{"id":14809,"date":"2014-04-30T19:15:39","date_gmt":"2014-04-30T17:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/?page_id=14809"},"modified":"2014-04-30T19:16:49","modified_gmt":"2014-04-30T17:16:49","slug":"gruselrunde-zur-geisterstunde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/rezensionen\/gruselrunde-zur-geisterstunde\/","title":{"rendered":"Gruselrunde zur Geisterstunde"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spielbar.com\/wordpress\/wp-content\/reviews\/gruselrunde.jpg\" align=\"left\" hspace=\"10\"\/>Verlag: Ravensburger<br \/>\nAutor: Kai Haferkamp<br \/>\nSpieleranzahl: 2-4<br \/>\nAlter: ab 5 Jahre<br \/>\nSpieldauer: 20 Minuten, so cirka<\/p>\n<p>Kai Haferkamp wei\u00df was Kinder wollen. <em>Gruselrunde zur Geisterstunde<\/em> ist z.B. im Kern ein fast schon normales <em>Memory<\/em>-Spiel: Auf einem Rad werden immer zwei Figuren gezeigt und der Zugspieler muss beide Figuren finden. \u00c4ltere Kinder m\u00fcssen sogar drei Figuren raten und d\u00fcrfen als Unbeteiligte Wetten darauf abschlie\u00dfen, wie falsch der Zugspieler mit seinem Tipp lag. Noch \u00e4ltere Kinder d\u00fcrfen bei der Kontrolle sogar bluffen und was Falsches ansagen.<br \/>\nGenau genommen h\u00e4tte man all diese Varianten auch in einem Kartenspiel oder in einer Reisevariante f\u00fcr 3,99\u20ac rauswerfen k\u00f6nnen. Stattdessen wird ein Schloss gebaut.<\/p>\n<p>Ja, liebe Kinder (und Leser), vor einer Partie wird erst einmal ein komplettes Schloss aus dem Spielekarton hochgezogen. Leute in meinem Alter f\u00fchlen sich da ein wenig an das selige <em>Spukschlo\u00df<\/em> von MB erinnert, aber die <em>Gruselrunde<\/em> ist deutlich mehr als nur ein gro\u00dfer Zufallsmechanismus. Das Spieleschlo\u00df beherbergt die Figuren, deren Position geraten werden muss und die man in jeder Partie \u00e4ndern kann. Auch kann man den Schwierigkeitsgrad steuern, in dem weniger oder mehr Figuren verbaut werden. Prim\u00e4r dient das Schloss so als Sichtschutz \u2013 es kann nur einer der Spieler die Gruselgestalten sehen und das nur per Guckloch. Das funktioniert prima und vor allem sorgt es f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Spielspa\u00df. Das Innere der Burg wird per Knopfdruck (gr\u00fcn!) erleuchtet \u2013 das Nachgucken macht den meisten Kindern so viel Spa\u00df, dass oben erw\u00e4hnte Schummelvarainte schon deswegen nie bei uns klappt, weil alle Kinder kontrollieren (respektive durchs Loch sp\u00e4hen) wollen (zugegeben sind meine Testrunden hier auch eher am unteren Ende der Empfehlungsskala angesiedelt).<br \/>\nIch selbst bin \u00fcberrascht wie schwer es ist, sich 8 Figuren zu merken, zumal an den Steuergriffen immer noch Merkmale zum leichteren Merken zu finden sind. Die Kinder sind nicht sehr viel besser, was mich nicht minder \u00fcberrascht. Aber hier soll es nicht um kognitive F\u00e4higkeiten, sondern um spielerische Qualit\u00e4ten gehen. Und genau die sind absolut in Ordnung. Sicherlich, f\u00fcr die Basisvariante schie\u00dft man mit dem ganzen Aufbau irgendwo Kanonen auf Spatzen, aber was solls, bei Kinderspielen kommt es eben auch auf die Gr\u00f6\u00dfe an. Und der Aufbau ist auch zu verschmerzen. Vielleicht nicht das Obersupersondertollspiel, aber eine solide Empfehlung f\u00fcr Kinder im entsprechenden Alter allemal. Und das Geschenk macht sich auf dem Gabentisch auch gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: Ravensburger Autor: Kai Haferkamp Spieleranzahl: 2-4 Alter: ab 5 Jahre Spieldauer: 20 Minuten, so cirka Kai Haferkamp wei\u00df was Kinder wollen. 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