{"id":73,"date":"2006-06-10T09:51:36","date_gmt":"2006-06-10T08:51:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/conquest-of-the-empire\/"},"modified":"2010-09-23T17:04:13","modified_gmt":"2010-09-23T15:04:13","slug":"conquest-of-the-empire","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/conquest-of-the-empire\/","title":{"rendered":"Conquest of the Empire"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/reviews\/conquestoftheempires.jpg\" align=\"left\" hspace=\"10\"\/>Verlag: MB<br \/>\nAutor: Lawrence H. Harris<br \/>\nSpieleranzahl: 4-6<br \/>\nAlter: ab 12 Jahren<br \/>\nSpieldauer: 2-6 Stunden<\/p>\n<p>Conquest of the Empire ist das erste Spiel der Gamemaster-Serie von MB. DiesesEroberungsspiel ist historisch im 2. Jahrhundert A.D. angesiedelt: R\u00f6mische Gener\u00e4le streben nach der absoluten Macht \u00fcber die Provinzen. Jeder Spieler versucht nachGutd\u00fcnken seinen Einflu\u00df im r\u00f6mischen Reich zu erweitern. Dazu mu\u00df man die Provinzenerobern. F\u00fcr die Eroberung ben\u00f6tigt man Truppen, welche man von den Steuereinnahmen derProvinzen bauen kann.<br \/>\nEs steht eine insgesamt begrenze Anzahl an Truppen bereit: Infanterie, Reiter, Katapulteund Galeeren. Ist der allgemeine Vorrat an Truppen ersch\u00f6pft, so k\u00f6nnen auch keine neuenmehr produziert bzw. gebaut werden. Die Infanterie wird, durch den recht g\u00fcnstigen Preis,naturgem\u00e4\u00df am schnellsten knapp.<\/p>\n<p>Die Bewegung der Truppen ist \u00e4hnlich einfach gehalten: Infanterie und Katapulte habeneinen Bewegungspunkt, Reiter und (bisher nicht genannte) Gener\u00e4le zwei. Nun k\u00f6nnen dieLegionen allerdings nicht frei in der Weltgeschichte Provinzen erobern; das k\u00f6nnen sienur, wenn sie auch von einem General befehligt werden. Jeder Spieler hat 7 dieserGener\u00e4le &#8211; 6 &#8220;normale&#8221; und einen General, der sich zu H\u00f6herem berufen f\u00fchlt -nennen wir ihn mal Caesar. Jeder der Gener\u00e4le kann eine Legion bestehend aus bis zu 7Einheiten f\u00fchren. Und da ist auch der Knackpunkt an dem Spiel: Jede Einheit mussjederzeit einem Anf\u00fchrer unterstehen! Ein General selber z\u00e4hlt nicht als Einheit, kannalso auch nicht k\u00e4mpfen. Verliert man eine Schlacht, so verliert man auch die Gener\u00e4le!Diese k\u00f6nnen entweder gefangen genommen werden oder sie k\u00f6nnen aus dem Spiel genommenwerden &#8211; ganz nach der Willk\u00fcr des Gewinners der Schlacht. Normalerweise nimmt manGener\u00e4le als Gefangene um sie im sp\u00e4teren Spielverlauf gegen eigene gefangene Gener\u00e4leund\/oder Geld zu tauschen. Verliert man seinen Caesar, ist man aus dem Spiel. Der Spieler, der den eigenen Caesar besiegt hat, bekommt die Kontrolle \u00fcber alle Truppen und Provinzen des besiegten Spielers.<br \/>\nMan kann also nicht mit einem beliebig gro\u00dfen Pulk von Truppen losziehen und dieWeltgeschichte unsicher machen. Management der Truppen und der Eroberungsz\u00fcge spielt hiereine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle als bei den meisten herk\u00f6mmlichen Eroberungsspielen. Verliertman Gener\u00e4le, verliert man auch die Mobilit\u00e4t!<\/p>\n<p>Das Geld f\u00fcr neue Truppen bekommt man, ganz herk\u00f6mmlich, aus den kontrolliertenProvinzen. Hier sind grunds\u00e4tzlich zwei Strategien m\u00f6glich: M\u00f6glichst viele Provinzenerobern oder eine \u00fcberschaubare Anzahl an Provinzen gezielt mit dem Bau von St\u00e4dtenaufwerten. Zweites hat den Vorteil, da\u00df kleinere Gebiete nunmal leichter zu verteidigensind. Neben dem Aufbau von St\u00e4dten lassen sich auch Stra\u00dfen bauen. Diese haben denVorteil, da\u00df es nur einen Bewegungspunkt kostet, um beliebig viele eigene Stra\u00dfen zubenutzen. Damit sind Legionen in eigenen Gebieten mobiler.<br \/>\nIm Kampf bestimmen Angreifer und Verteidiger wechselseitig die Ziele, auf welche danngew\u00fcrfelt wird. Die teuren Einheiten sind nat\u00fcrlich schwerer zu treffen als diebilligen. So kann man versuchen gezielt wichtige Einheiten zu zerst\u00f6ren (gern genommenwerden hier die Katapulte, welche extrem wichtig, aber auch schwer zu zerst\u00f6ren sind).<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich ist auch die Inflation, die alle Spieler ereilt. Dazu gen\u00fcgt es, wenn einSpieler in einer Runde 100 oder mehr Goldst\u00fccke einnimmt. Die Inflation verdoppelt diePreise. Erreicht ein Spieler die 200er Marke, verdreifacht sich gar der Preis!<\/p>\n<p>Diplomatie spielt in Conquest of the Empire eine sehr gro\u00dfe Rolle und wer keinen Spa\u00df anwilden diplomatischen Verhandlungen hat, wird das Spiel nicht voll auskosten k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Spielmaterial ist &#8211; gemessen an heutigen Standards &#8211; auf einer Skala von 1 bis 10 eineglatte 12! Im ganzen vermittelt es ein sehr passendes Ambiente! Etwas vorsichtig mu\u00df manallerdings mit dem Spielmaterial umgehen, da es aus fein modelliertem Hartplastik ist. Diefeinen Speere brechen da schnell ab &#8211; was nat\u00fcrlich nichts am Spiel \u00e4ndert.<br \/>\nDas Regelwerk ist ausf\u00fchrlich, wenn auch nur in englisch.<\/p>\n<p>Dieses Spiel der Gamemasterserie hat nie die Verbreitung gefunden, die z.B. Axis &#038;Allies gefunden hat. Demzufolge ist es auch nur noch sehr schwer zu bekommen. Wer einesfindet, sollte zuschlagen (wenn es denn bezahlbar ist).<br \/>\nConquest of the Empire ist zuerst 1982 unter dem Namen <strong>VI Caesars<\/strong> bei Citadelerschienen, bevor es von MB 1984 leicht \u00fcberarbeitet unter einem neuen Namen aufgelegtwurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: MB Autor: Lawrence H. Harris Spieleranzahl: 4-6 Alter: ab 12 Jahren Spieldauer: 2-6 Stunden Conquest of the Empire ist das erste Spiel der Gamemaster-Serie von MB. DiesesEroberungsspiel ist historisch im 2. Jahrhundert A.D. angesiedelt: R\u00f6mische Gener\u00e4le streben nach der absoluten Macht \u00fcber die Provinzen. 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