{"id":23841,"date":"2022-12-22T16:39:31","date_gmt":"2022-12-22T14:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=23841"},"modified":"2022-12-22T16:39:31","modified_gmt":"2022-12-22T14:39:31","slug":"stereo-mind-rezension-und-playte-verlagsuebersicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/stereo-mind-rezension-und-playte-verlagsuebersicht\/","title":{"rendered":"Stereo Mind Rezension und Playte Verlags\u00fcbersicht"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Playte<\/em><\/strong> ist genau genommen ein Label des Koreanischen Verlages <em>Gameology Inc<\/em>. Hier werden \u201ekleine\u201c Spiele ver\u00f6ffentlicht und der Verlagsinhaber Junghee Choi meint, er konzentriert sich auf die physischen Aspekte bei seinen Ver\u00f6ffentlichungen: Kleine, aber effiziente Verpackungen und einladende Graphiken. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die \u201eL-Games\u201c: Spiele, deren Verpackung sich dank Magnetverschluss so aufklappen lassen, dass ein L-f\u00f6rmiges Spielbrett entsteht. Das ist eine etwas ungew\u00f6hnliche Form, aber das klappen ist durchaus cool. Koreanische Verlage setzen oft auf einen gewissen Spielzeugfaktor, hier wird dieserer mit einem gewissen Minimalismus zu einem Origami-Effekt kombiniert. Die Spiele passen als Reihe so sch\u00f6n ins Regal. (Eric Martin demonstriert das Prinzip <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@boardgamegeek.com\/video\/7134100754113072430?_d=secCgYIASAHKAESPgo8NwGkESUV6D%2FvrriS6wjAb2rPTWT7qi%2FngATttwQiwaiRBIQsmUDYL6bl3hqc4LYirzQXl%2F3c2hKLVKmEGgA%3D&amp;_r=1&amp;checksum=a29f842509450ffa0dccc24117df6ba3ee493eb7ad8fe79dfbad7120480\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Im Moment sind fast alle Spiele des Verlages Neuauflagen \u00e4lterer Spiele. Einzig <em>Stereo Mind<\/em> ist ein wirklich neues Spiel &#8211; ich werde es weiter unten rezensieren. Aber erst einmal ein \u00dcberblick \u00fcber das restliche Programm, soweit mir bekannt &#8211; Junghee Choi war so freundlich mir ein Paket zu schn\u00fcren (au\u00dferdem habe ich <em>Cash-a-catch<\/em> &#8211; die Neuauflage von Andreas Pelikans <em>Frischfisch<\/em> &#8211; in Essen gespielt). Die Spiele haben \u00fcbrigens Deutsche Anleitungen, was nat\u00fcrlich f\u00fcr die Spielemesse ideal war. Leider hatte es die Koreanischen Verlage beim Zoll b\u00f6s erwischt und so auch <em>Playte<\/em>.<\/p>\n<p>Was neben der Gr\u00f6\u00dfe auff\u00e4llt ist die Selektion an Spielen: Es sind alles verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurze und recht gl\u00fccksabh\u00e4ngige Spiele. Vor allem gew\u00fcrfelt wird viel; der Zock steht im Vordergrund. Bei einem Gro\u00dfteil der Spiele werden die Spielenden zudem vor das Dilemma gestellt, gleich Vollgas zu geben oder sich komplett zur\u00fcckzuhalten und zu hoffen als letzter noch zu stehen. Eine \u201egoldene Mitte\u201c gibt es bei diesen Spielen nicht. Das soll sich in Zukunft durchaus \u00e4ndern, Playte will nicht auf kurze Spiele reduziert werden. Aber im Moment ist es, wie es ist.<\/p>\n<p>Als erstes w\u00e4re da <strong><em>Penguin Party<\/em><\/strong> von Reiner Knizia zu nennen (in Deutsch bei Amigo erschienen). Hier wird nicht gew\u00fcrfelt, sondern reihum eine Karte gespielt, die zu einer der beiden Karten passen muss, die darunter liegen. M\u00f6glichst lange muss man im Spiel bleiben und so ist die Frage, ob man anfangs lieber den Ramsch spielt oder die lange Farbe rettet, damit einem nicht die Karten ausgehen. Ein echtes &#8220;Survival-Spiel&#8221; also. Die lockere Zockerei ergibt sich daraus, dass man eben nicht \u00fcberall l\u00f6schen kann, wo es brennt. Wie bei allen Spielen dieser Reihe ist auch hier der Einfluss \u00fcberschaubar. <em>Penguin Party<\/em> erinnert sehr an eine Patience, die man gemeinsam mit ausgefahrenen Ellenb\u00f6gen auslegt und am Ende bleibt jemand \u00fcbrig. Der Spielspa\u00df h\u00e4ngt allein davon ab, wie stark man sich emotional auf den \u00dcberlebensmodus einstellt und wie viel man entsprechend \u201eseinen Farben\u201c mitfiebert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23844\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"158\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123512-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px\" \/><\/p>\n<p>Bei <strong><em>Frischfisch\/Cash-a-catch<\/em><\/strong> (Andreas Pelikan) geht es darum Fische zu ersteigern, die im Paket angeboten werden, hier gilt es insbesondere abzuw\u00e4gen, ob man seine Eink\u00e4ufe sofort ver\u00e4u\u00dfert oder lieber wartet &#8211; der Preis wird potentiell steigen, aber das Risiko besteht, dass Fische wieder verloren gehen. Das Spiel hat jetzt im Gegensatz zur Queenausgabe die richtige Gr\u00f6\u00dfe, denn das Spiel ist tats\u00e4chlich -wie alle Spiele dieser Reihe &#8211; eher eine lockere Angelegenheit. Zu viel h\u00e4ngt davon ab, wann welche Karten gezogen werden. Wer \u201eseine\u201c Fische versteigern muss, muss hoffen, dass die anderen wenigstens ordentlich bezahlen. Der Name des Absackers ist Programm, mehr Tiefe kann man nicht erwarten. Das Spiel ist durchaus Stimmungsvoll, wobei es aber auch ein St\u00fcckweit an der Gruppe liegt, wie sehr der Fischmarktcharakter durchkommt.<\/p>\n<p><strong><em>Stubborn Mules<\/em><\/strong> bzw <em>Das st\u00f6rische Muli<\/em> (Hartmut Kommerell) ist eines der drei reinen W\u00fcrfelspiele und neben <em>Moon Leap<\/em> und <em>Tasso Banana<\/em> eines der drei erw\u00e4hnten L-Spiele &#8211; auch wenn die Rennstrecke hier nur den geraden Teil des \u201eL\u201cs benutzt. \u201eDie letzten werden die ersten sein\u201c w\u00e4re hier auch ein potentieller Titel gewesen &#8211; zwar rennen die Mulis zu einer Wendefahne und zur\u00fcck, aber tats\u00e4chlich muss nur eine der Figuren diese erreichen damit alle zur\u00fccklaufen k\u00f6nnen. Wer also auf dem Hinweg zur\u00fcckbleibt, hat einen kurzen Weg zum Ziel. Doch damit nicht genug: Je nachdem, wie die neutralen Figuren abschneiden, gewinnt entweder das erste oder das letzte Muli. So wird doppelt Spannung erzeugt. Zudem d\u00fcrfen W\u00fcrfelergebnisse der Vorg\u00e4ngerin oder des Vorg\u00e4ngers einfach mitbenutzt werden (lediglich ein W\u00fcrfel muss immer neu gew\u00fcrfelt werden) und das sorgt f\u00fcr einen gewissen Risikomanagementraum. Leider kann es sich hintenraus arg ziehen, wenn erstes und letztes Muli ausw\u00fcrfeln, welche Siegbedingung nun zutrifft. Hier h\u00e4tte es einer Beschleunigung oder eines Wettmechanismuses bedurft, um die Unbeteiligten an der Stange zu halten. Nicht nur der Auzsgang ist hier zuf\u00e4llig, sondern auch, wie lange das Spiel tats\u00e4chlich spannend bleibt. Wie bei Zufallsergebnissen \u00fcblich, kann es also zu &#8220;schiefen&#8221; Partien kommen, die zu schnell oder zu sp\u00e4t enden. Die goldene Mitte ist nat\u00fcrlich durchaus auch drin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23845\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123516-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Silver Mine<\/em><\/strong> ist zwar kein L-Game, passt aber total in die Reihe, auch hier geht es darum entweder als erstes im Ziel zu sein oder gar nicht. Wer sich in die eine oder andere Richtung verzockt, wird b\u00f6se bestraft.<\/p>\n<p>Bevor ich das Zockelement als verbindenes Element der Reihe ausgemacht hatte, wunderte mich die Wahl, ausgerechnet Alex Randolphs <em>Caramba!<\/em> neu zu ver\u00f6ffentlichen. Das Spiel erschien in den 90er Jahren bei Amigo (mit schrecklicher und aus heutiger Sicht auch leicht fragw\u00fcrdiger Graphik) und ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwie anders als bestenfalls indifferent aufgenommen wurde. Ich hatte das Spiel damals auf dem Flohmarkt erworben und im Rahmen des Boberger Spielekreises gespielt, wo ich damals immer flei\u00dfig Eindrucke festgehalten habe. Daher kann ich sagen: Damals waren auch wir <em>sehr<\/em> indifferent dem Spiel gegen\u00fcber &#8211; aber wir waren bei unserer einzigen Partie auch nur zu dritt und das ist f\u00fcr so einen Zock eine suboptimale Besetzung. Au\u00dferdem waren wir damals echte Eurogamer und hatten W\u00fcrfelspiele gerade hinter uns gelassen. Wie kam das Spiel also fast 30 Jahre sp\u00e4ter an?<\/p>\n<p>Egrlich gesagt: Nicht viel anders. Die Schw\u00e4chen des Spieles sind eher <em>noch<\/em> deutlicher geworden, weil das generelle Spieldesignniveau deutlich h\u00f6her liegt. Dabe ist die Grundidee nicht schclecht: Von einer (frei w\u00e4hlbaren) Startposition aus w\u00fcrfelt man sich gen Ziel. Wer zuerst ankommt muss einen kleinen Preis zahlen, alle weiteren sukzesive mehr. Der letzte aber gar nichts &#8211; mit anderen Worten: Genau das erw\u00e4hnte &#8220;Ganz oder gar nicht&#8221;-Prinzip als \u00c4rgerspiel. Nur kommen die potentiell interessanten Elemente des Spieles nicht wirklich zu tragen: Wer sich nach hinten abgesetzt hat, holt fast umgehend wieder auf, denn es werden mit mehr W\u00fcrfeln gew\u00fcrfelt, je weiter hinten man ist. Dadurch klumpen alle vorm Ziel eh wieder zusammen und das ganze St\u00fcck davor ist defacto unwichtig. Gegen Geldabgabe darf man weniger W\u00fcrfel werfen, aber das lohnt sich allerh\u00f6chstens im letzten Wurf, da das Bezahlen fast so teuer ist, wie das was man ggf. am Ziel bezahlen w\u00fcrde &#8211; der Effekt ist zu klein. Also w\u00fcrfelt man sich zum Ziel und schaut was passiert. Dazu ist das Spiel aber zu lang. F\u00fcr mich das mit Abstand schw\u00e4chste Spiel der Reihe. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23849\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-700x522.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-768x572.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-1536x1145.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-2048x1526.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-370x276.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-270x201.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-570x425.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-671x500.jpg 671w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-740x552.jpg 740w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123507-80x60.jpg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/p>\n<p>Bei <strong><em>Moon Leap<\/em><\/strong> &#8211; hinter dem sich Rudi Hoffmanns Klassiker <em>Numeri\/Fr\u00f6scheln<\/em> verbirgt, scheint das \u00a0\u201eAlles-oder-Nichts\u201c- Thema weniger ausgepr\u00e4gt. Was aber daran liegt, dass der Einfluss der W\u00fcrfel hier noch einmal gr\u00f6\u00dfer ist. Prinzipiell ist die einzige Entscheidung (nach einer -kurzen- entscheidungslosen \u201eAufbauphase\u201c) ob man sein W\u00fcrfelergebnis aufsplitten m\u00f6chte: Mit einer 5 kann die entsprechend nummerierte Figur oder die beiden Figuren mit den Werten 2 und 3 oder die 4 und die 1 bewegt werden &#8211; jeweils zum n\u00e4chsten freien Feld. Die \u00dcberlegung ist also immer, ob man mit seinen beweglichen Figuren (1 und 2) vorst\u00fcrmt oder die schwieriger zu bewegenden 4 und 5 lieber sichert &#8211; Je nach erreichtem Feld gibt es Plus oder Minuspunkte und letzteres kann reinhauen, wenn man den Anschluss verliert. Allerdings sorgt die \u201eBesetzte Felder werden \u00fcbersprungen\u201c-Regel in Kombination mit \u201eWer drei aufeinanderfolgende Felder besetzt darf gleich nochmal\u201c daf\u00fcr, dass jemand, der anf\u00e4nglich gut wegkommt, nicht mehr einzuholen ist. Daf\u00fcr dauert das Spiel dauert einen Tick, ein paar Felder weniger (wobei die genaue Anzahl von der Anzahl der Spielenden abh\u00e4ngen m\u00fcsste) w\u00e4re mehr gewesen. Zumal es eben auch Gl\u00fcckssache ist, ob man eine Wahl hat (eine 1 l\u00e4st sich ja nicht splitten). Ein Klassiker ohne Frage, aber einer dem es zum Legenstatus eines <em>Cant Stop<\/em>, <em>Mah\u00e9<\/em> oder <em>Igel \u00c4rgern <\/em>ein Halbton oder so fehlt. Meine j\u00fcngere spielt es aber sehr gerne!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23846\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123523-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Tasso banana<\/em><\/strong> (Philippe Proux) gef\u00e4llt mir von den L-Spielen am besten, auch weil es ein g\u00e4nzlich anderes Genre abdeckt. Es ist eine Neuauflage von <em>Tasso<\/em>, allerdings mit Bananenf\u00f6rmigen St\u00e4bchen, statt, nunja, st\u00e4bchenf\u00f6rmigen St\u00e4bchen. Das klingt albern, verschiebt aber den Schwerpunkt aus der Taktik mehr in Richtung Geschicklichkeit und das tut dem Spiel gut. Ziel ist es seine St\u00e4bchen loszuwerden und das gelingt besonders, wenn man ein St\u00e4bchen \u00fcber zwei andere St\u00e4bchen legen kann (wobei jedes St\u00e4bchenpaar sonst keine weitere St\u00e4bchen tragen darf), denn dann ist man gleich noch einmal an der Reihe. Im Urspiel war das motorisch kaum ein Problem und es hatte dadurch etwas von K\u00e4sek\u00e4stchen: Nur keine Vorlagen geben! Es hatte auch etwa den Dauerspielreiz von K\u00e4sek\u00e4stchen, denn nur Vermeidung ist durchaus ein bisschen langweilig. In der Playte- Version ist das Brett nun asymmetrisch, vor allem aber erlauben die Steine allerlei b\u00f6ses &#8211; den auf den runden R\u00fccken einer Banane stapelt es sich schwerer und die Einsch\u00e4tzung wie lang so eine Banane reicht ist auch schwieriger. Beides sorgt f\u00fcr mehr Lockerheit und das tut dem Spiel gut. Mit mehr als 3 Spielenden w\u00fcrde ich es immer noch nicht spielen wollen, weil man zu selten dran ist und es bl\u00f6de laufen kann, wenn man immer in die L\u00fccken rutscht und nur Vorlagen geben muss, aber davon abgesehen die Version, die ich mir damals vom Ur-<em>Tasso<\/em> erhofft hatte. Freilich ohne es zu wissen\u2026 Ich w\u00fcrde sogar sagen, dass ich damals, eine derartige Version abgelehnt h\u00e4tte, weil ich dachte, die Taktik w\u00e4re der Kern von Tasso. So kann man sich irren: Die Kombi machts! Risikieren muss man hier freilich nur, wenn man hoft, dass ein Platz nicht mehr ereichbar ist oder dass ein Bauwerk nicht zusammenst\u00fcrzt. Tonal also eine andere Liga, aber eine die mehr meinen pers\u00f6nlichen Geschmack trifft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23848\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123536-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/p>\n<p>Das Thema \u201eWie viel riskier ich\u201c findet sich dann aber wieder in Wolfgang Kramers <strong><em>Vampire Queen<\/em><\/strong>, ehemals <em>Ochs&amp;Esel<\/em> oder auch <em>Das gro\u00dfe und das kleine A\u2026<\/em> Dabei handelt es sich aus einem Spiel der Big Two-Familie, aus dem auch <em>Tichu<\/em> oder <em>Der gro\u00dfe Dalmuti<\/em> abgeleitet sind. Gerade letzteres war ein Hit, als dieses Kartenspiel erschien und das Spiel zumindest partiell auch eine Antwort darauf. Mittlerweile hat Kramer mit <em>Abluxxen<\/em> das System sehr viel origineller verarbeitet, <em>Vampire Queen<\/em> gibt sich eher klassisch. Das ist aber ein Vorteil. wenn die Zielgruppe wie hier eher Gelegenheitsspielende sind. Dass man <em>Vampire Queen<\/em> theoretisch sogar zu zw\u00f6lft spielen kann, zeigt, dass es sich um ein Kneipenspiel handelt. Witzigerweise ist die St\u00e4rke des Spieles aber, dass es mit weniger Personen besser funktioniert als die <em>Dalmuti<\/em>s dieser Welt. Was nicht hei\u00dfen soll, dass nicht auch hier mehr Leute f\u00fcr mehr Stimmung am Tisch sorgen.<\/p>\n<p>Wer das Prinzip nicht kennt: Es gilt Karten loszuwerden und das tut man in dem man Mehrlinge (oder Einzelkarten) \u00fcberbietet. Wer das nicht kann muss passen. Passen alle, darf die h\u00f6chstbietende Person erneut vorlegen. Soweit, so <em>Big Two<\/em>. Hier gibt es ein paar Joker (\u201eVampire Queens\u201c), die alleine gespielt die H\u00f6chste Einzelkarte bieten, aber eben auch jede Kombi vervollst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Riskiert man diese Chance nicht zu nutzen und dann \u00fcberspielt zu werden? Das ist das Dilemma. Hier kommt noch eine zweite Sonderkarte ins Spiel, bei dem alle eine Karte bedienen m\u00fcssen und die Person mit der h\u00f6chsten Karte die gespielten Karten aufnehmen muss. Das bringt Pfeffer ins Spiel, denn einzelne niedrige Karten sind Gift in einem Spiel wie diesen. Hier sollte man aber eine in der Hinterhand haben, sonst bekommt man irgendeinen Grind von den anderen.<\/p>\n<p>Man merkt dem Spiel sein Alter durchaus an, man merkt aber auch, dass Kramer es durchaus versteht, Spiele gekonnt abzuwandeln und zu verfeinern. Hier wird aus einer Currywurst kein Truthahn, aber es ist schon eine gut abgeschmeckte Currwurst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23843\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123501-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px\" \/><\/p>\n<p>Kommen wir zum <em>Playte<\/em>-Originalspiel und auch zu meinem Lieblingsspiel aus dem <em>Playte<\/em>-Programm: <strong><em>Stereo Mind<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-23847\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-700x700.jpg 700w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-370x370.jpg 370w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-570x570.jpg 570w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221222_123528-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/p>\n<p><strong>Autoren<\/strong>: Sunhyuk Chae und Silvergun<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr<\/strong> 2-5 Spielende <strong>ab<\/strong> 8 Jahren<\/p>\n<p><strong>Spieldauer<\/strong> 15 Minuten<\/p>\n<p>Wie schon in meinem <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2022\/10\/09\/23579\/\">Essenr\u00fcckblick<\/a> geschrieben: Spiele mit Sound sind in. <em>Stereo Mind<\/em> nutzt dabei QR-Codes und Youtube. Man kann nur hoffen, dass die Verlinkungen erhalten bleiben, sonst wird <em>Stereo Mind<\/em> unspielbar. Ich als Technologiepessimist (das liegt bestimmt an den Diskettenlaufwerken meiner Jugend) habe da immer ganz leichtes Bauchgrummeln, aber es geht halt f\u00fcr bestimmte Ideen nicht anders, Und meine <em>Yvio<\/em> vermisse ich jetzt nun auch nicht so sehr.<\/p>\n<p>\u201eSound\u201c hei\u00dft in diesem Fall \u201eMusik\u201c oder genauer gesagt \u201eKurze D\u00fcdelclips\u201c. Vielleicht muss ich mein Urteil von eben revidieren: Selbst ohne Verlinkungen kann man <em>Stereo Mind<\/em> spielen, so lange man irgendwelche D\u00fcdelclips zuf\u00e4llig abspielen kann. Da wird\u2019s in der Zukunft sicherlich irgendein Angebot kriegen. Hast Du geh\u00f6rt, Zukunft? Du wei\u00dft, was Du zu tun hast!<\/p>\n<p>Neben den QR-Codes sind auch W\u00f6rter eines Themas auf den Karten, z.B. Wochentage oder Aktivit\u00e4ten. Alle Spielenden entscheiden sich nun gleichzeitig und geheim f\u00fcr eines davon und wenn alle dasselbe w\u00e4hlten: Gratulation! Die Gruppe hat einen Punkt erspielt!<\/p>\n<p>Ja, wo fr\u00fcher irgendwelche Wertungen mit Mehrheiten angepappt worden w\u00e4ren, hat sich <em>Stereo Mind<\/em> dankenswerterweise daf\u00fcr entschieden ein kooperatives Spiel zu sein. Dabei ist die Kooperativit\u00e4t wie bei vielen modernen Kommunikationsspielen wie <em>So Kleever<\/em> oder <em>Dia de los muertos<\/em> regeltechnisch allein darauf bezogen, dass man gemeinsam punktet. Dadurch werden Situationen vermieden, in denen es f\u00fcr einzelne Spielende vorteilhaft sein kann, schlecht zu raten oder zu erkl\u00e4ren. Auf der anderen Seite spielt jeder genau genommen f\u00fcr sich, man punktet lediglich gemeinsam. Leute die keine kooperativen Spiele m\u00f6gen, weil sie ihre Handlungen nicht abstimmen m\u00f6gen, finden hier nichts nachteiliges &#8211; zwar wird man schon versuchen, seine Wahl an der Mehrheitsmeinung festzumachen, aber praktisch ist dies in 9 von 10 F\u00e4llen die Wahl, die man im Zweifel selbst getroffen h\u00e4tte. Ein Spiel &#8220;kooperativ&#8221; zu gestalten, \u00e4ndert bei vielen Genres das gesamte Spiel &#8211; bei Koomunikationsspielen \u00e4ndert sich oft nicht viel, weil die Kooperation bereits dem Spielgedanken entspricht. Daher sind Kommunikationsspiele oft f\u00fcr Kooperation pr\u00e4distiniert.<\/p>\n<p>Was bei <em>Stereo Mind<\/em> aber zus\u00e4tzlich fasziniert,\u00a0 ist wie oft die stumme &#8220;Abstimmung&#8221; funktioniert. Wir hatten in meinen Partien zu etwa zwei Dritteln \u00dcbereinstimmungen, auch bei vermeidlich schwierigen F\u00e4llen. W\u00e4hlen trotz Antwortdilemmas alle dasselbe ist es fast so ein Zaubertrick wie wenn bei <em>The Mind<\/em> auf Stufe 10 auf wunderbare Weise 12, 14 und 16 in der richtigen Reihenfolge fallen. Dabei erreicht <em>Stereo Mind<\/em> nicht ganz das Level von <em>The Mind<\/em>, da hier die Wahl eingeschr\u00e4nkter ist. Daf\u00fcr kommt es mit deutlich weniger \u201eeingrooven\u201c aus und ist zeitlich und emotional weniger raumgreifend. Es gibt zudem die M\u00f6glichkeit, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Wahl einer Person automatisch zur Mehrheit gew\u00e4hlt wird. Die Wahl geschieht aber vor dem aufdecken und ist somit willk\u00fcrlich &#8211; so richtig im Geiste des Spieles ist diese M\u00f6glichkeit nicht, da sie eher frustriert &#8220;Wieso z\u00e4hle ich nicht??&#8221;. Wir haben diese M\u00f6glichkeit daher abgewandelt &#8211; eine Person kann den Marker selbst w\u00e4hlen. So kann man selbst einsch\u00e4tzen, ob man sich sicher ist oder nicht. Vielleicht ist das auch die urspr\u00fcngliche Intention der Regeln (Abgabe nach Absprache), aber das wird dann nicht deutlich.<\/p>\n<p>Doch von diese Detail ab ist <em>Stereo Mind<\/em> eine nette \u00dcbung im Wahrnehmen von Musik. Es ist schon faszinierend, wie Musik (oder \u00fcberhaupt etwas) Eigenschaften zugesprochen werden, die sich nicht explizit aus der Musik ergeben. Das macht das Spiel schon sehr gut und ist auf jedem Fall beabsichtigt gewesen. Wie sonst k\u00f6nnte etwas eine Wirkung haben, wenn nicht mit einer inh\u00e4renten Intention&#8230;?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Playte ist genau genommen ein Label des Koreanischen Verlages Gameology Inc. Hier werden \u201ekleine\u201c Spiele ver\u00f6ffentlicht und der Verlagsinhaber Junghee Choi meint, er konzentriert sich auf die physischen Aspekte bei seinen Ver\u00f6ffentlichungen: Kleine, aber effiziente Verpackungen und einladende Graphiken. 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