Jul 20

Gewinnspiel; Neue Rezensionen

Jürgen Karla,  2008      

Peer hat die Ferienzeit genutzt und zwei neue Rezensionen verfasst:
Pandemic und
Mecanix.

Ich selbst habe die Zeit genutzt, um ein wenig aufzuräumen. Dabei ist mir ein exklusives “Rückkehr der Helden“-T-Shirt in die Hände gefallen, welches ich gerne verlosen möchte. Schreiben Sie uns einfach ein E-Mail an info@spielbar.com mit dem Betreff “Gewinnspiel” und nennen Sie uns den Beitrag des Jahres 2008 hier auf spielbar.com, der Ihnen am besten gefallen hat. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 3. August 2008.





Apr 27

Neue Rezension - Metropolys

Jürgen Karla,  2008      

Gestern hat Peer noch von der laufenden Arbeit daran berichtet. Jetzt ist das Werk vollbracht: Rezension zu Metropolys von Ystari.


Metropolys

Metropolys

Bewertung:





Apr 12

“Development kills”?

Peer Sylvester,  2008      

Vor dem eigentlich Post eine allgemeine Ansage: Ich wurde in letzter Zeit häufiger gebeten meine Blogeinträge etwas zu teilen, der Übersichtlichkeit wegen. Dem werde ich Folge leisten und zumindest meinen Interviews einen eigenen Eintrag gönnen. Im Gegenzug veröffentliche ich dann auch mal was kürzeres (Interviews, Hausregeln oder so. Mal sehen) unter der Woche. Dennoch werde ich in meiner wöchentlichen “Kolumne” durchaus nach wie vor mehrere Dinge mixen (so auch hier). Für den Leser bedeutet das: Auch mal weiter runterscrollen um zu sehen, ob da vielleicht noch was kommt ;-)

Vergangene Woche hat Aaron Lawn die These aufgestellt, Race to the Galaxy wäre vielleicht “überentwickelt”, also so viel verbessert, dass jetzt alle Ecken und Kanten fehlen würden. Chris Farrell hat ihm wiedersprochen und meinte, dass Aaron vielleicht “überausbalanciert” meinen würde (Aaron wiedersprach).
Nun, ich glaube Aaron liegt falsch, aber aus anderen Gründen, als Chris meint.

Fangen wir aber erst einmal mit den Begrifflichkeiten an: Was heißt “Überbalanciert” überhaupt, kann es sowas geben und wäre das wirklich schlecht?
Im allgemeinen ist eine Forderung an ein Spiel, dass es “Ausbalanciert” ist. Damit ist erst einmal gemeint, dass alle Spieler dieselben Siegchancen haben und keiner durch sein Startkapital, seine Sitzposition oder das Spielbrett benachteilt ist. Vor allem die Sitzposition ist hier oft wichtig - Bei Siedler wurde z.B. durch das Auswahlverfahren der Startspielervorteil ausgeglichen. Meistens wird der Begriff noch erweitert und auf das Spielmaterial und die verfügbaren Strategien erweitert. Ist z.B. eine Aktionskarte deutlich stärker als der Rest, so gelten die Karten nicht als ausbalanciert. Es ist jedoch möglich ein ausbalanciertes Spiel mit nicht ausbalacierten Karten zu haben - das hängt davon ab, wie man diese Karten bekommt. Bietet ein Spiel mehrere mögliche Strategien an, so sollten diese gleich erfolgsversprechend sein. Gibt es nur eine sinnvolle Strategie ist das Spiel ebenso nicht ausbalanciert.
Kann es zu viel Balance geben? Die Antwort ist natürlich ein lautes JA! Wenn alle Optionen absolut gleichwertig sind, alle Karten immer gleich stark, kein Weg irgendwelche Nachteile hat, so bedeutet das nichts anderes, als das alle Spieler immer gleichauf sind. Ein Spiel bei dem es immer - egal was man macht - dieselbe Siegpunktanzahl gibt ist ebenso ausbalanziert wie langweilig. Unterhalb dieses Extremfalles gibt es eine Reihe von Spielen welche die Balance zu weit getrieben haben und bei denen sich das Gefühl ergibt, es sei letztlich ziemlich egal was man tut (Säulen der Erde ist ein prominentes Beispiel, wobei ich jetzt nicht diskutieren will, ob die Vorwürfe gerechtfertigt sind oder nicht).

Wie ist es nun mit der Entwicklung eines Spieles? Verliert ein Spiel den “Charakter”, die liebevollen Eigenschaften durch zu viel Entwicklung? Ich denke hier unterliegt der BGN-Kolumnist einem einfachen Denkfehler. Natürlich gibt es Spiele die durch die Verlagsbearbeitung schlechter geworden sind, u.a. auch weil der Verlag das Spiel einfacher und stromlinienförmiger machen wollte, die Abläufe verschlanken und das Spiel klarer machen wollte. Da kann es in der Tat vorkommen, dass das Spiel letztlich das verliert, was es zuvor ausgemacht hat. Das es die Identität verliert und das es im Einerlei der breiten Masse untergeht. Kommt durchaus vor.
Aber dabei handelt es sich um eine mangelhafte Bearbeitung, nicht um ein zuviel der Bearbeitung. Der Denkfehler ist nämlich, dass ein Spiel durch Bearbeitung immer vereinfacht wird, das Kanten abgeschliffen werden. Auch wenn das oft der Hauptkern einer Bearbeitung ist: Dem ist nicht so. Bei einer Bearbeitung können durchaus noch Elemente dazukommen. Dies kann zum einen einem Themenwechsel geschuldet sein: Das Thema wurde geändert, dazu fiel dem Autor ein passendes thematisches Element (etwa ein besonderes Gebäude oder eine Sondereigenschaft) ein, dass das Spiel letztlich erweitert. Es kann aber auch sein, dass bei der Verlagsentwicklung klar wird: Das Spiel ist gut, es wäre aber noch besser wenn es z.B. noch eine kleinere Bluffmöglichkeit gibt. Auch dadurch kommt ein neues Element ins Spiel und das Spiel wird erweitert.
Ich denke nicht, dass ein Spiel zu viel an Bearbeitung erfahren kann. “Richtige” Bearbeitung ist schließlich ein positiver Prozeß. Natürlich muss der Bearbeitungsprozess irgendwann einmal aufhören - das Spiel soll ja auch noch erscheinen und irgendwann sind die Verbesserungen nicht mehr wahrnehmbar. :-)
Allerdings ist eine Bearbeitung ja kein Prozeß, der auf ein objektives Maximum namens “Perfektion” hinstrebt, sondern vielmehr auch immer ein Produktorientierter Prozeß, der (ebenso wie die Spielidee selbst) stark von den Machern und Verbesserern abhängt. “Stone Age” beispielsweise hätte sicherlich ganz anders ausgehen, wenn die Verantwortlichen bei GMT es bearbeitet hätten. Und noch anders, wenn sich Clemens Gerhards dem Spiel angenommen hätte. Insofern: Es kann eine Bearbeitung geben, die mir nicht behagt - das ist aber auch nicht zu viel Bearbeitung, sondern eine Bearbeitung in eine (für mich) nicht geeignete Richtung (Und ja: Das ist was anderes als eine mangelhafte Bearbeitung, Zielgruppe hin oder her!). Ich nehme an, das war es was Aaron Lawn meinte.

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Eine neue Rezension zu Liebe & Intrige von Goldsieber gibt´s hier: Link


Liebe & Intrige

Liebe & Intrige

Bewertung:

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ciao
peer





Mär 24

Neue Rezension - Jamaica

Jürgen Karla,  2008      

Grafisch opulent ausgestattet und in hoher Qualität produziert ist das neue Jamaica von Game Works. Langezeit war es nur über Umwege und sehr kostspielig in Deutschland erhältlich, jetzt hat Pro Ludo den Vertrieb übernommen. Peer testet, was Jamaica spielerisch zu bieten hat:

Jamaica


Jamaica

Jamaica

Bewertung:





Mär 01

Neue Rezension - If wishes were fishes

Jürgen Karla,  2008      

Ein fleißiger Samstag heute, schon der dritte Beitrag des Tages, diesmal der Hinweis auf eine neue Rezension:
If wishes were fishes


If Wishes were Fishes

If Wishes were Fishes

Bewertung:





Feb 17

Neue Rezension - Filou von Friedemann Friese

Jürgen Karla,  2008      

Auf der Messe in Essen kam man eigentlich kaum darum herum: Das neue Ding von 2F war in aller Munde. Ob zurecht oder nicht ist aus Peers neuer Rezension zu erfahren:
Filou





Jan 19

Rezension: Race for the Galaxy

Jürgen Karla,  2008      

Abseits aller leidiger Diskussionen um Spiele mit Säulen gibt´s auch noch feine Spieleware: Race for the Galaxy zum Beispiel. Das hat nicht nur den Sylvester in Gold geholt, sondern wird jetzt auch noch mit einer Rezension geehrt.


Race for the Galaxy

Race for the Galaxy

Bewertung:





Nov 16

Festival und Uptown

Jürgen Karla,  2007      

Peer hat zwei neue Rezensionen zu interessanten Messeentdeckungen geschrieben:
Uptown und
Festival.

Viel Spaß beim Entdecken!