{"id":14887,"date":"2014-07-08T11:35:20","date_gmt":"2014-07-08T09:35:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=14887"},"modified":"2014-07-08T11:35:20","modified_gmt":"2014-07-08T09:35:20","slug":"splendor","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/splendor\/","title":{"rendered":"Splendor"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/reviews\/splendor.jpg\" align=\"left\" hspace=\"10\"\/>Verlag: Space Cowboys<br \/>\nAutor: Marc Andr\u00e9<br \/>\nSpieleranzahl: 2-4<br \/>\nAlter: ab 10 Jahre<br \/>\nSpieldauer: ca. 30 Minuten<\/p>\n<p>Diese Rezension schreibe ich eine Woche vor der Preistvergabe zum Spiel des Jahres. Das ist riskant, denn wenn es den Titel gewinnt, sollte ich darauf eingehen. Andererseits m\u00f6chte ich dem Eindruck entgegentreten, ich w\u00fcrde mich nur an den Titeltr\u00e4ger ranh\u00e4ngen. Aber die Geschichte wird&#8217;s schon richten.<\/p>\n<p><em>Splendor<\/em> ist sicherlich nicht zuletzt deswegen nominiert, weil es einfach und geradlinig ist: In einer Auslage liegen Karten dreier Preisklassen. Karten bringen Siegpunkte (teure Karten mehr, billige oft gar keine) und einen Bonus, der den Erwerb weiterer Karten g\u00fcnstiger macht. Damit ist schon alles klar: Man kauft billige Karten und mit den Boni dann die teureren. Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen. H\u00f6chstens noch: Entweder man nimmt sich die Chips, die man zum kaufen braucht (und dann entweder 3 verschiedene oder 2 gleiche oder 1 Joker + eine Karte wird reserviert) oder man kauft eine Karte. So. Mehr Details braucht kein Mensch, um das Spiel zu verstehen! Ich sagte doch: Einfach und Geradlinig!<\/p>\n<p>Aber wo ist der Reiz? Viele sagen, dass es keinen gibt. Ich geh\u00f6re nicht dazu. Der Reiz liegt in der Optimierung, denn jede Karte, die man nicht wirklich braucht ist eine Verschwendung von Ressourcen und vor allem von Zeit, denn die ist knapp. Daher l\u00e4uft alles auf die vielbeschworenen Entscheidungen hinaus: Diese Karte noch? Oder jene? Die w\u00fcrde ich umsonst bekommen, aber ich brauche die nicht! Dann lieber Chips nehmen? Soll ich auf die Bonuswertung spielen? Oder auf direkte Siegpunkte? Jetzt schnell die teure Karte kaufen, bevor sie mir jemand wegnimmt oder lieber erstmal die andere, um weniger f\u00fcr die teure bezahlen zu m\u00fcssen? Das sind kurze, knifflige Entscheidungen&#8230; aber nicht jeder empfindet die als spannend. Mich erinnert <em>Splendor<\/em> in dieser Hinsicht an <em>Transamerica<\/em>: Einfaches, geniales Spielprinzip. Aber viele Leute k\u00f6nnen gerade das nicht erkennen: Das ist doch so einfach! So klar auf der Hand liegend! So d\u00f6delig!<\/p>\n<p>Der \u00fcberfl\u00fcssigste Satz in einer Rezi ist immer: &#8220;Am besten selbst ausprobieren!&#8221;, denn wenn man das k\u00f6nnte, br\u00e4uchte man keine Rezi. Aber wie vermeidet man den bei <em>Splendor<\/em>? Ich kann jeden verstehen, dem <em>Splendor<\/em> zu simpel gestrickt ist, zu abstrakt, zu gradlinig. Aber \u00e4hnlich wie <em>Transamerica, Qwirkle<\/em> oder <em>Cartagena<\/em> liegt gerade hier der Reiz, weswegen Fans von diesem Spielen <em>Splendor<\/em> vermutlich ebenso m\u00f6gen werden, wie ich das tue.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: Space Cowboys Autor: Marc Andr\u00e9 Spieleranzahl: 2-4 Alter: ab 10 Jahre Spieldauer: ca. 30 Minuten Diese Rezension schreibe ich eine Woche vor der Preistvergabe zum Spiel des Jahres. Das ist riskant, denn wenn es den Titel gewinnt, sollte ich darauf eingehen. 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