{"id":14993,"date":"2014-10-27T11:00:48","date_gmt":"2014-10-27T09:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=14993"},"modified":"2014-10-27T11:05:59","modified_gmt":"2014-10-27T09:05:59","slug":"groovy-pips","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/groovy-pips\/","title":{"rendered":"Groovy Pips"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/reviews\/groovypips.png\" align=\"left\" hspace=\"10\"\/>Verlag: Drei Hasen in der Abendsonne<br \/>\nAutoren: Lukas Zach und Michael Palm<br \/>\nSpieleranzahl: 2-6<br \/>\nAlter: ab 8 Jahre<br \/>\nSpieldauer: 15-30 Minuten (je nach Mitspieleranzahl)<\/p>\n<p><em>Yathzee<\/em> hei\u00dft in Deutschland <em>Kniffel<\/em>. Und wenn die Rezension so anf\u00e4ngt, dann wei\u00df der Vielspieler, dass er jetzt auch schon genug gelesen hat. Denn<em> Groovy Pips<\/em> ist der Versuch <em>Kniffel<\/em> etwas interessanter zu gestalten, ohne das Spielprinzip allzu sehr zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das geschieht durch Karten. Auf denen stehen die Kombinationen (Drillinge mit festgelegten Augen, Beliebiger Vierling, F\u00fcnfling, Full House und eine Stra\u00dfe) und ersetzen den Block. Jeder Spieler hat einen kompletten Satz und gibt eine Karte davon in die Mitte.<\/p>\n<p>Dann wird gekniffelt. Wie bei <em>Kniffel<\/em>.<\/p>\n<p>Der einzige Unterschied: Die gew\u00fcrfelte Kombination muss der Spieler als Karte auf der Hand haben oder sie muss in der Mitte liegen. Am besten beides. Denn diese Karte (oder <em>Karten<\/em>) bekommt er in seinen Punktestapel. Dadurch steht sie nicht mehr zur Verf\u00fcgung &#8211; eigentlich genau so, wie beim Eintragen in den Block (auch da ist ja nur eine Zahl pro Reihe erlaubt), aber auch irgendwie eleganter. G\u00fcnstiger ist es nat\u00fcrlich, die Karten aus der Mitte abzufischen, denn dann stehen die den Mitspielern nicht zur Verf\u00fcgung. Und gleiche Karten k\u00f6nnen immer mit abger\u00e4umt werden, was nat\u00fcrlich der beste Zug von allen ist.<\/p>\n<p>Wer keine Karte erkniffeln konnte, muss eine Handkarte in die Mitte geben. Tunlichst eine, die die Mitspieler schon erf\u00fcllt haben, um eben dieses &#8220;doppelt gewinnen&#8221; bei anderen zu verhindern. Und m\u00f6glichst keine, die dort schon liegt, sonst gewinnt ein anderer wom\u00f6glich mit einem Wurf <em>zwei<\/em> Karten aus der Mitte (meistens stapeln sich die F\u00fcnflinge gegen Spielende dort. Mit dem Effekt, dass jemand, der die tats\u00e4chlich mal schafft dann auch so viele Karten gewinnt, dass er auch das Spiel gewinnt). Das Karten ablegen ist also minimal taktischer als <em>Kniffel<\/em>.<\/p>\n<p>Aber was rede ich: <em>Groovy Pips<\/em> ist ein einfacheres, weniger mathematisches, interaktiveres <em>Kniffel<\/em>, aber es ist immer noch &#8220;Heiteres Kombinationen w\u00fcrfeln&#8221;. Harmlos, sozusagen. Aber es hat den ungemeinen Vorteil (und das sage ich ganz unironisch), dass ich es auch mit meiner Sechsj\u00e4hrigen Tochter spielen kann, ohne dass ich mich taktisch gro\u00df zur\u00fccknehmen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte kein <em>Kniffel<\/em> spielen. Ich mag <em>Kniffel<\/em> nicht besonders. Ich werde auch durch <em>Groovy Pips<\/em> nicht bekehrt, aber es macht mir das Unertr\u00f6gliche etwas ertr\u00e4glicher. Und es ist ein Spiel, dass ich mit Frau und Kind spielen kann. Und das ist auch wieder toll. Irgendwie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: Drei Hasen in der Abendsonne Autoren: Lukas Zach und Michael Palm Spieleranzahl: 2-6 Alter: ab 8 Jahre Spieldauer: 15-30 Minuten (je nach Mitspieleranzahl) Yathzee hei\u00dft in Deutschland Kniffel. Und wenn die Rezension so anf\u00e4ngt, dann wei\u00df der Vielspieler, dass er jetzt auch schon genug gelesen hat. 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