{"id":16789,"date":"2017-10-03T21:25:28","date_gmt":"2017-10-03T19:25:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=16789"},"modified":"2017-10-03T21:25:28","modified_gmt":"2017-10-03T19:25:28","slug":"yummy-yummy-pancake","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/yummy-yummy-pancake\/","title":{"rendered":"Yummy Yummy Pancake"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/reviews\/yummyyummypancake.jpg\" align=\"left\" hspace=\"10\"\/>Verlag:\u00a0Korea Boardgames<br \/>\nAutor:\u00a0Yohan Goh<br \/>\nSpieleranzahl: 2-4<br \/>\nAlter: ab 5 Jahre<br \/>\nSpieldauer: 10-20 Minuten<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><em>Achtung : Wer in Berlin aufgewachsen ist, findet die kulturell entsprechend angepasste Rezension unter dem Hinweis \u201eBerliner Rezi!\u201c!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder &#8211; andere Sitten. In Deutschland sind Spiele eher vom Mechanismus her entwickelt, in den USA eher vom Thema. In Frankreich mag man einen kleinen Chaoseffekt. In Japanischen Spielen kommen oft Personen mit bestimmten Eigenschaften vor. Und in Korea? Ich kenne mich da noch zu wenig aus, aber mir kommt es so vor, als wenn man da physisches Spiel(zeug)material sch\u00e4tzt: \u201eServietten\u201c bei <em>Fold-It<\/em>, \u201eStrategosteine\u201c bei <em>Simsala-Bumm<\/em>, diese Saugn\u00e4pfe bei <em>Sticky Stickz<\/em> oder die Katapulte bei <em>Coconuts<\/em> fallen mir auf Anhieb ein.<\/p>\n<p><em>Yummy Yummy Pancake<\/em> bietet eine Pfanne und niedliche Plastikpfannkuchen, die auf einer Seite einen von 5 Bel\u00e4gen zeigen. Material, das auch in der Kinderk\u00fcche nicht weiter auffallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und was macht man mit einer Pfanne und Pfannkuchen? Richtig, man wendet sie! 8 Pfannkuchen auf einmal, wobei mir das nie gelungen ist. Ist aber auch egal, denn eigentlich reichen auch zwei oder drei. Der B\u00e4cker darf dann beliebige Mitspieler am Tisch fragen, was f\u00fcr ein Pfannkuchen denn dort umgedreht wurde: Zeigt die andere Seite Erdbeeren? Oder Kiwi? Vielleicht gar Schokolade? Wer richtig antwortet, darf den Pfannkuchen behalten, wer nicht aufgepasst hat, schenkt dem Koch das entsprechende Cr\u00eape. \u201eAufpassen\u201c alleine reicht nicht, da das Wenden oft zu schnell geht, als dass man jetzt alle Pfannkuchen im Auge behalten k\u00f6nnte. Also muss man ein bisschen raten und sich ein bisschen merken, welche Toppings eigentlich gerade in der Pfanne waren. Etwas, was kleineren Kindern leichter f\u00e4llt, als \u00e4lteren, \u00fcber vierzigj\u00e4hrigen Kindern. Daf\u00fcr sind die j\u00fcngeren noch nicht so ehrgeizig und\/oder konzentriert wie die besagten vierzigj\u00e4hrigen Kinder, die nat\u00fcrlich um jeden Preis gewinnen wollen.<\/p>\n<p>Das sorgt f\u00fcr einen sch\u00f6nen Ausgleich f\u00fcr die Kinder, die durchaus auch gewinnen k\u00f6nnen, und die, \u00e4h, anderen, die auch durchaus Spa\u00df haben k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde <em>Yummy, Yummy, Pancake<\/em> vermutlich nicht in einer reinen Erwachsenenrunde anbieten, obwohl es dort nicht <em>v\u00f6llig<\/em> deplatziert w\u00e4re (Das Spielprinzip ist durchaus spa\u00dfig, gerade auch, weil der Koch immer bestimmen kann, wen er abfragt und jederzeit die Pfanne weiterreichen kann). Aber es ist eines der wenigen Spiele, die auch in absolut gemischten Runden (j\u00fcngere Kinder, \u00e4ltere Kinder, Nicht-wirklich-mehr-Kinder) jedem gerecht werden k\u00f6nnen. Wer greift da nicht gerne zur Pfanne?<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Rezi f\u00fcr Berliner:<\/strong><\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder &#8211; andere Sitten. In Deutschland sind Spiele eher vom Mechanismus her entwickelt, in den USA eher vom Thema. In Frankreich mag man einen kleinen Chaoseffekt. In Japanischen Spielen kommen oft Personen mit bestimmten Eigenschaften vor. Und in Korea? Ich kenne mich da noch zu wenig aus, aber mir kommt es so vor, als wenn man da physisches Spiel(zeug)material sch\u00e4tzt: \u201eServietten\u201c bei <em>Fold-It<\/em>, \u201eStrategosteine\u201c bei <em>Simsala-Bumm<\/em>, diese Saugn\u00e4pfe bei <em>Sticky Stickz<\/em> oder die Katapulte bei <em>Coconuts<\/em> fallen mir auf Anhieb ein.<\/p>\n<p><em>Yummy Yummy Pancake<\/em> bietet eine Pfanne und niedliche Plastikeierkuchen, die auf einer Seite einen von 5 Bel\u00e4gen zeigen. Material, das auch in der Kinderk\u00fcche nicht weiter auffallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und was macht man mit einer Pfanne und Eierkuchen? Richtig, man wendet sie! 8 Eierkuchen auf einmal, wobei mir das nie gelungen ist. Ist aber auch egal, denn eigentlich reichen auch zwei oder drei. Der B\u00e4cker darf dann beliebige Mitspieler am Tisch fragen, was f\u00fcr ein Eierkuchen denn dort umgedreht wurde: Zeigt die andere Seite Erdbeeren? Oder Kiwi? Vielleicht gar Schokolade? Wer richtig antwortet, darf den Eierkuchen behalten, wer nicht aufgepasst hat, schenkt dem Koch das entsprechende Cr\u00eape. \u201eAufpassen\u201c alleine reicht nicht, da das Wenden oft zu schnell geht, als dass man jetzt alle Eierkuchen im Auge behalten k\u00f6nnte. Also muss man ein bisschen raten und sich ein bisschen merken, welche Toppings eigentlich gerade in der Pfanne waren. Etwas, was kleineren Kindern leichter f\u00e4llt, als \u00e4lteren, \u00fcber vierzigj\u00e4hrigen Kindern. Daf\u00fcr sind die j\u00fcngeren noch nicht so ehrgeizig und\/oder konzentriert wie die besagten vierzigj\u00e4hrigen Kinder, die nat\u00fcrlich um jeden Preis gewinnen wollen.<\/p>\n<p>Das sorgt f\u00fcr einen sch\u00f6nen Ausgleich f\u00fcr die Kinder, die durchaus auch gewinnen k\u00f6nnen, und die, \u00e4h, anderen, die auch durchaus Spa\u00df haben k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde <em>Yummy, Yummy, Pancake<\/em> vermutlich nicht in einer reinen Erwachsenenrunde anbieten, obwohl es dort nicht <em>v\u00f6llig<\/em> deplatziert w\u00e4re (Das Spielprinzip ist durchaus spa\u00dfig, gerade auch, weil der Koch immer bestimmen kann, wen er abfragt und jederzeit die Pfanne weiterreichen kann). Aber es ist eines der wenigen Spiele, die auch in absolut gemischten Runden (j\u00fcngere Kinder, \u00e4ltere Kinder, Nicht-wirklich-mehr-Kinder) jedem gerecht werden k\u00f6nnen. Wer greift da nicht gerne zur Pfanne?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag:\u00a0Korea Boardgames Autor:\u00a0Yohan Goh Spieleranzahl: 2-4 Alter: ab 5 Jahre Spieldauer: 10-20 Minuten Achtung : Wer in Berlin aufgewachsen ist, findet die kulturell entsprechend angepasste Rezension unter dem Hinweis \u201eBerliner Rezi!\u201c! Andere L\u00e4nder &#8211; andere Sitten. In Deutschland sind Spiele eher vom Mechanismus her entwickelt, in den USA eher vom Thema. 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