Feb 25

Verlagsvorstellung Oink Games

Peer Sylvester,  2015     Kommentar hinzufügen

Oink Games aus Japan macht sehr minimalistische Spiele. Also genau die Art von Spiel, die ich bewundere. Und „minimalistisch“ sind nicht nur die Spiele, sondern auch die Graphik. Selbst in seinen Antworten folgt Verlagschef Jun diesen Kurs:

 Bitte stelle Dich und Deinen Verlag kurz vor!

 Ich heiße Jun Sasaki und bin Spieleautor und Graphiker bei Oink Games. Oink Games ist ein kleiner Spieleverlag aus Japan. Wir machen die Spiele, die wir selbst gerne spielen, um die mit der Welt zu teilen.

 Bitte erzähle uns mehr über Eure Spiele!

 Unsere Spiele basieren auf dem Gedanken der „Minimalist game design“ und das bezieht sich auch auf die elegante Graphik und die kleinen Schachteln. Die meisten unserer Spiele sind leichte Spiele für Zwischendurch.

 Was habt Ihr für die Zukunft geplant?

Wir wollen weiterhin Spiele machen, die wir selbst gerne spielen.

Wie können wir in Deutschland an Eure Spiele herankommen?

Wir versenden weltweit von unserer Webseite aus:
http://oinkgms.stores.jp
Leider sind einige Spiele bereits ausverkauft!

Vielen Dank für das Interview!

Über Hattari hatte ich bereits geschrieben.
Kobayakawa hatte ich ebenfalls bereits erwähnt: Man könnte es als „Pokern mit einer Karte“ beschreiben: Jeder beginnt mit einer Handkarte. Reihum dreht man entweder die oberste Karte vom Stapel um oder zieht eine neue Handkarte und wirft eine ab (das kann die alte oder die neue sein). Dann entscheidet jeder, ob er setzt oder passt. Wer passt guckt zu, wie die anderen um den Pott spielen: Es gewinnt die höchste Karte. Die neidrigste Karte kann allerdings die oberste Karte vom Ablagestapel dazuzählen. Einfach und genial – Zu dritt allerdings nicht weniger und in Maximalbesetzung hat man mit mittleren Karten kaum eine Chance. Zu viert und zu fünft aber ein tolles Pokerähnliches Spiel.

Auch Deep Sea Adventure hatte ich bereits erwähnt. Mittlerweile habe ich es in weiteren Besetzungen getestet und bin immer noch sehr angetan von dem Spiel! Es spielt sich zu dritt genauso gut wie zu fünft oder sechst und es ist immer spannend und lustig. Endlich mal ein Can´t Stop Mechanismus, der nicht funktioniert wie Cant Stop!

Stamps ist eine Neuauflage von Knizias Versteigerungsspiel Modern Art.

Die anderen Spiele kenne ich nicht. Dibdib sieht aber sehr interessant aus und wenn ich mich nicht irre, ist für Dungeon of Mandom eine Europäische Version geplant.

Peer Sylvester

Über den Autor

Begann seine Spielerkarriere recht früh, weil sein Vater einen Gegner beim Schach brauchte. Berufswunsch in der dritten Klasse: “professioneller Schachspieler”. Lebt in Berlin und arbeitet als Lehrer für Mathematik und Chemie. Hat bereits erfolgreich seine ersten Spiele als Autor bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht.

Peer Sylvester – who has written posts on www.spielbar.com.






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