulande kurzzeitig bei Amazon auf. Da ist es naturgem\u00e4\u00df noch schwieriger gegen <em>Plagiate<\/em> (also Spiele, die den Anschein erwecken eigenst\u00e4ndig zu sein, es inhaltlich aber nicht sind) vorzugehen. Insofern ist es der einzig gangbare Weg, Aufmerksamkeit zu erzeugen.<\/p>\n<p><em>Sandwich Recipe<\/em> ist dabei nur eines von vielen Plagiaten, die immer mal wieder irgendwo auftauchen. Die Story ist meistens dieselbe: Entweder fiel eine Lizenz aus &#8211; oder wurde gar nicht erst vergeben &#8211; aber der Verlag m\u00f6chte nicht auf den Bestseller verzichten. Oder aber jemand mag ein Spiel sehr und will eine eigenst\u00e4ndige <em>Variante<\/em> des Spieles herausbringen. Statt &#8211; wie es der richtige Weg w\u00e4re &#8211; den Urheber zu kontaktieren, bringt diese Person das Spiel dann als &#8220;eigenes&#8221; Werk auf dem Markt. Sei es, um die Herkunft des Spieles zu verschleiern, sei es, weil die Notwendigkeit f\u00fcr eine Lizenz schlicht nicht gesehen wird. \u00dcber alle diese F\u00e4lle<a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?s=plagiatswatch\"> habe ich in der Vergangenheit scho<\/a>n berichtet. Mir pers\u00f6nlich ist es dabei immer ein bisschen schleierhaft, warum man einerseits von einem Werk so begeistert ist, dass man sich die M\u00fche macht, eine Variante zu kreiieren, aber andererseits den oder die Urheber:In des Werkes versucht zu schneiden &#8211; denn anders kann man es ja kaum bezeichnen, wenn man dem Produkt einer anderen Person Geld verdient wird, ohne diese Person zu beteiligen.\u00a0 Wohlgemerkt: Hier spreche ich nicht von einer <em>Inspiration<\/em> (&#8220;Sowas m\u00f6chte ich auch machen!&#8221;) sondern von einer <em>Variante<\/em>. Den Unterschied erl\u00e4utere ich einmal an<em> Unfinished Business<\/em>.<\/p>\n<p><strong><em>Unfinished Business<\/em><\/strong> wird von einem Videobloggerkanal\/Contentcommunity herausgebracht. Sowie ich die zum Teil sich wiedersprechenden Aussagen der Macher interpretiere, mochten die das Spiel<em> Big Deal<\/em> von Brent und Jeffrey Beck so sehr, dass sie es selbst auf dem Markt bringen wollten &#8211; als Crowdfunding innerhalb ihrer Community. Die Autoren um eine Lizenz zu fragen, erschien ihnen wohl nicht notwendig, zudem vermuteten sie, dass die Autoren &#8220;sowieso \u00b4Nein\u00b4gesagt h\u00e4tten&#8221;. Soweit w\u00fcrde ich den Jungs noch zugestehen wollen, dass sie mit einer Mischung aus Begeisterung f\u00fcr das Spiel und Naivit\u00e4t bez\u00fcglich Urheberrecht agierten. Doch als dann die (laut Statusbericht auf der Kampagnenseite) &#8220;100% fertigen Regeln&#8221; sich in vielen Formulierungen als Kopien der Schmidt-Spiele-Regel herausstellte, wurde versucht die Spuren des Originalspieles zu verschleiern. Erst als auf verschiedenen Seiten, inklusive der SAZ \u00fcber das Plagiat berichtet wurde, wurde der Hinweis in die Regeln hinzugef\u00fcgt, dass<em> Unfinished Business<\/em> von <em>Big Deal<\/em> inspieirert sei, die Regeln wurden neu formuliert und mit neuen Regeln erg\u00e4nzt. Im Moment wird an dem Spiel noch weiter gefeilt.<\/p>\n<p>Soweit die bisherige Historie, doch die wesentliche Frage: Ist <em>Unfinished Business<\/em> ein Plagiat oder ist es ein eigenst\u00e4ndiges Werk, dass von <em>Big Deal<\/em> lediglich inspiriert wurde? Ein direktes Plagiat wie <em>Sandwich Recipe<\/em> ist es nicht, denn \u00fcber die kosmetischen \u00c4nderungen hinaus gibt es kleinere Regel\u00e4nderungen. Diese gehen aber &#8211; soweit ich das anhand der Regellekt\u00fcre beurteilen kann &#8211; nicht \u00fcber den Status einer einfachen Bearbeitung, also einer Variante, hinaus. Und auch f\u00fcr eine Variante bedarf es der Genehmigung des Urhebers: Wenn ich bei <em>Monopoly<\/em> mit 3 W\u00fcrfeln werfe und einen Stra\u00dfenzug weglasse\u00a0 habe ich kein eigenst\u00e4ndiges Werk erschaffen. Oder, um ein Beispiel aus einem andereen Medium zu bem\u00fchen: Erg\u00e4nze ich einen Roman mit Fu\u00dfnoten und tausche die Reihenfolge der Kapitel und \u00e4ndere Titel, Schriftart und Titelbild, begehe ich dennoch ein Plagiat. Bei <em>Unfinished Business<\/em> gibt es ganz konkret folgende \u00c4nderungen: Es wurden einige Kartenwerte ver\u00e4ndert und der Teil des Stapels, von dem keine Karten geklaut werden k\u00f6nnen, wird mit einer eigenst\u00e4ndigen Karte abgetrennt. Beides sind normale redaktionelle Ver\u00e4nderungen, durch die kein neues Werk entsteht (sonst w\u00e4re eine Verlags-Redaktion, die einen Prototypen verbessert immer automatisch Urheber des jeweiligen Spieles). Die wesentliche \u00c4nderung kommen durch Aktionskarten ins Spiel. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich durch diese Aktionskarten das Spielgef\u00fchl so stark verschiebt, dass ein neues Werk entsteht, aber ich halte dies zum jetzigen Stand f\u00fcr unwahrscheinlich; Der Schwerpunkt des Spieles wird mMn nicht verschoben, es gibt halt einen gelegentlichen zus\u00e4tzlichen \u00c4rgerfaktor. Zudem w\u00fcrde ich argumentieren, dass gerade, wenn man sich so offensichtlich an einem anderen Werk orientiert, ja es als Basis nutzt, sollte man sich mechanisch auch sauber von dem Werk abgrenzen. Als Beispiel f\u00fchre ich einmal <em>Mutant Meeples<\/em> auf: Das Spiel ist offensichtlich von Alex Randolphs <em>Rasende Roboter<\/em> inspiriert (was in der Spielregel \u00fcbrigens auch klar kommuniziert wird). Doch auch wenn der Kern von<em> Rasende Roboter<\/em> erhalten blieb, ist <em>Mutant Meeples<\/em> doch eigenst\u00e4ndig genug: Nicht nur, weil alle Steine g\u00e4nzlich andere Bewegungen nutzen, vor allem ist auch das Spielziel ein g\u00e4nzlich anderes und erfordert daher sp\u00e4testens in der zweiten Spielh\u00e4lfte auch eine Anpassung der Herangehensweise (es muss mit anderen Meeples gearbeitet werden). Es ist ein eigenst\u00e4ndiges Werk, <em>inspiriert<\/em> von einem anderen.<\/p>\n<p>Die Abgrenzung zwischen Variante und neuem Werk ist nicht immer einfach. So w\u00fcrde es mir schwer fallen, zu begr\u00fcnden, inwieweit <em>Skull King<\/em> eine Weiterentwicklung von <em>Wizard<\/em> ist oder ob <em>Skull King<\/em> ein g\u00e4nzlich eigenst\u00e4ndiges Werk ist. Zum Gl\u00fcck muss ich das nicht, denn <em>Wizard<\/em> orientiert sich sehr eng an einem traditionellen Spiel (<a href=\"https:\/\/www.pagat.com\/exact\/ohhell.html\">Oh Hell<\/a>) und solche Spiele sind nur mit sogenannter &#8220;kleiner M\u00fcnze&#8221; gesch\u00fctzt, d.h. kleine Abweichung markieren hier bereits ein neues Werk. Und traditionelle Spiele haben ja auch keinen Urheber im rechtlichen Sinne, den man kontaktieren k\u00f6nnte (deswegen kann man auch ohne weiteres Schachvarianten auf den Markt werfen, die dann aber entsprechend auch nur geringen Schutz besitzen). <em>Big Deal<\/em> ist aber nun gerade kein traditionelles Spiel und auch wenn es sich mechanisch an diversen Spielen anlehnt, ist doch die Komposition eigenst\u00e4ndig &#8211; und auf die kommt es an.<\/p>\n<p><em>Kleiner Einwurf:Ich schreibe das eigentlich jedes mal,\u00a0 aber nur zur Sicherheit: Einzelne Mechanismen sind nicht sch\u00fctzbar. Das wird immer als Mantra wiederholt und das stimmt auch, wird aber oft falsch verstanden. Einzelne W\u00f6rter oder Noten sind ebenfalls nicht sch\u00fctzbar, und dennoch genie\u00dfen Schriftwerke und Musikst\u00fccke in der Regel Urheberschutz, so denn die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sch%C3%B6pfungsh%C3%B6he\">Sch\u00f6pfungsh\u00f6he<\/a> stimmt. Das gilt auch f\u00fcr Spiele. Dass Knizia den Streit um Heckmeck mit einem Buchverlag verloren hat, lag auch daran, weil der Richter die notwenidge Sch\u00f6pfungsh\u00f6he nicht erkannt hat und sich deshalb auf die Spielgeschichte konzentriert hat. In einem anderen Fall, hat Lufthansa aber nach juristischem Druck eine unlizensierte Werbeausgabe von Heckmeck eingestellt. Es h\u00e4ngt eben auch ein bisschen am Richtenden und dessen Kompetenz in Sachen Spielen, gerade wenn es keine 1:1-Kopie ist.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>So wie Anja Wrede nicht in China klagen wird, so ist es unwahrscheinlich, dass die Autoren von <em>Big Deal<\/em> in Deutschland klagen. Die Autoren sind sich des Plagiats zwar bewusst und pr\u00fcfen, wie mir auf Anfrage mitgeteilt wurde, m\u00f6gliche Schritte, aber es ist wahrscheinlich, dass sich ein Rechtstreit f\u00fcr die Amerikaner hier schlicht nicht rechnet, selbst wenn sie Recht bekommen sollten (was bei Urheberrechtsfragen zudem nicht garantiert ist). Schmidt Spiele hat ebenfalls keinen Grund zu klagen, denn <em>Big Deal<\/em> wurde vor einiger Zeit aus dem Programm genommen. Andere Personen sind nicht unmittelbar gesch\u00e4dgt. Ein neuer Verlag f\u00fcr <em>Big Deal<\/em> wurde noch nicht gefunden und <em>Unfinished Business<\/em> d\u00fcrfte die Chancen f\u00fcr neue deutsche Ausgabe mindern. Potentiell ist das ein gr\u00f6\u00dferer Schaden, als &#8220;nur&#8221; das fehlenden Autorenhomorar f\u00fcr eine eher kleine Ausgabe. Daher bleibt den Autoren nur derselbe Weg, den Anja Wrede gegangen ist: Aufmerksamkeit erzeugen und zu informieren. Dadurch wird ein gewisser Druck erzeugt, der helfen <em>k\u00f6nnte<\/em>, dass sich die Beteiligten doch noch einigen. Es ist mMn nicht ausgeschlossen, durchaus m\u00f6glich, dass sich die Becks auf einen Deal unter der Bedingung einlassen, dass <em>Unfinished Business<\/em> keine zweite Auflage bekommt, sondern ledilich die Vorbestellungen abverkauft werden. Das Autorenhonorar f\u00fcr die Becks m\u00fcsste dann noch bezahlt werden. Das w\u00e4re auch ein gangbarer Weg f\u00fcr die Contenttreibenden einigerma\u00dfen ehrenhaft aus der Sache rauszukommen (gerade wenn weitere Projekte in Planung sind, bei denen es sich dann hoffentlich um <em>lizensierte<\/em> Ausgaben handeln w\u00fcrde). Die Rhetorik deutet da im Moment allerdings leider weniger darauf hin.<\/p>\n<p><em><strong>Ist das \u00fcberhaupt schlimm?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Lassen sich Widerspr\u00fcche nicht mehr wegreden und kristallisiert sich immer mehr heraus, dass scharfe Beobachter, die von einem Plagiat sprechen, vielleicht doch nicht ganz Unrecht haben, wird gerne ordentlich mit Nebelkerzen agiert. Zuerst werden die Kritiker verunglimpft. So auch <a href=\"https:\/\/boardgamegeek.com\/thread\/3034752\/re-theme-brent-becks-cover-your-assets\">hier<\/a>. Irgendwann wird dann versucht die Diskussion irgendwohin zu verschieben &#8211; etwa zum Sinn des Urheberrechts (<a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2012\/09\/22\/3192\/\">Gleichstellung von gebauten und erdachten Werken \u00fcbrigens<\/a>). Ganz am Ende dann die hingeworfene Frage nach dem <em>Sinn<\/em>: &#8220;Ach, ist doch egal, die paar Kopien schaden doch nicht! Denkt an all die Fahrraddiebe\/den Krieg in der Ukraine\/den Klimawandel!&#8221; Zur Beantwortung der Sinnfrage noch einmal ein Besuch in <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2010\/08\/05\/1523\/\">China:<\/a><\/p>\n<p>Japan, Korea, Taiwan und\u00a0 Singapur haben starke Brettspielszenen. Auch in <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/spiel-digital2020\/spiel-2020-dice-toy-labs\/\">Indien<\/a>, Malaysia, Indonesien, Thailand, Vietnam und den <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2022\/08\/28\/23406\/\">Philippinen<\/a> ist eine lebhafte Spieleszene mit kleinen Verlagen und aktiven Autor:innen entstanden. In China wird auch gerne gespielt (insbesondere in Spielecafes), aber gerade wenn man die Gr\u00f6\u00dfe des Landes und der Szene mit den eben genannten anderen L\u00e4ndern der Region vergleicht, stellt man fest: Chinesische Verlage und Spieleschaffende sind weitestgehend Fehlanzeige. Der Grund sind Plagiate und Kopien. Gesch\u00e4tzt sind mindestens 40% der verkauften Spiele in China Kopien. Entsprechend lohnt es sich schlicht nicht, eigene Spiele zu ver\u00f6ffentlichen. Die paar Spieleschaffende, die es gibt, verkaufen ihre Spiele nur in ihren Spielecaf\u00e9s , wobei der Umsatz durch die Caf\u00e9seite kommt, nicht durch die Verlagsseite. Wenn es aber keinen finanziellen Anreiz gibt, Neuentwicklungen herauszubringen, dann bleiben eben auch Innovationen aus und man muss mit dem Massenmarkt leben. Das betrifft aber nicht nur Spielefreaks, die immer neue Spiele haben wollen und auch daf\u00fcr gibt es ein Beispiel:<\/p>\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Hits in China ist <em>Killers of the three Kingdoms<\/em>, ein lediglich in Details und Grafik ver\u00e4ndertes Plagiat von <em>Bang<\/em>. Es verkaufte sich ausgezeichnet in China&#8230; bis <em>Xiyou Sha<\/em> auf den Markt kam &#8211; ein Plagiat von <em>Killers of the three Kingdoms<\/em> mit wieder anderer Grafik, dass nur die H\u00e4lfte kostete. Es hat <em>Killers<\/em>&#8230; jetzt fast vollst\u00e4ndig verdr\u00e4ngt, zumindest bis eine noch billigere Version auf den Markt kommt. Das hei\u00dft, das nicht nur Innovationen wegfallen, sondern Spiele langfristig billiger werden. Gar nicht schlecht auf den ersten Blick, doch nat\u00fcrlich wird der Preis durch das Material diktiert. Auch die physische Qualit\u00e4t wird also abnehmen, wenn flei\u00dfig plagiiert wird (was auch durch die beiden erw\u00e4hnten Plagiate best\u00e4tigt wird \u00fcbrigens).<\/p>\n<p>Nur wegen <em>Unfinsihed Business<\/em> wird es in Deutschland sicherlich nicht zu chinesischen Verh\u00e4ltnissen kommen. Doch es tut ab und an gut, sich bewusst zu machen, was passieren kann, wenn einer Community das Urheberrecht einfach mal egal ist. Wer wei\u00df, vielleicht bringt ja jemand im Sommer &#8220;Finished Business&#8221; heraus, ohne Aktionskarten und mit schicker Grafik f\u00fcr 12\u20ac k\u00f6nnte das ein Hit werden.<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Beitragsbild von Manuel Correia, basierend auf Shrek-Der Film von Dreamworks (fair use)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anja Wrede hat Anfang M\u00e4rz einen Blogpost auf Boardgamegeek geschrieben, wo sie auf ein Plagiat ihres Spieles Karla Kuchenfee hinweist. In China ist ein spielerisch identisches Spiel erschienen, bei dem lediglich die Grafiken ausgetauscht wurden &#8211; so wurde aus der Kuh ein Schwein. 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