{"id":1071,"date":"2009-09-26T10:09:15","date_gmt":"2009-09-26T08:09:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?p=1071"},"modified":"2009-09-26T10:09:15","modified_gmt":"2009-09-26T08:09:15","slug":"bili-kayo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2009\/09\/26\/1071\/","title":{"rendered":"Bili kayo!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\">I am proud to present&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cover4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1072\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cover4.jpg\" alt=\"Filipino Fruit Market - Cover\" width=\"197\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cover4.jpg 709w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cover4-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cover4-467x700.jpg 467w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Filipino Fruit Market<\/em> erscheint dieses Jahr zur Essener Messe\u00a0 beim Bambus Spieleverlag in einer dreistelligen Auflage (zumindest wenn es keine unvorhersehbaren Schwierigkeiten beim Druck gibt).<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich verbergen sich in der Schachtel gleich zwei unterschiedliche Stichspiele. Beim ersten Spiel (f\u00fcr 3 bis 5 Spieler) haben die Spieler bei jedem Stich die Wahl, ob sie eine Karte spielen (um den Stich zu gewinnen oder um Karten -die am Ende Minuspunkte z\u00e4hlen k\u00f6nnen- abzuwerfen) oder um eine Mehrheit k\u00e4mpfen. Es ist also eine Verkn\u00fcpfung zwischen Stich- und Mehrheitenspiel. Sehr intuitiv und flott zu spielen.<\/p>\n<p>Das andere Spiel ist etwas anspruchsvoller, aber deutlich unintuitiver &#8211; in den ersten Runden der ersten Partie wird man noch eher das Gef\u00fchl haben, dass man keinen Einfluss hat. Doch das legt sich mit der Spielerfahrung. Tats\u00e4chlich ist das zweite Spiel anspruchsvoller als das erste. Hier haben die Spieler eine Farbe, mit der sie keine Stiche gewinnen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr k\u00f6nnen sie mit Karten dieser Farbe den Wert der gewonnen Karten ver\u00e4ndern- ganz so wie auf einem Markt. Auch die Trumpfwahl ist ungew\u00f6hnlich: Wenn ein Spieler eine Farbe abwirft und es noch keinen Trumpf gibt, kann er die abgeworfene Farbe zu Trumpf machen. Das wirkt sich aber negativ auf dessen Wert aus.<\/p>\n<p>Thematisch sind beide Spiele auf philippinischen M\u00e4rkten angesiedelt &#8211; so sind die Farben die gehandelten Fr\u00fcchte (Ananas, Banane, Mango und die hierzulande eher umbekannten Lansones und Durian). Die Graphiken stammen von zwei philippinischen K\u00fcnstlern und das Spiel enth\u00e4lt die philippinischen Sagen der verwendeten Fr\u00fcchte &#8211; Spielerisch unbedeutend aber ein (finde ich) sch\u00f6nes Detail.<\/p>\n<p>Wer hier regelm\u00e4\u00dfig liest, hat vermutlich schon mitbekommen, dass ich ein ziemlicher Stichspielfan bin (Lieblingsspiele: Skat, Sticheln, Entensuppe). Insofern bin ich nat\u00fcrlich stolz, dass es geklappt hat, meine eigenen Stichspiele zu ver\u00f6ffentlichen! Und f\u00fcr den Spieler hei\u00dft das: Der Autor hat Ahnung von Stichspielen und wird daher gut funktionierende Spiele pr\u00e4sentieren, mit Mechanismen, die es vorher noch nicht gab!<\/p>\n<p>Die Geschichte des ersten Stichspieles ist \u00fcbrigens ganz interessant, weswegen ich sie hier mal kurz erz\u00e4hle:<\/p>\n<p>Angefangen hat alles -wie so vieles auf dieser Welt &#8211; mit einer Diskussion im Spieleforum. Genauer gesagt eine Diskussion \u00fcber den Wertungsmechanismus von <em>Ubongo <\/em>&#8211; Passt er zum Spiel oder nicht? G\u00fcnter Cornett <a href=\"http:\/\/www.spielbox.de\/phorum4\/read.php4?f=1&amp;i=108861&amp;t=108825&amp;\">verglich das damals mit Biathlon<\/a>, wo es ja um zwei gegens\u00e4tzliche F\u00e4higkeiten (Laufen und Schie\u00dfen) geht. Ich hatte da dann die Idee auch zwei verschiedene Genres (Mehrheitenspiel mit Stichspiel) zu verkn\u00fcpfen und das gelang dann auch relativ problemlos (es gab nat\u00fcrlich im Laufe der Entwicklung zwahlreiche Anpassungen wie z.B. die Wahl des Trumpfes und die Punkteanpassungen, aber der spielerische Kern blieb eigentlich unver\u00e4ndert). Ich nannte den Prototypen &#8211; der damals noch abstrakt war &#8211; &#8220;Chatuchak&#8221; nach einem thail\u00e4ndischen Markt. Das hatte keine spielerische Relevanz, ich fand den Namen einfach nett. Es war witzigerweise wieder G\u00fcnter Cornett, der darauf hinwies, dass auch die thematische Einkleidung in einen Mark zum Spielverlauf passen w\u00fcrde. Und so blieb es erst einmal.<\/p>\n<p>Als G\u00fcnter (passenderweise, nach dem er die beiden initiativen Impulse gegeben hatte) sich dann entschloss die beiden Spiele zu machen, blieb das Marktthema, wurde nur in die Philippinen verlegt. Das hatte zwei Gr\u00fcnde: Wir hatten einen philippinischen Graphiker und wir hatten die M\u00f6glichkeit die philippinischen Sagen zu integrieren, was zur Literatur-Reihe bei Bambus (<em>Dr. Jeckyl &amp;\u00a0 Mr. Hide<\/em> und<em> Flaschenteufel<\/em>) passt.<\/p>\n<p>Also: Kommt Leute und kauft! :-)<\/p>\n<p>ciao<\/p>\n<p>peer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I am proud to present&#8230; Filipino Fruit Market erscheint dieses Jahr zur Essener Messe\u00a0 beim Bambus Spieleverlag in einer dreistelligen Auflage (zumindest wenn es keine unvorhersehbaren Schwierigkeiten beim Druck gibt). Tats\u00e4chlich verbergen sich in der Schachtel gleich zwei unterschiedliche Stichspiele. 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