{"id":1978,"date":"2010-12-31T10:35:34","date_gmt":"2010-12-31T08:35:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=1978"},"modified":"2010-12-31T10:35:34","modified_gmt":"2010-12-31T08:35:34","slug":"and-the-sylvester-2010-goes-to","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2010\/12\/31\/1978\/","title":{"rendered":"And the Sylvester 2010 goes to&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Es ist wieder soweit. Leider hatte ich im November und Dezember Pech mit Arbeit, Krankheit und Heizungsausfall und so hab ich ne ganze Reihe Spiele nicht gespielt. Zum Gl\u00fcck lasse ich ja auch die Essenneuheiten von 2009 zu, unter der Vorraussetzung, ich hab sie erst 2010 spielen k\u00f6nnen. Und nun die Preistr\u00e4ger:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Der Sylvester ist Gold geht an <strong>Thunderstone<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Der Sylvester in Silber geht an <strong>Hansa Teutonica<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Der Sylvester in Bronze geht an <strong>Vasco da Gama<\/strong>.<\/p>\n<p>Gratulation allen Preistr\u00e4gern!<\/p>\n<p>Weitere unbekanntere Spiele, die es nicht ganz in die Top-3 geschafft habe, die ich aber ohne besondere Reihenfolge empfehlen m\u00f6chte: <strong>Inotaizu\/Kaigan<\/strong>, <strong>Escape from the alien from outer space<\/strong>, \u00a0<strong>The Resistance<\/strong> und <strong>Captain Cool<\/strong>.<\/p>\n<p>Es ist schon merkw\u00fcrdig mit dem Wiederspielreiz. Rein objektiv -sofern das m\u00f6glich ist &#8211; ist Hansa Teutonica sicherlich besser als Thunderstone. Denn Thunderstone hat viele Macken, vor allem ist es nat\u00fcrlich sehr, sehr anf\u00e4llig gegen\u00fcber schlechten Karten. Hansa Teutonica ist dagegen wunderbar austariert und perfekt designed. Aber dennoch spricht mich Thunderstone einfach mehr an. Wenn ich die Wahl habe zwischen den beiden, dann w\u00e4hle ich eher Thunderstone. Mich reizen die Decks und mich reizt die Flexibilit\u00e4t des Systems. Es schreit mich trotz aller Fehler einfach mehr an. Also bekommt es den Hauptpreis. HT und VdG sind fast gleichauf. Einzig und allein die verschiedenen Siegstrategien bei Hansa Teutonica reicht f\u00fcr den Vorsprung gegen\u00fcber Vasco. Aber beides Toppspiele!<\/p>\n<p>Inotaizu\/Kaigan besticht mit einem klasse Kernmechanismus: \u00c4hnlich Zooloretto werden Aktionen aufgedeckt und dann w\u00e4hlt man irgendwann eine Reihe Aktionen aus. Kernfrage ist: Die Aktionen die ich will\/brauche oder lieber eine Aktion mehr, daf\u00fcr Sachen, die ich eigentlich nicht machen will. Einziger Wermutstropfen: Dadurch sind langfristige Strategien nicht m\u00f6glich. Dennoch: Ein sehr spannendes Spiel!<\/p>\n<p>Escape from the aliens from outer space ist nur deshalb nicht in der Liste, weil ich es leider nicht auf eine zweite Partie gebracht habe und daher nicht wei\u00df, ob der gute Eindruck des Erstspiels anh\u00e4lt. Es ist eine Mischung aus Scotland Yard und Schiffe versenken: Die Spieler ziehen Karten, die sie als Aliens oder Menschen kennzeichnen und bewegen sich dann verdeckt \u00fcber einen Spielplan (bzw. jeder hat ein Blatt Papier mit Plan &#8211; materialtechnisch ist das Spiel nicht so gro\u00df) Auf den meisten Feldern m\u00fcssen Karten gezogen werden, die den Spielern befielt die wahre Position anzugeben, ihnen erlaubt nichts zu sagen oder eine falsche Position anzugeben. Die Aliens m\u00fcssen die Menschen fressen, die Menschen m\u00fcssen entkommen. Am Anfang wei\u00df man nicht wer wen spielt, erst nach und nach outen sich die Aliens. Da alles verdeckt ist, gibt es eine sehr klaustrophobische Athmosph\u00e4re. Stimmungsvoll!<\/p>\n<p>The Resistance ist im Prinzip &#8220;Battlestar Galaktika -Light&#8221;. Die bis zu zehn (!) Spieler teilen sich (verdeckt) in Rebellen und Spione auf. Dann gehts auf Missionen: Ein Spieler bestimmt ein Team, die Mitglieder geben Fehlschlag- oder Erfolgskaten. Wenn alle Karten Erfolge sind, ist die Mission gelungen, sonst gescheitert. Wenn 3 Missionen Erfolge sind, gewinnen die Rebellen, bei 3 Fehlschl\u00e4gen die Spione. The Resistance lebt von der Athmosph\u00e4re eines Mafia bzw. Werwolfes, gibt den Spielern aber Hinweise in die Hand, mit denen sie arbeiten und die Spione (vielleicht) enttarnen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Rebellen ist es anfangs sehr schwer, aber mit den optionalen Aktionskarten gleicht sich das Feld gut aus. F\u00fcr Leute mit gro\u00dfen Gruppen praktisch ein Muss!<\/p>\n<p>Captain Cool ist quasi &#8220;Aufholjagd &#8211; Das Brettspiel&#8221;. Und es schafft das Kunstst\u00fcck einen &#8220;Blind Bidding &#8211; Mechanismus&#8221; zu verwenden, den ich nicht hasse. Man holt sich (per Bind Bidding) Karten, die man dann f\u00fcr Punkte abspielt. Gemeinerweise darf (muss!) der erste Spieler alle m\u00f6glichen Handkarten ausspielen. Dann der zweite Spieler etc. Aber: Jede Karte kann nur einmal gespielt werden. Klar, dass der hinten sitzende Spieler in die R\u00f6hre guckt. Aber: er beh\u00e4lt dann Karten f\u00fcr die n\u00e4chste Runde und er profiiert bei Gleichst\u00e4nden beim Blind Bidding. Da den ersten Spielern die Karten so schnell ausgehen, wird er immer mehr aufholen &#8211; aber genug? Ist man am Anfang hinten sitzend frustriert (auch weil exorbitante Siegpunktsummen bei diesem Spiel vergeben werden), so wirds doch immer spannend &#8211; also dran bleiben! Ein Spiel der Kategorie &#8220;Familienspiel&#8221;, aber im positiven Sinne, dass \u00fcberaschenderweise zu zweit genauso gut funktioniert wie zu siebt!<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr geht zu Ende, ohne dass ich alles spielenswerte gespielt habe. Insbesondere <em>K2, Antics, Offerings, Castle Panic, Dakota, Vinhos<\/em> und <em>Troyes <\/em>hab ich noch nicht begutachten k\u00f6nnen. Allesamt potentielle Kandidaten f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr (pbwohl: Castel Panic f\u00e4llt wohl raus, das war ja sogar noch vom letzten jahr).<\/p>\n<p>Und weil ich immer nach einem Flop gefragt werde: Ich versuche Flopps von vorneherein zu vermeiden und das ist mir dieses Jahr relativ gut gelungen. Ich nenne aber die (bislang) gr\u00f6\u00dfte Essen-Entt\u00e4uschung (wohlgemerkt: Entt\u00e4uschung nicht schlechtestes Spiel!): <em>Grenzenlos<\/em>. Ich liebe Geographiespiele und Chvatil hat bislang viele gute Spiele gemacht. Und auch mag ich ie Grundidee von Grenzenlos: Zu einem vorgegeben Land m\u00f6glichst schnell aus festen Alternativen das Land zu finden, dass m\u00f6glichst dicht am Startland liegt, ohne benachbart zu sein. Leider ist mir das Spiel zu wenig auf den Punkt: Zu viel Ged\u00f6ns, welches das Spiel unn\u00f6tig kompliziert macht. Insbesondere die Wertung ist fummelig und dauert zu lange: Auf 1 Minute aktiven Spielens kommen 5 Minuten Wertung &#8211; Das ist ein schlechter Schnitt! Nee, da h\u00e4tten die Regeln einfacher gemusst, das Spiel und die Regeln h\u00e4tten mehr auf die Grundidee zugeschnitten sein m\u00fcssen. So werde ich es in absehbarer Zeit wohl nicht mehr spielen &#8211; Schade!<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist wieder soweit. Leider hatte ich im November und Dezember Pech mit Arbeit, Krankheit und Heizungsausfall und so hab ich ne ganze Reihe Spiele nicht gespielt. 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