{"id":19415,"date":"2020-02-09T18:13:27","date_gmt":"2020-02-09T16:13:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=19415"},"modified":"2020-02-09T18:13:27","modified_gmt":"2020-02-09T16:13:27","slug":"der-heisse-scheiss-von-frueher-das-jahr-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2020\/02\/09\/19415\/","title":{"rendered":"Der hei\u00dfe Schei\u00df von fr\u00fcher &#8211; Das Jahr 2000"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen hat es ja schon im Brettspielradio verk\u00fcndigt; Dieses Jahr feiert die Spielbar 20j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Im Februar 2000 ging die Seite online &#8211; noch ganz anders (und ohne mich, Matthias oder Georgios) aber online, sie ging.<\/p>\n<p>2000 war das letzte Jahr, woe die Unschuldigkeit der 90er Jahre noch mit ins neue Jahrtausend gerettet werden konnte, bevor am 11.09.2001 sich der Weltfokus auf den Internationalen Terrorismus richtete, was sicherlich auch eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr das Wiedererstarken der Rechten und Populisten in den letzten 10 Jahren spielte. Doch 2000 war diese Entwicklung noch in weiter Ferne. Im Jahr 2000 hatte Deutschland seinen ersten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BSE\">BSE<\/a>-Fall und die CDU-Spendenaffaire war im vollen Gang. Die Klitschkos erboxten sich die wichtigsten Titel. Al-Assad wird Staatsoberhaupt Syriens, was aber damals niemanden wirklich interessierte. \u00dcber die Deutsche Fussballnationalmannschaft sprach man lieber nicht. Und <em>Anton aus Tirol<\/em> war der Hit des Jahres. In Enschede explodierte eine Feuerwerkfabrik und der vierte Harry Potter erschien.<\/p>\n<p><em><strong>Doch was war mit den Spielen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ende der 90er Jahre gab es eine Reihe von Verlagsschlie\u00dfungen und-Aufk\u00e4ufen und damit verschwanden Marken oder wechselten den Besitzer. So ging <em>FX Schmid<\/em> in <em>Ravensburger<\/em> auf. <em>Blatz<\/em> kaufte <em>Schmidt Spiele<\/em> und verzichtete fortan auf das eigene Logo. <em>Huch<\/em> kam einige Jahre sp\u00e4ter hinzu, <em>Goldsieber<\/em> lag in den letzten Z\u00fcgen. <em>Asmodee<\/em> war noch gar kein Faktor &#8211; \u00dcberhaupt war die Spielelandschaft \u00fcberschaubarer &#8211; es gab weniger Verlage und vor war der internationale Markt kleiner: Osteuropa war noch nicht &#8220;erschlossen&#8221;, ebenso wenig Spanien, Gro\u00dfbritannien oder Skandinavien. Italien begann sich erst langsam zu r\u00e4keln. S\u00fcdkorea und Japan stellten erst etwa 6 Jahre sp\u00e4ter in Essen aus &#8211; aber immerhin gab es seit 1999 in Japan die erste Spielemesse &#8211; den <em>Tokio Game market<\/em>. Frankreich, das war vor allem <em>Jeux Descartes<\/em>, aber hier war die Spieleszene schon kr\u00e4ftig an wachsen. Dasselbe galt f\u00fcr die USA &#8211; nicht zuletzt dank German Games wie &#8220;Settlers of Catan&#8221;.<\/p>\n<p><em><strong>Das Spiel des Jahres<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>FX Schmid<\/em> verabschiedete sich damals in die ewigen Jagdgr\u00fcnde mit einem Spiel des Jahres: <em>Torres<\/em> wurde pr\u00e4miert, ger\u00fcchteweise nicht zuletzt in der Hoffnung die Marke <em>FX Schmid<\/em> doch noch zu erhalten. Das gelang nicht &#8211; <em>Torres<\/em> war das letzte Spiel mit diesem Logo. <em>Torres<\/em> war auch eines der schlechtverkauftesten Spiel des Jahres \u00fcberhaupt gewesen, eines der wenigen, das es nicht in die (damals noch relevante) Spielebestsellerliste von Karstadt schaffte. Am Marketing lag es nicht &#8211; Ich habe sogar noch eine H\u00f6rspielkassette mit einer <em>Torres<\/em>-inspirierten Geschichte. <em>Torres<\/em> war auch in anderer Hinsicht interessant: Es war Teil eines Kurswechsels innerhalb der Jury, etwas anspruchsvollere Spiele zu pr\u00e4mieren. Es folgte auf das andere Bewegungspunktoptimierspiel <em>Tikal<\/em>, im n\u00e4chsten Jahr ging kein Weg an <em>Carccassonne<\/em> vorbei. 2002, so will es die Geschichte, zerbrach der Jury \u00fcber die Diskussion ob das leichte <em>Trans-America<\/em> oder das &#8220;Kennerspiel&#8221; <em>Puerto Rico Spiel<\/em> des Jahres werden sollte, mit Kollateralschaden <em>Villa Paletti<\/em> als Preistr\u00e4ger (und einiges an Nachgetrete von Michael Knopf in Richtung Jury in der Spielbox).<\/p>\n<p>Ich selbst bin ein gro\u00dfer Fan von <em>Torres<\/em> und habe mich damals sehr gefreut, als es den Titel holte. Im Nachhinein sehe ich das anders. Ich mag <em>Torres<\/em> immer noch sehr, aber die (f\u00fcr ein SdJ) niedrigen Verkaufszahlen kommen nicht von ungef\u00e4hr. H\u00f6rspiel hin oder her: <em>Torres<\/em> ist ein abstraktes, ja fast schon staubtrockenes Spiel. Zudem ist es ein absoltes Gr\u00fcbelspiel: Man versucht seine Z\u00fcge zu optimieren &#8211; was ich gerade in der Profivariante als spannenden Denksport bezeichnen w\u00fcrde, ist eben genau das: Denksport. <em>Torres<\/em> fehlt die Lockerheit, die ein SdJ auszeichnen sollte, es ist ein Spiel f\u00fcr T\u00fcftler. Hinzu kommt, dass <em>Tikal<\/em> (das ich pers\u00f6nlich schw\u00e4cher finde, weil weniger auf den Punkt und potentiell l\u00e4nger von der Spieldauer) doch \u00e4hnlich angelegt ist &#8211; SdJs sollten aber schon eine gewisse Variabilit\u00e4t haben, so dass auch die &#8220;Nur SdJ-K\u00e4ufer&#8221; eine diverse Sammlung ihr eigen nennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gewinnen h\u00e4tte damals wohl <em>Ohne Furcht und Adel<\/em> sollen (was das erste Kartenspiel gewesen w\u00e4re). Der Erfolg gibt dem Spiel recht, es ist als <em>Citadels<\/em> immer noch im Programm. Muss ich das Spiel hier noch gro\u00df vorstellen? Ich denke nicht. Es geh\u00f6rt zu den Klassikern, die jeder sicherlich zumindest grob einordnen kann.<\/p>\n<p>Ebenfalls nominiert war <em>Carolus Magnus<\/em>, das gro\u00dfe Spiel von<em> Winning Moves Deutschland,<\/em> die in diesem Jahr erst so richtig auf den deutschen Markt dr\u00e4ngten (nicht zuletzt mit <em>Cartagena<\/em>) &#8211; ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr den Verlag. Das Spiel ist jedoch heutzutage nicht zu unrecht vergessen; Es funktioniert nicht in allen Besetzungen richtig und zwar ist es irgendwo originell, f\u00fcr ein abstraktes Spiel aber viel zu swingy &#8211; Ich habe mehrmals die Partnerversion ausprobiert (Ich liebe ja Partnerspiele) und alle Partien gingen durch pures Gl\u00fcck so stark in eine Richtung, dass eine Seite absolut chancenlos unterging. Im Prinzip ist <em>Carolus Magnus<\/em> ein Mehrheitenspiel, mit der netten Idee, das Landteile kombiniert werden. Ich glaube, man kann aus der Idee noch jede Menge rausholen, aber warum es nominiert wurde, ist mir schleierhaft.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens galt 2000 ein relativ neues (erst im Vorjahr eingef\u00fchrtes) System: Erst wurde die gesamte Nominierungsliste vorgestellt, DANN daraus 3 Titel nominiert und dann der Hauptpreis gek\u00fcrt. Das System wurde sp\u00e4tter noch zweimal ge\u00e4ndert, vor allem wohl auch, weil einige Titel aus der Nominierungsliste sowieso nicht f\u00fcr den Titel in Frage kamen und so die erhoffte Spannung eh nicht wirklich aufkam. 2000 waren auf der Liste <em>Kardinal &amp; Koenig, Kardinal, La Citta, Metro, Port Royal, Tadsch Mahal, Vinci, Zertz<\/em> und\u00a0 <em>Zoff im Zoo. Zoff im Zoo<\/em> hatte als Stichspiel sicherlich keine Chancen auf eine Nominierung, auch wenn es ein ganz ausgezeichnetes (von <em>Tichu<\/em> inspiriertes) Stichspiel ist. Auch <em>Zertz<\/em> war als reines Zweierspiel chancenlos, aber als Vertreter der ausgezeichneten <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/dvonn-und-puenct-und-die-ganze-gipf-famillie\/\">Gipf-Reihe<\/a> ist der Ehrenplatz nat\u00fcrlich verdient gewesen. <em><a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/small-world-underground\/\">Vinci<\/a><\/em> war wohl mein Lieblingsspiel des Jahrgangs, hatte aber mit einers sehr schlechten Regel zu k\u00e4mpfen, die eine Nominierung verhindert haben d\u00fcrfte. Wenn ich aus heutiger Sicht einen Titelanw\u00e4rter (statt<em> Carolus Magnus<\/em>)\u00a0 w\u00e4hlen w\u00fcrde, w\u00e4re es wohl <em>Kardinal &amp; K\u00f6nig<\/em> von Michael Schacht gewesen: Nicht umsonst wurde das Spiel mehrmals wieder aufgelegt: Als <em>Web of Power<\/em> in den USA und hierzulande als <em>China<\/em> und als <em>Han<\/em> und dieses Jahr wohl als <em>Iwari<\/em>. K&amp;K ist ein typischer Schacht: Wenig Regel, sehr auf den Punkt &#8211; aber nat\u00fcrlich eher abstraktes Siegpunktgel\u00f6te ohne viel Chrome. Es h\u00e4tte die Vielspieler aber angesprochen, ohne die Wenigspieler zu \u00fcberfordern- <em>Ohne Furcht und Adel<\/em> w\u00e4re sicherlich immer noch der bessere Preistr\u00e4ger gewesen, aber K&amp;K h\u00e4tte zumindest unter die ersten drei geh\u00f6rt. Als einzigen Nachteil empfinde ich, dass es zu f\u00fcnft trotz Schachtelaufdruck m.E. sehr unbefriedigend verlaufen kann (ob sich das in sp\u00e4teren Versionen ge\u00e4ndert hat, wei\u00df ich nicht).<\/p>\n<p>Auch an <em>Tadsch Mahal<\/em> erinnert man sich nat\u00fcrlich, aber dazu gleich mehr. Die anderen Spiele sind in der Geschichte verloren gegangen. Zu <em>Kardinal<\/em> kann ich gar nichts sagen, das kenne ich nur vom Titel her.<em> Port Royal<\/em> war ein durchaus interessantes Stichspiel, das aber sehr viel Material ben\u00f6tigte und daher in einer zu gro\u00dfen Schachtel unterwegs war. Und daf\u00fcr war es dann nicht spektakul\u00e4r gut genug &#8211; So manches einfacheres Stichspiel ist besser (<em>Zoff im Zoo<\/em> z.B.). Die Nominierung war eher eine \u00dcberraschung. <em>Metro,<\/em>ein weiteres Queen Spiel, ist ein einfaches Linienlegespiel, wie sie immer mal wieder auf den Markt kommen. Sicherlich nicht schlecht, aber als dann <em>Carcassonne<\/em> auf den Markt kam, wurde Metro <em>einfach<\/em> \u00fcberf\u00fcssig. <em>La Citta<\/em> ist dagegen ein interessanter Fall: Bei Kosmos erschienen ist dies ein thematisches Vielspielerspiel, bei dem ich mich wundere, dass es (meines Wissens) keine Neuauflage gab. Ziel war es seine St\u00e4dte zu vergr\u00f6\u00dfern, dazu bedient man sich auch bei den Nachbarn: Hat man von einem Geb\u00e4udetyp mehr als die Nachbarstadt so wird abgewandert. Das Spiel ist recht brutal (insbesondere f\u00fcr die Spieldauer), aber auch nicht mehr als ein <em>Agricola<\/em>. Ich habs leider ewig nicht mehr gespielt (jaja), w\u00fcrde es aber jederzeit nach wie vor mitspielen.<\/p>\n<p><em><strong>Der Deutsche Spielepreis und die komplexen Euros<\/strong><\/em><\/p>\n<p>In der Spieleszene gab es im Jahr 2000 einen gro\u00dfen Skandal: Die<em> P\u00f6ppel Revue<\/em>, ein Spielemagazin unter der Leitung von Matthias Hardel, gab zu,bei der Wahl zum Deutschen Spielepreis falsche Stimmanzahlen ver\u00f6ffentlicht zu haben; Die Anzahl der abgegeben Stimmen war so klein, dass eine Manipulation sehr einfach gewesen w\u00e4re. Um das zu verschleiern, wurde die tats\u00e4chliche Stimmanzahl mit einem bestimmten Faktor multiplitziert. 2001 wurde der DSP auf eine breitere Basis gestellt, mit mehreren Abstimmungsm\u00f6glichkeiten. Die<em> P\u00f6ppel Revue<\/em> wurde eingestellt, Matthias Hardel ging zur <em>Spielbox<\/em>, die auch mich dann als PR-Abonommenten \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>Gew\u00e4hlt wurde damals <em>Tadsch Mahal<\/em> von Knizia, grob zusammengefasst eine Mischung aus Poker und Mehrheitenspiel &#8211; wie bei Knizia \u00fcblich sehr sch\u00f6n kombiniert und spannend (wenn auch nat\u00fcrlich abstrakt). Alea war sowieso damals auf seinem ersten H\u00f6hepunkt (der zweite war die Zeit, der Feldspiele) und hatte nicht unerheblichen Anteil daran, dass mehr und mehr Spiele sich direkt an Vielspieler richteten. Das wiederrum sorgte im Laufe der Nuller Jahre (nicht zuletzt durch <em>Caylus<\/em>) f\u00fcr eine immer weitere \u00d6ffnung der Schere zwischen Familien- und Vielspielerspielen. Die Euros wurden immer komplexer, die Familienspiele blieben einfach, dazwischen tat sich eine L\u00fccke auf, die erst in den Zehnern wieder langsam gef\u00fcllt wurde. Im Jahre 2000 stand diese Entwicklung aber noch in den Startl\u00f6chern &#8211; insbesondere auch mit <em>Die F\u00fcrsten von Florenz<\/em>, ebenfalls bei Alea erschienen und auf dem dritten Platz gelandet. Die FvF ist ein Versteigerungsspiel, dass die klassischen German Game-Charakteristiken (damals sprach man noch nicht von &#8220;Eurogames&#8221;, das kam erst ein paar Jahr sp\u00e4ter, als mehr und mehr Franz\u00f6sische und Italienische Spiele auf den Markt kamen) &#8220;Einfache Regeln&#8221; und &#8220;Hohe Interaktivit\u00e4t&#8221; zugunsten einer h\u00f6heren Komplexit\u00e4t aufgab. Es wird oft als erster &#8220;komplexer Euro&#8221; bezeichnet, was sicherlich auch eine Frage der Definition ist. Sicher ist, es stand am Anfang einer Entwicklung, ist aber auch immer noch ein gutes Spiel. Es stand auch am Anfang einer Reihe von Spielen, die als Balancin einen Versteigerungsmechanismus verwendeten, was aber einige Jahre sp\u00e4ter wieder aus der Mode geriet &#8211; Gerade weil, Versteigerungen eben bedingen, dass man den wert einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen muss, erh\u00f6hen sie die Einstiegsh\u00fcrde. Dummerweise hat die damalige Mode daf\u00fcr gesorgt, dass Versteigerungsmechanismen immer noch recht ge\u00e4chtet sind, insbesondere in Deutschland. Jemand der Versteigerungen mag, ist daher\u00a0 traurig (ich).<\/p>\n<p>Um den viel zu langen Post noch abzurunden: Zweiter beim DSP wurde <em>Torres<\/em>, auch die anderen beiden Nominierten fanden sich in der Top-10, was aber eben auch den geringen Stimmenanzahl geschuldet sein d\u00fcrfte, so dass SdJ-Spiele schon aufgrund der Namenspr\u00e4senz eigentlich immer auf den Listen zu finden waren. Einziges Spiel in den Top-10, das ich nicht vorher erw\u00e4hnt habe war <em>Morgenland<\/em>, ein Blind Bidding -Legespiel, dass immer mal wieder in verschiedenen Versionen hochpoppt. Bekannt wurde es damals vor allem wegen des gewagtem Regelkonzeptes, bei dem es (wie bei Siedler) ein Regelalmanach gab, aber keine echte Spielregel. Was in Catan gut funktionierte, war hier eine Katastrophe, denn die &#8220;Einstiegsregeln&#8221; waren unvollst\u00e4ndig, so dass man wie bei einer Schnitzeljagd st\u00e4ndig im Almanach bl\u00e4ttern musste.<\/p>\n<p>Und sonst so? Erw\u00e4hnen w\u00fcrde ich noch, das <em>Babel<\/em> (eines der besten Zweipersonenspiele von Kosmis), <em>Blokus<\/em> und <em>Cartagena<\/em> 2000 erschienen sind, aber erst im n\u00e4chsten Jahr irgendwie ber\u00fccksichtigt wurden. Wenn meine Aufzeichnungen stimmen, dann brachte Amigo auch <em>Diskwars<\/em> heraus. Das war eines der vielen Versuche eines Einsteigers-Miniaturenspiel, nur dass die Miniaturen hier Pappscheiben waren- Bewegung und Kampf und auch das Ausheben der Armeen war sehr pfiffig gel\u00f6st und es h\u00e4tte ein cooles Zwischendurch-Spiel werden k\u00f6nnen, so wie <em>X-Wing<\/em> heutzutage. Dummerweise waren die Fernkampfregeln absolut bekloppt &#8211; es spielte keine Rolle wie dicht die Sch\u00fctzen am Ziel standen (so lange die Reichweite stimmte), die Trefferchancen waren exakt gleich &#8211; und frustrierend klein. Und zum anderen unterschieden sich die einzelnen sets nicht stark genug voneinander. Insbesondere die Drachen waren entt\u00e4uschend schwach. Ich habe das Sammeln nach anf\u00e4nglicher Begeisterung dann nach den Grundboxen sein gelassen, denn die paar Nachfolgeboxen brachten nicht wirklich neues. Schade.<\/p>\n<p>Und ach, ich w\u00fcrde gerne noch mehr erz\u00e4hlen &#8211; vom <em>wei\u00dfen Lotus<\/em> und <em>TM-Spiele<\/em>, von &#8220;meiner&#8221; Messeentdeckung <em>Hive<\/em> oder den <em>Spielen aus Timbuktu<\/em>, Cwalis <em>Morisi<\/em> oder Facklers <em>Troia<\/em>, von <em>Kill Dr. Lucky<\/em> oder <em>Hossa<\/em>&#8230; Aber irgendwas muss ja noch f\u00fcr das 50. Jubil\u00e4um \u00fcbrig bleiben.<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen hat es ja schon im Brettspielradio verk\u00fcndigt; Dieses Jahr feiert die Spielbar 20j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. 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