{"id":15583,"date":"2015-10-06T21:35:01","date_gmt":"2015-10-06T19:35:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=15583"},"modified":"2015-11-19T21:00:17","modified_gmt":"2015-11-19T19:00:17","slug":"puzzle-strike-deutsche-ausgabe-3rd-edition","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/puzzle-strike-deutsche-ausgabe-3rd-edition\/","title":{"rendered":"Puzzle Strike &#8211; Deutsche Ausgabe (3rd Edition)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/cf.geekdo-images.com\/images\/pic2425730_t.jpg\" alt=\"\" width=\"154\" height=\"182\" \/><\/p>\n<p><strong>Verlag<\/strong>: Pegasus<br \/>\n<strong>Autor<\/strong>: David Sirlin<br \/>\n<strong>Spieleranzahl<\/strong>: 2-4<br \/>\n<strong>Alter<\/strong>: ab 10 Jahre<br \/>\n<strong>Spieldauer<\/strong>: 30-60 Minuten (die ersten Partien eher 20-40)<\/p>\n<p>2011 wurde ich auf den Verlag Sirlin Games aufmerksam und es gab ein <a href=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/2011\/02\/09\/2031\">Interview <\/a>zu dem Verlag hier auf der Spielbar und eine Rezension der ersten <em>Puzzlestrike<\/em>-Ausgabe in der Spielbox (6\/11). In der Zwischenzeit hat Sirlin weiter an seinem Spiel gebastelt und mittlerweile die dritte Edition auf den Markt geworfen. Und diese Ausgabe hat Pegasus auf Deutsch aufgelegt- Was hat sich (au\u00dfer der Sprache) seit damals ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Vorweg: F\u00fcr alle, die <em>Puzzle Strike<\/em> gar nicht kennen, aber nicht woanders nachlesen m\u00f6gen eine Kurzzusammenfassung: <em>Puzzle-Strike<\/em> ist ein Deckbauspiel, aber mit Chips, die man aus einem Beutel zieht, statt Karten (Das ist nach Spielen wie <em>Orleans<\/em> mittlerweile nicht mehr so originell wie damals, aber <em>Puzzle Strike<\/em> war m.W. der erste Deckbuilder ohne Karten). Neben den Spielchips hat jeder einen Stapel Juwelen, der mit jedem Zug w\u00e4chst. Erreicht der Stapel die 10 hat man verloren. Also geht ein Teil der Energie daf\u00fcr drauf, den Stapel irgendwie zu verkleinern. Alternativ versucht man daf\u00fcr zu sorgen, dass die Stapel der anderen noch st\u00e4rker anschwellen. Beides l\u00e4sst sich verkn\u00fcpfen, denn &#8220;gecrashte&#8221; Juwelen (wie es im Spieljargon hei\u00dft) landen beim Gegner. Vieleicht. Diese d\u00fcrfen die Geschenke aber (richtigen Chip vorrausgesetzt) zur\u00fcckschicken. Gleichzeitig muss man auch versuchen ausreichend fl\u00fcssig zu bleiben, denn 1 Chip muss jede Runde gekauft werden. Geht das nicht, handelt man sich eine Wunde ein. Insgesamt ein schneller, sehr interaktives Deckbauspiel. Der Gl\u00fccksfaktor d\u00fcrfte so in <em>Dominion<\/em>-Regionen liegen. Wobei ich mich bei solchen Einsch\u00e4tzungen schwer tue, denn ich bin kein guter Deckbauspieler\u2026<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Frage: Was hat sich ge\u00e4ndert: Allererstmal wurde die Regel vern\u00fcnftig bearbeitet. Das war notwendig, denn die Urregel war recht chaotisch &#8211; wie man aus den Kommentaren ableiten kann, haben wir damals mindestens eine Partie falsch gespielt (weil viele Formulierungen nicht sauber zwischen der <em>Anzahl<\/em> und der <em>Summe<\/em> <em>der Punkwerte<\/em> der Chips unterschieden).<br \/>\nAuch sind die Chips ordentlich \u00fcberarbeitet wurden &#8211; <em>Puzzle Strike<\/em> soll turnierf\u00e4hig sein und Sirlin bastelt daher immer weiter an der Balance. Das betrifft in erster Linie alte Hasen, Anf\u00e4nger oder Gelegenheits-Puzzlerstriker werden die Balanceprobleme nicht bemerken.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe \u00c4nderung ergibt sich beim Spielziel: Generell wird das Spiel jetzt als Zweipersonenspiel beschrieben, mit der Option auch zu dritt oder zu viert zu spielen. Zu zweit \u00e4ndert sich entsprechend nichts, aber auch mit mehreren endet das Spiel jetzt, wenn irgendein Spieler ausscheidet. Es gewinnt dann der Spieler, dessen Juwelenstapel k\u00fcrzer ist. Im Falle eines Gleichstandes schie\u00dfen es die Spieler dann noch aus, was etwas unbefriedigend gel\u00f6st ist. Diese Siegbedingung bedingt auch zwei weitere neue Regeln: Zum einen darf man sich jetzt aussuchen, wenn man die zerst\u00f6rten Juwelen schickt (In der Urfassung gingen die automatisch an den linken Nachbarn). Nat\u00fcrlich an den mit den wenigsten Chips, au\u00dfer man ist das selbst und versucht das Spiel zu beenden. Zum anderen darf jeder Mitspieler diese Chips abfangen und ggf. zur\u00fcckschicken (aber nat\u00fcrlich nur insgesamt einer), was eine interessante Dynamik ergibt, denn nat\u00fcrlich versucht man einen Mitspieler zu besch\u00fctzen, wenn dieser im Begriff ist zu verlieren und sonst eher nicht\u2026<br \/>\nZus\u00e4tzliche Dynamik sorgt eine Beschleunigungsregel: Sind Stapel verbraucht, m\u00fcssen gr\u00f6\u00dfere Juwelen genommen werden. Die lassen einen schneller \u00fcber die 9 springen, zersplittern aber auch in mehrere Steine, wenn sie zerst\u00f6rt werden. Dadurch wird das Spiel beschleunigt, was der Spieldauer gut tut.<\/p>\n<p>Ist das Spiel besser geworden? Ja, aber eher im Detail. Wer es vorher nicht mochte, wir es auch in der Pegasus-Ausgabe nicht m\u00f6gen. Wer es vorher toll fand, wird es jetzt vielleicht noch ein bisschen toller finden. Und wer das Spiel nicht kannte, kennt es jetzt vielleicht ein bisschen besser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: Pegasus Autor: David Sirlin Spieleranzahl: 2-4 Alter: ab 10 Jahre Spieldauer: 30-60 Minuten (die ersten Partien eher 20-40) 2011 wurde ich auf den Verlag Sirlin Games aufmerksam und es gab ein Interview zu dem Verlag hier auf der Spielbar und eine Rezension der ersten Puzzlestrike-Ausgabe in der Spielbox (6\/11). 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