{"id":16857,"date":"2017-12-31T11:12:18","date_gmt":"2017-12-31T09:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=16857"},"modified":"2017-12-31T11:12:18","modified_gmt":"2017-12-31T09:12:18","slug":"and-the-sylvester-goes-to-2017-edition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2017\/12\/31\/16857\/","title":{"rendered":"And the Sylvester goes to&#8230; 2017 Edition"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Jahr habe ich deutlich mehr Spiele gespielt als letztes Jahr! Meine Runde ist stabiler und das macht sich bemerkbar. Leider habe ich auch dieses Jahr noch eklatante L\u00fccken (<em>Pandemic Season 2, This war of mine, Berge des Wahnsinns, London<\/em>&#8230;) aber der Januar ist lang. Ich habe mir 2017 auch mehr Spiele zugelegt als in den Jahren davor und auch wenn der Kartenspielanteil hoch war, muss ich da 2018 etwas zur\u00fcckschrauben. Insofern bin ich zuversichtlich die L\u00fccken dieses Jahres n\u00e4chstes Jahr auszuf\u00fcllen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Der Sylvester in Gold geht dieses Jahr an <em>Mechs vs Minions<\/em><\/strong>. Es hat nicht lange gedauert, bis ich das beschlossen habe &#8211; bereits die Trainingsmissionen haben gefesselt. Es ist das beste Spiel geblieben. Mehr dazu in meiner <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/mechs-vs-minions\">Rezi<\/a>.<\/p>\n<p>Das einzige Spiel, dass dem wirklich gef\u00e4hrlich wurde, war <strong><em>Azul <\/em>&#8211; Das den Sylvester in Silber erh\u00e4lt<\/strong>.Das Spiel ist in allen Besetzungen gut! Es bietet alles, was ich an einem Spiel sch\u00e4tze: Einfache Regeln, aber Spieltiefe, Interaktion, eine Portion Gemeinheit, aber nicht willk\u00fcrlich, kurz und knackig. Ein bisschen Gepuzzle. Und eine angenehme Optik und Haptik. Das einzige &#8220;Mainstream&#8221;-Spiel, dass ich mir in Essen gekauft habe und das meistgespielte Spiel seitdem.<\/p>\n<p>F\u00fcr den <strong>Sylvester in Bronze<\/strong> musste ich ein bisschen mehr in mich gehen. Nicht weil es keine Spiele mehr g\u00e4be, die gut sind, sondern weil danach gleich eine ganze Reihe wirklich guter Spiele in den Startl\u00f6chern sitzen. Letztlich habe ich mich f\u00fcr <em><strong>Cuckoo!<\/strong><\/em> entschieden. Dieses kleine Kartenspiel von J\u00f3zsef Dorsonczky (erschienen bei Mind Fitness) ist das originellste alle folgenden Pl\u00e4tze: Es ist nicht kompliziert, bietet aber Anteile von <em>Blackjack,<\/em> <em>Mau-Mau<\/em> und Stichspielen, ist dabei aber v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig.\u00a0 Je nach Mitspieleranzahl \u00e4ndert es zudem seinen Charakter &#8211; weniger ist mehr taktisch, mehr ist mehr Zock, aber es macht Spa\u00df in allen Besetzungen und wird so gerne immer wieder rausgeholt.<\/p>\n<p>Aber eine Dreierliste ist immer etwas willk\u00fcrlich (obwohl die ersten beiden Pl\u00e4tze schon sehr sicher da oben stehen!), daher ein paar Honorable Mentions:<\/p>\n<p><em><strong>Birdie Fight<\/strong><\/em> (Neu erschienen als <em>Songbirds<\/em>) ist eines dieser kleinen asiatischen Kartenspiele, die ungemein einfache Regeln haben und bei denen man denkt: &#8220;Ach naja, das wird schon nicht so dolle sein&#8221; und dann beim Spielen den ganzen Punch auspacken. Der Gag hier: Man legt Karten in die gemeinsame Auslage. Punkten tut man f\u00fcr die letzte Karte, die man auf der Hand beh\u00e4lt. Das hei\u00dft, man m\u00f6chte eine m\u00f6glichst gute Karte zur\u00fcckbehalten &#8211; aber die fehlt dann in der Auslage. F\u00fcr mich das bessere (weil einfachere) <em>Arboretum<\/em> (und ich mag das!)<\/p>\n<p>Ich habe wieder viele Escape-Rooms gespielt und am besten hat mir die <strong><em>Murder-Mystery<\/em><\/strong>-Erweiterung f\u00fcr <em>Escape Room<\/em> gefallen &#8211; hier ist die Story stark, die Puzzles sind gut und vor allem thematisch passend. Das Spiel zeigt deutlich was in diesem Bereich noch alles m\u00f6glich ist!<\/p>\n<p><em><strong> Kingdomino<\/strong> <\/em>war meine Beeple-Weihnachtsempfehlung und dazu stehe ich vollkommen! Auch das habe ich schon oft gespielt, in verschiedenen Besetzungen. Es macht meiner \u00e4lteren Tochter sehr viel Spa\u00df und ebenso meinen Eltern. Den <em>Spiel-des-Jahres<\/em>-Titel hat es nicht umsonst bekommen.<\/p>\n<p><em><strong>Paper Tales<\/strong> <\/em>war ebenfalls eine Empfehlung, nicht zuletzt weil es nach <em>Azul<\/em> die am zweith\u00e4ufigsten gespielte Neuheit war. Wie <em>Azul<\/em> spielt man es flott runter, sobald man wei\u00df wie es geht und wie bei <em>Azul<\/em> gewinnt der bessere Spieler, aber ohne, dass es frustrierend f\u00fcr die anderen w\u00e4re. <em>Paper Tales<\/em> ist ein schnelles Drafting-Spiel, sichtbar an <em>7 Wonders<\/em> angelehnt. Wo <em>Paper Tales<\/em> aber seinen Lehrmeister \u00fcberfl\u00fcgelt ist bei der Einfachheit. Sitzt ein <em>7 Wonders<\/em>-Neuling am Tisch dauert die Erkl\u00e4rung des Spieles l\u00e4nger als das Spiel selbst. <em>Paper Tales<\/em> ist da schneller erkl\u00e4rt, auch weil vieles einfach <em>logisch<\/em> ist. Dabei ist die Spieltiefe in etwa dieselbe &#8211; Daher ist <em>Paper Tales<\/em> f\u00fcr mich das bessere <em>7 Wonders<\/em>. Wie man h\u00f6rt ist eine Deutsche Ausgabe geplant &#8211; also im Hinterkopf behalten!<\/p>\n<p>Viel Weihnachtsspielzeit wurde mit <strong><em>Destination X<\/em> <\/strong>verbracht &#8211; ein sehr cooles Geographie-Quiz, f\u00fcr das ich mir eine Deutsche Ausgabe w\u00fcnsche. Wie bei Where in the World is Carmen Sandiago spielt einer gegen alle und die alle m\u00fcssen herausfinden in welchem Land der eine steckt. Dazu gibt es Fragen nach der Bev\u00f6lkerungsanzahl oder der Staatsreligion. Spannend und der Schwierigkeitsgrad ist sehr gut austarierbar (im normalen Modus hat es der Einzelspieler schwerer, wenn sich die anderen mit Geographie einigerma\u00dfen gut auskennen). Ich empfehle \u00fcbrigens die Variante mit den offenen Fragekarten &#8211; die ist zwar nicht unbedingt leichter f\u00fcr den Agenten, aber er kann sein Zielland begr\u00fcndeter aussuchen, was mehr Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt: 2017 sah eine Renaissance der Stichspiele. Es gabe viele sehr gute Spiele, zum Beispiel das edle <em>Indulgence<\/em> oder das originelle <em>Voodoo Prince<\/em> (das mir besser gef\u00e4llt als <em>Skull King<\/em> aus derselben Reihe). Mir pers\u00f6nlich hat aber <strong><em>Cobra <\/em><\/strong>am besten gefallen. <em>Cobra<\/em> ist ein klassisches Stichspiel, bei dem man herrlich \u00fcberlegt spielen muss und sich den Karten nicht ausgeliefert f\u00fchlt. Der Kniff hier ist, dass man &#8220;Cobras&#8221; sammelt, wenn man einen Stich <em>nicht<\/em> macht, diese aber gegen Siegpunkte eintauscht, wenn man einen Stich gewinnt. Das sollte dann geschehen wenn man m\u00f6glichst genau 7 Cobras hat &#8211; was nat\u00fcrlich nicht so einfach ist. Das Spiel hat dadurch einen angenehmen Rhytmus, da man sowohl Stiche verlieren als auch gewinnen muss. Hinzu kommt, dass niemals die ganze Hand runtergespielt wird, man aber das Rundende beeinflussen kann. Wie gesagt: Sehr trickreich !<\/p>\n<p>Auf ein neues!<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Jahr habe ich deutlich mehr Spiele gespielt als letztes Jahr! Meine Runde ist stabiler und das macht sich bemerkbar. Leider habe ich auch dieses Jahr noch eklatante L\u00fccken (Pandemic Season 2, This war of mine, Berge des Wahnsinns, London&#8230;) aber der Januar ist lang. 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