{"id":14529,"date":"2013-10-13T10:39:22","date_gmt":"2013-10-13T08:39:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=14529"},"modified":"2013-10-13T10:39:22","modified_gmt":"2013-10-13T08:39:22","slug":"ersteindruecke-vor-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2013\/10\/13\/14529\/","title":{"rendered":"Ersteindr\u00fccke vor Essen"},"content":{"rendered":"<p>N\u00e4chste Woche ist Matthias dran, danach bin ich auf einem kleinen Spieleevent im Westen Deutschlands. Letzte Chance schnell noch etwas zu Essen zu schreiben.<\/p>\n<p>Aber was? Viele Tipps habe ich nicht. <em>Francis Drake<\/em> und <em>Yunnan<\/em> sehen interessant aus. Das Legespiel von Bernd Eisenstein hat mit als Legespielfan ausserordentlich gut gefallen. <em>Mush Mush<\/em> ist vorbestellt, aber eigentlich nur, weil ich mir immer alle Fragor Spiele kaufe (das einzige, was von meiner Sammelleidenschaft noch da ist). Games Salute wird mein Anlaufspunkt Nr. 1 sein, denn die haben viele potentielle Spiele im Programm, die man sonst nur schwer bekommt. Mich interessiert das neue Hallenlayout. Mehr habe ich nicht beizutragen.<\/p>\n<p>Doch halt! Drei Neuheiten habe ich gespielt und kann sie hier kurz besprechen:<\/p>\n<p><strong>Schloss Sanssouci<\/strong> (Ravensburger): Die Spieler haben einen Satz Karten, der es ihnen erlaubt Pl\u00e4ttchen f\u00fcr ihren Garten in die Auslage zu nehmen. Der Ort des Marktes gibt an, in welche Zeile das Pl\u00e4ttchen kommt, die Art des Pl\u00e4ttchens in welche Spalte. Ziel ist es, m\u00f6glichst weit nach unten zu gelangen. Das w\u00e4re etwas sinnfrei, aber es gibt Abhilfe: Es m\u00fcssen nicht alle Pl\u00e4ttchen l\u00fcckenlos eingef\u00fcllt werden (daf\u00fcr gibt es allerdings Bonuspunkte), sondern es muss nur ein durchgehender Weg nach unten existieren, der auch \u00fcber Nachbarspalten laufen kann. Passt ein Pl\u00e4ttchen mal nicht, kann man es verkehrt herum irgendwo in der Zeile (oder Spalte) einbauen und dadurch wirds etwas planerischer.<\/p>\n<p>Jeder spielt f\u00fcr sich und man hofft auf bestimmte Kombinationen im Markt oder zumindest, dass bestimmte Kombis noch da sind, wenn man wieder dran ist. Vom Spielgef\u00fchl erinnert mich das daher rudiment\u00e4r an <em>Don Quixote<\/em> (auch wenn das ganz anders funktioniert): Planen, bauen, zocken &#8211; ein nettes Spiel. Wie hoch der Gl\u00fccksfaktor wirklich ist und ob es nur davon abh\u00e4ngt, eine Zeile vollzubekommen m\u00fcssen weitere Partien kl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Sail To India<\/strong>: Ein echtes Micro-Game: Nur wenige und f\u00fcr jeden ein paar Marker. Damit wird der Seeweg nach Indien simuliert. Wer an der Reihe ist, kann genau zwei Sachen machen, z.B. lossegeln (Marker auf Kartren bewegen), die Geschwindigkeit der Schiffe bewegen, Vorteile einkaufen (Marker draufsetzen, max. 3), Handelswaren verkaufen (Wer gesegelt ist, kann seine Marker auf den Karten, auf denen sie landen auf den &#8220;Handelsfeldern&#8221; platzieren &#8211; hier werden sie wieder weggenommen, wobei verschiedene Waren gefragt sind), Geb\u00e4ude bauen (Auf den Karten sind neben Handelswaren auch Geb\u00e4ude zu sehen, die genutzt werden k\u00f6nnen) oder neue Marker kaufen. Die Marker dienen also als Schiffe, als Geb\u00e4ude, als Handelsg\u00fcter, zum Anzeigen der Vorteile und auch zum Anzeigen von Geld und Siegpunkten, so dass man auch daf\u00fcr Marker einplanen muss, sollen die SP verfallen. Denkt man am Anfang durch die Blockade der Handelswaren durch den Startspieler (Jede Ware nur ein Marker!) gibt es einen Startspielervorteil, hat sich das nicht best\u00e4tigt &#8211; hier gibt es viel mehr Optionen, als man sieht! Und man hat nur wenig Zeit, Geld &amp; Platz. Das Resultat ist sehr gr\u00fcblerisch, zumindest wenn man alles richtig machen will. Doch es macht auch Spa\u00df und ist interaktiv. Eine vorsichtige Empfehlung, schon wegen der Originalit\u00e4t, dass Siegpunktmarker mitbezahlt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Eggs of Ostrich: Eine Karte gibt vor, um wie viele Strausseneier es geht. Die Spieler w\u00e4hlen geheim und gleichzeitig einen ihrer Tragebeutel oder die Passkarte aus. Unter den nicht passenden Spielern werden die Eier verteilt. Die Spieler m\u00fcssen die in den vorher angesagten Beutel tun. Werden es zu viele Eier, platzt der Beutel, es gibt 0 Punkte und er kann nicht mehr verwendet werden. Sind bei Spielende zu wenig Eier im Beutel, gibt es wenig Punkte. Man kann keine Karte zweimal in Folge spielen.<\/p>\n<p>Ja, es ist ein &#8220;Er denkt, dass ich denke&#8230;&#8221;-Spiele \u00e1 la <em>Hols der Geier<\/em>. Als solches wenig bemerkenswert, au\u00dfer dass es nur f\u00fcr genau drei Spieler ist. Ich bin kein Fan dieser Spiele und hier ist es sogar noch schlimmer, da man immer fast die gesamte Hand zur Auswahl hat. Nix f\u00fcr mich. Aber Fans des Genres&#8230;haben vermutlich genug Spiele dieser Art im Schrank.<\/p>\n<p>Soweit mein kleiner, bescheidener Beitrag. Jetzt muss ich nur noch drei Links f\u00fcr jedes Spiel einen) ins Spielbox-Forum setzen und bin f\u00fcr dieses Wochenende fertig :-)<\/p>\n<p>Viel Spa\u00df in Essen, der Messe ohne W-Lan!<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00e4chste Woche ist Matthias dran, danach bin ich auf einem kleinen Spieleevent im Westen Deutschlands. 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