{"id":13844,"date":"2013-12-22T16:35:24","date_gmt":"2013-12-22T14:35:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=13844"},"modified":"2013-12-22T16:35:24","modified_gmt":"2013-12-22T14:35:24","slug":"quizspielvergleichstest-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2013\/12\/22\/13844\/","title":{"rendered":"Quizspielvergleichstest 2013"},"content":{"rendered":"<p>Aus terminlichen Gr\u00fcnden sp\u00e4t aber noch nicht zu sp\u00e4t: noch 1,5 Tage bis zur Bescherung. Genug Zeit also, um im Fachgesch\u00e4ft die besten Quizs einzukaufen oder sich per Express ins Haus liefern lassen &#8211; Weihnachten ist also gerettet!<\/p>\n<p><strong>Eiermatsch (Jeff Kinney bei Kosmos)<\/strong><\/p>\n<p>Das Spielprinzip ist einfach: Karte aufdecken und Kategorie vorlesen (z.B. <em>Pizzabelage<\/em>, <em>Dinge, auf dem Spielplatz<\/em> oder <em>Extremsportarten<\/em>). Dann wird der eierf\u00f6rmige Timer angeschaltet und wer den in der Hand h\u00e4lt nennt einen passenden Begriff und gibt den Timer weiter. Der n\u00e4chste nennt einen anderen Begriff und gibt den Timer weiter usw. Irgendwann (Zufall) macht der Timer das Ger\u00e4usch eines zerplatzendes Eies und wer das Ei dann h\u00e4lt, nimmt eine Strafkarte. Bei drei Karten ist Schluss.<\/p>\n<p>Das Prinzip ist einfach, hat aber seine T\u00fccken: Welche Begriffe gelten \u00fcberhaupt? Wen trifft es, wenn man diskutieren muss? Oder wenn ein doppelter Begriff genannt wurde, der Empf\u00e4nger das Ei aber schon weitergegeben hat? Und wie schnell m\u00fcssen Abgeber und Empf\u00e4nger das Ei abgeben bzw. nehmen, damit es z\u00e4hlt? Regefuchsern oder nur am Sieg orientierten Spa\u00dfbremsen sind hier zu viele Variablen im Spiel, Eiermatsch ist mehr Spielzeug. Aber es macht durchaus Laune und kann auch mit Kindern (empfohlen ab 8) gespielt werden, ohne dass sich die Erwachsenen allzu sehr zur\u00fcckhalten m\u00fcssten &#8211; Der Timer bringt sowieso eine gewisse Gl\u00fcckskomponente mit ins Spiel (denn oft kann man gar nicht reagieren, selbst wenn man etwas w\u00fcsste). Vielleicht sind die Kategorien Altergruppenbedingt etwas Nahrungslastig, aber das st\u00f6rt nicht. Ein gute Laune-Party-Quizspiel.<\/p>\n<p>Allerdings ist dies nicht das erste Spiel dieser Art. Das bei Asmodee erschienene <em>Buzz it<\/em> ist regeltechnisch fast deckungsgleich, ebenso Piatniks <em>Tick Tack Bumm<\/em> (Das allerdings eher ein Wort- als ein Quizspiel ist). Das es dennoch hier und nicht unter &#8220;Plagiatswatch&#8221; besprochen wird, liegt daran, dass all diese Spiele auf dem Amerikanischen &#8220;Traditional&#8221; <a href=\"http:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;ved=0CCsQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FHot_potato_(game)&amp;ei=XRmJUuK5GMe54ASXxYGoDQ&amp;usg=AFQjCNE4j5O7JtnaUbf6u6uR3UV-R33h4Q&amp;sig2=Vadvp_jVF5M2mQSMTESwRw&amp;bvm=bv.56643336,d.bGE\">Hot Potato <\/a>basieren, bei dem eine Kartoffel weitergegeben wird, bis ein Wecker klingelt oder die Musik aus ist. Und bei einigen Varianten gibt man die Kartoffel nicht einfach so weiter, sondern wenn man eine Stadt nennt oder eine 6 W\u00fcrfelt oder so. Die Sch\u00f6pfungsh\u00f6he ist also doch eher als gering einzustufen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kosmos.de\/_cover_media\/detail_3d\/4002051691905.jpg\" width=\"253\" height=\"193\" \/><br \/>\n<strong>iKnow (Ohne Autorennennung bei Asmodee)<\/strong><\/p>\n<p>iKnow kommt urspr\u00fcnglich aus Finnland und findet dank Asmodee auch den Weg zu uns. Das ist gut so, ist es doch vielleicht das &#8220;normalste&#8221; der hier vorgestellten Quizspiele.<\/p>\n<p>Nach der obligatorischen Kategorienwahl (wobei die vier zur Wahl stehenden M\u00f6glichkeiten sehr vage gehalten sind) wird eine Frage vorgelesen, aber noch nicht beantwortet. Das w\u00e4re auch nicht m\u00f6glich, denn die Frage ist sehr vage: z.B. &#8220;Welches Land ist das?&#8221; oder &#8220;Welcher deutscher Schauspieler ist das?&#8221;. Dann darf sich jeder Nicht-Vorleser reihum entscheiden, wie viele Hinweise er f\u00fcr die Antwort ben\u00f6tigt (max 3). Das Gemeine: Die Anzahl der Felder ist begrenzt. So kann es sein, dass bei h\u00f6heren Mitspielerzahlen die favorisierteren Felder gar nicht zur Wahl stehen. Anschlie\u00dfend tippen die Spieler ob ein (bestimmter) anderer Spieler, die Frage richtig beantworten kann. Nach dem Getippe wird der erste Hinweis verlesen und alle Spieler, die meinten, sie brauchen nur einen davon, versuchen sich an einer Antwort. Dann kommt der zweite Hinweise nebst Antwortsversuchen und der dritte und erst dann wird aufgel\u00f6st. Punkte gibt es f\u00fcr richtige Antworten (mehr bei weniger Hinweisen) und f\u00fcr das richtige Einsch\u00e4tzen der Mitspieler. Das Hinweisprinzip ist vergleichbar mit <em>Querdenker<\/em>, aber hier ist eine echte Progression eingebaut, so dass die Hinweise auch garantiert hilfreicher werden.<\/p>\n<p>Es gab schon mehrere Versuche, ein Quizspiel zu entwerfen, bei dem man die Mitspieler einsch\u00e4tzen muss (z.B. <em>Bet your Brains<\/em> oder <em>Trivial Pursuit Wetten &amp; Gewinnen<\/em>)\u00a0 aber so richtig \u00fcberzeugen konnten die Versuche bislang nicht. Was <em>iKnow<\/em> besser macht: Man kennt zumindest schon einmal die konkrete Frage. Und da jeder antworten muss und beim Zeitpunkt des Tippens die Reihenfolge (und die Anzahl der Hinweise) bekannt sind, hat man zumindest einige Anhaltspunkte und es ist nicht so ein kompletter Schu\u00df ins Blaue. \u00dcberhaupt erlaubt das Spiel taktisches Positionieren und auch Trittbrettfahrerei. Wer als letzter r\u00e4t, kann sich an den Rateversuchen der anderen orientieren. Das ist interaktiv und funktioniert gut &#8211; zumindest ab vier Personen. Das Spiel zu zweit bleibt eine theoretische M\u00f6glichkeit und auch zu dritt kommen die Elemente nicht so richtig zum tragen. Ein wenig Frustrationstoleranz ist allerdings schon n\u00f6tig, denn die Fragen schwanken im Schwierigkeitsgrad doch arg. Insbesondere hatten wir noch keine Frage nach einer Sportart, die wir h\u00e4tten beantworten k\u00f6nnen &#8211; aber das mag Zufall gewesen sein; Die Fragenanzahl ist riesig. Insgesamt ideales Quizfutter f\u00fcr mittelgro\u00dfe bis gro\u00dfe Runden! Ein Extralob ist f\u00fcr das Design angebracht &#8211; Das ist sehr simplistisch-modern und irgendwie anders. Mir gef\u00e4llts sehr, auch weil es eine gewisse Gediegenheit ausstrahlt. Die Anleitung ist aber etwas sehr simplistisch ausgefallen und das st\u00f6rt nur deshalb nicht, weil das Spielsystem so simpel ist.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cf.geekdo-images.com\/images\/pic1548407_t.jpg\" \/><br \/>\n<strong>Sauschwer (Andrea Meyer und Martin Schlegel bei Zoch)<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Anno Domini mit Gewichten&#8221; war mein erster Gedanke. Denn auch hier bekommen die Spieler Karten mit merkw\u00fcrdigen Dingen drauf (wie D<em>er vergoldete Keks, der bei der Firma Bahlsen h\u00e4ngt<\/em>) dessen Daten (in diesem Fall: Gewicht) die Spieler nicht wissen k\u00f6nnen. Dennoch m\u00fcssen die Spieler reihum anlegen oder sie zweifeln an. In diesem Fall wird aber nicht geordnet, sondern es gibt eine Wippe und angelegt werden muss immer an das vermeitlich leichtere Ende. Dann bestimmt der Spieler noch, welche Seite seiner Meinung nach nach dem legen der Karte schwerer geworden ist. Und wer sich dazu au\u00dferstande f\u00fchrt oder mit seinem Vorg\u00e4nger \u00fcberhaupt nicht einer Meinung ist, zweifelt an. Ein gro\u00dfer Unterschied zu <em>Anno Domini<\/em> ist nun, dass alle Spieler raten k\u00f6nnen, ob zu Recht angezweifelt wurde (der Betroffene muss nat\u00fcrlich &#8220;Nein&#8221; tippen, der Anzweifler mit &#8220;Ja&#8221;).Dadurch sind alle beteiligt. Und es kommt nach acht gelegten Karten automatisch zur Abstimmung &#8211; ganz ohne Anzweifelei. F\u00fcr das richtige Sch\u00e4tzen gibt es dann Punkte, je nachdem wie viele Leute falsch tippten.<\/p>\n<p>Das Limit von acht Karten in Verbindung mit dem Zwang immer ans leichtere Ende zu legen sorgt f\u00fcr viel Gewippe &#8211; in den meisten F\u00e4llen gibt die neue Karte einfach den Ausschlag. Da fehlt der Pfeffer von <em>Anno Domini<\/em>, der sich ergibt, wenn 10 Ereignisse, die alle irgendwie im 20. Jahrhundert waren, ausliegen. Ohne es ausprobiert zu haben, vermute ich, dass ein h\u00f6heres Limit hier f\u00fcr mehr Spielraum gesorgt h\u00e4tte &#8211; in den meisten Runden hat die absolute Mehrheit dasselbe getippt. Ein weiterer Negativfaktor sind die Karten. Es gibt praktisch kaum eine Runde, in der nicht irgendein Mensch dabei ist &#8211; Pr\u00e4sident Obama, oder eine durchschnittliche Lehrkraft oder ein durchschnittlicher Deutscher oder eine Person mit einem Body Mass Index von X (dabei hatten wir schon die verschiedensten BDIs und das ist klar zu viel des Guten). Auch M\u00fcnzen sind sehr \u00fcberrepr\u00e4sentiert, ob 10m Zwei-Eurom\u00fcnzen oder 20.000\u20ac in Zwei-Euro-M\u00fcnzen oder 2000 Sesterzen oder&#8230; Das wird schnell langweilig. Die originellen Karten gehen da ein bisschen unter. Mir ist wohl bewusst, das es sehr schwer war, Dinge zu finden, die ein genau bekanntes Gewicht haben und die weder viel zu leicht noch viel zu schwer sind. Dennoch: Es zeigt welche Arbeit Urs Hostetter in <em>Anno Domini<\/em> gesteckt hat, bei der wirklich kaum \u00e4hnliche Karten dabei sind. Eine echte Schw\u00e4che ist in meinen Augen, dass die Zielpunktzahl (20) nicht an die Mitspielerzahl gekoppelt ist. Zu dritt lassen sich n\u00e4mlich pro Wertung maximal 2 Punkte erzielen, zu acht 7. Resultat: Zu dritt dauert es deutlich l\u00e4nger und richtige Punktespr\u00fcnge sind unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Angemerkte hei\u00dft nicht, das <em>Sauschwer<\/em> schlecht ist &#8211; Im Gegenteil! Es ist ein gutes Sch\u00e4tzspie f\u00fcr gro\u00dfe bis mittelgro\u00dfe Gruppen. Allerdings glaube ich nicht, dass es gegen\u00fcber den etablierten Vertretern wie <em>Anno Domini, <\/em>S<em>ch\u00e4tzen Sie Mal<\/em> oder <em>Fauna<\/em> dem Genre neue Seiten abgewinnen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cf.geekdo-images.com\/images\/pic1789225_t.jpg\" \/><br \/>\n<strong> Finger Weg! (Peter Wichmann bei Zoch)<\/strong><\/p>\n<p>Zoch dr\u00e4ngt in den Quiz\/Ratespielmarkt mit Macht &#8211; als Debutant gleich zwei starke Titel im Rennen zu haben, ist schon imposant.\u00a0 Aber das ist nicht das Thema. Das Thema ist: Wie funktioniert es? Eigentlich ganz einfach: Jede Karte bietet 8 Antworten, von denen eine die &#8220;richtige&#8221; ist, die aber vermieden werden muss. Also z.B. d\u00fcrfen die Spieler nicht die Landesflagge ohne Sterne oder nicht das echte Pseudonym von Emil Sinclair erwischen. &#8220;Die Spieler&#8221; ist dabei erst einmal nur einer, der eine Antwortm\u00f6glichkeit ausw\u00e4hlt. Alle anderen k\u00f6nnen tippen, ob sie ihm zustimmen oder aussteigen wollen. Dann wird \u00fcberpr\u00fcft: Ist die ausgew\u00e4hlte Frage tats\u00e4chlich nicht die &#8220;richtige&#8221;? Dann geht es weiter. Wer aussteigt kassiert ein paar Punkte und ist aus der laufenden Runde raus. Der n\u00e4chste Spieler w\u00e4hlt die n\u00e4chste Antwort. Ist aber die zu vermeidene Antwort gew\u00e4hlt worden, dann erhalten alle Spieler Null Punkte &#8211; wer aber jetzt ausgestiegen ist, bekommt das Punktemaximum von 10. Das bekommt sonst nur, wer als letzter \u00fcbrig ist oder wenn alle 7 &#8220;falschen&#8221; Antworten gew\u00e4hlt wurden und nur die Vermeide-Antwort bleibt.<\/p>\n<p>Die erste Partie lief unter keinen guten Stern: Das Handling ist umst\u00e4ndlich und st\u00e4ndig mussten wir neue Karten nehmen, weil die Fragekarte (oder der Kasten, in dem sie liegt) so verrutschte, dass man sehen konnte, welche Antwort diejenige welche war. Es gab Verwirrung bei einigen Fragestellungen, denn oft geht es um doppelte Verneinung (Die Antwort ist zu VERMEIDEN, bei der NICHT&#8230;) &#8211; die Anforderungen an die Lesekompetenz sind hoch. Und wie hatten mehrere Karten, bei denen man m.E. nur blind raten kann.<\/p>\n<p>Doch schon bald lief es besser: Die zweite Partie beschwerte bessere Karten, bei denen man wirklich ausschlie\u00dfen konnte. Wir haben uns an das Frageformat gew\u00f6hnt. Das Handling&#8230; war immer noch doof, aber gut&#8230; Das Spiel ist schon spannend und vor allem ist es auf das zugeschnitten was zumindest uns am meisten Spa\u00df macht: Das Ausschlie\u00dfen von Antworten. Dabei kann man hier durchaus einiges riskieren und das sorgt einfach f\u00fcr Spannung. Sowas kommt hier sehr, sehr gut an (<em>Kleine Anmerkung: Einen \u00e4hnlichen -unabh\u00e4ngig entwickelten &#8211; Mechanismus benutze ich in einer Eigenentwicklung, die als digitale Umsetzung geplant ist. Insofern ist es nicht \u00fcberraschend, dass mir Finger weg gef\u00e4llt)<\/em><\/p>\n<p>Aber apropos Spannung: Thema und Graphische Gestaltung fiel unisolo durch. Gut, dass ist f\u00fcr ein Quizspiel aber auch letztlich egal (Gelobt dagegen, dass ein B\u00fcchlein beilegt, bei der die Antworten noch einmal erl\u00e4utert wurden -Das hat Vorbildfunktion! Ebenso die reichhaltige Fragenauswahl). Kritischer schon die Spielerzahl: Je mehr Spieler, desto seltener darf man selbst eine Antwort ausw\u00e4hlen und desto mehr ist man auf die Frage &#8220;Aussteigen oder nicht?&#8221; beschr\u00e4nkt. Das Auw\u00e4hlen macht aber einen Gutteil des Reizes aus und so w\u00fcrde ich <em>Finger weg<\/em> eher f\u00fcr 3-4 Spieler (vielleicht auch noch 5) empfehlen, statt f\u00fcr 3-8 Spieler. Mit wenig Spielern ist aber die Spielendebedingung (jeder einmal Startspieler) albern, da viiiiiieeel zu kurz. Aber das l\u00e4sst sich ohne Probleme auf 2-4 Durchg\u00e4nge erh\u00f6hen. Ein weiterer Punkt: Der Punktebonus von 10 (im Gegensatz zu maximal 7 durch Aussteigen erreichte Punkte) sorgt daf\u00fcr, dass Platzierungen schon vor der letzten Frage feststellen (oder gar noch fr\u00fcher). Das empfinde ich bei Quizspielen jetzt nicht als so gro\u00dfen Makel, weil es mir bei Quizspielen mehr auf den Erfolg beim Raten\/Wissen ankommt, als auf die konkrete Punktzahl, aber der eine oder andere wird sich wohl daran st\u00f6ren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cf.geekdo-images.com\/images\/pic1789245_t.jpg\" \/><br \/>\n<strong>Schlag den Raab &#8211; Das Quiz (Max Kirps bei Ravensburger)<\/strong><\/p>\n<p>Dies ist das dritte <em>Schlag den Raab<\/em>-Spiel und das Grundprinzip ist dasselbe geblieben: Einer gegen alle (wobei man auch problemlos mit zwei gleichgro\u00dfen Teams spielen kann) und man spielt kleine Minispiele, die zuf\u00e4llig per Spinner bestimmt werden. Bei dieser Version findet man nun keine Geschicklichkeit- oder Gl\u00fccksspiele, sondern alles h\u00e4ngt mit &#8220;Wissen&#8221; im weitesten Sinne zusammen: So gibt es F\u00fchrrerschein-Fragen, Sch\u00e4tzspiele, Filmzitate oder Geographie-Aufgaben, aber auch Kopfrechnen oder Buchstaben in W\u00f6rtern z\u00e4hlen sind dabei. &#8220;Quiz&#8221; ist also recht gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt und es ist theoretisch m\u00f6glich, eine Partie zu spielen, ohne eine echte Wissensfrage beantworten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wie auch bei den anderen <em>Schlag-den-Raab<\/em>-Spielen ist das Konzept der Show sehr gut umgesetzt und die Aufgaben machen auch Spa\u00df. Das Wegfallen der eher albernen Teile mag man so oder so bewerten &#8211; der eine mochte die gerade nicht, der andere beschwert sich nun, dass Das Quiz recht kopflastig und damit anstrengender ist, als die anderen Boxen. Der Materialumfang ist zwar auf dem ersten Blick recht hoch, pro Aufgabentyp sind es aber meistens eher weniger Karten. Da aber nicht alle Spiele bei jeder Partie vorkommen, ist das durchaus vertretbar, wirklich merken kann man sich die Antwrten eh nicht. Jeden Tag kann man das Spiel aber sicherlich nicht spielen&#8230;<\/p>\n<p>Unterm Strich ein sehr gelungener Vertreter der &#8220;Party-Quizspiele&#8221;. Nichts f\u00fcr den Quizfragen-Crack (daf\u00fcr ist zu viel &#8220;Fachfremdes&#8221; dabei und es sind zu viele sehr gl\u00fcckslastige Sch\u00e4tzfragen enthalten), aber f\u00fcr das normale &#8220;Lass mal was lustiges spielen!&#8221;-Publikum sicherlich eine gute Wahl &#8211; auch dank des zugkr\u00e4ftigen Tie-Ins. Was mich nur nach wie vor enorm st\u00f6rt ist der Kreise, der ungenau und meistens nicht ausgewogen ist. Gibts da nicht eine App? Am besten eine, mit der man auch selbstst\u00e4ndig Minispiele eintragen kann?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/static.images.ravensburger.de\/images\/produktseiten\/240\/27232.jpg\" width=\"176\" height=\"186\" \/><\/p>\n<p>Dieser Jahrgang war extrem stark. Keines der Spiele ist wirklich schlecht oder auch nur &#8220;nett&#8221; &#8211; Alle sind f\u00fcr die jeweilige Zielgruppe empfehlenswert. Drei Spiele &#8211; S<em>chlag den Raab, Finger weg<\/em> und <em>iKnow<\/em> &#8211; sind sogar topp. Die letzten beiden w\u00e4ren beide als Titeltr\u00e4ger geeignet. <em>iKnow<\/em> ist bei gr\u00f6\u00dferen Gruppen das Spiel der Wahl, <em>Finger weg<\/em> bei kleineren. Aber es kann nur einen geben und da entscheiden &#8211; so unfair das f\u00fcr den Verlierer auch ist &#8211; eben Nuancen und Bauchgef\u00fchl. Und daher geht der Gewinner an<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Finger weg! von Peter Wichmann (Zoch)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/quiz.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Herzlichen Gl\u00fcckwunsch! Und Frohe Weihnachten!<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\u00a0<strong>Wir danken Asmodee, Kosmos, Ravensburger und Zoch f\u00fcr die Rezensionsexemplare!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus terminlichen Gr\u00fcnden sp\u00e4t aber noch nicht zu sp\u00e4t: noch 1,5 Tage bis zur Bescherung. Genug Zeit also, um im Fachgesch\u00e4ft die besten Quizs einzukaufen oder sich per Express ins Haus liefern lassen &#8211; Weihnachten ist also gerettet! Eiermatsch (Jeff Kinney bei Kosmos) Das Spielprinzip ist einfach: Karte aufdecken und Kategorie vorlesen (z.B. 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