Dez 05

Der große Quizspielvergleichtest wäre in diesem Jahr mangelns interessanter Quizspiele fast zu einem kleinen Quizvergleichtestchen verkommen, doch hat die Essener Messe noch neues Quizspielfutter nachgespült… Hier ist er also:

Der große Quizspielvergleichstest 2009!

Zuerst eine Neuheit vom Anfang des Jahres: Schlicht und ergreifend Europa heißt das neue Spiel von Günter Burkhardt (erschienen bei Kosmos), dass mit “Venedig ist ja klar, aber wo liegt Nesselbar?” die gute alter Tradition von Spieleuntertiteln, bei denen sich einem die Fußnägel krümmen, wiederbelebt. Aber gut, interessanter ist das Spiel selbst!
Europa ist dabei quasi die Fortsetzung von Finden Sie Minden! auf Europa-Ebene, verfeinert mit einigen Details aus Globalissimo. Das bedeutet im Klartext: Eine Karte wird aufgedeckt. Die nennt nun einen Ort (z.B. eben Venedig) oder eine Sehenswürdigkeit oder ein Gebiet oder so. Alle Spieler markieren nun auf ihrem Tableau wo sie dieses Ziel in Europa vermuten. Dabei dürfen ihre Angaben so genau sein, wie sie wollen: Vom groben “Ost oder West?” über “Nordost, Nordwest, Südost oder Südwest?” bis zum genauen Planquadrat ist viel Spielraum für gesundes Wissen/Raten/Zocken (es sei denn, der Ort liegt nun genau auf der Grenze zwischen Ost und West, dann kann man eigentlich alles raten…) . Wer einen Fehler hat bekommt keine Punkte, ansonsten mehr Punkte, wenn man sich mehr getraut hat. Das ist ein tolles und bewährtes (Finden Sie Minden!) System, das spannend ist, Spaß macht und schwächere Geographen mitzieht, denn die werden eher auf die sicheren Punkte gehen. Die Graphik ist angemessen, die Orte sind gut gewählt und so gäbe es eigentlich wenig zu meckern… Aber leider ist doch jede Menge imho überflüssiges Tüddelüt mit dabei, der als Ballast wirkt: Das ein Spieler bei einem anderen Spieler immer noch korrigieren kann, soll die Spielbalance erhöhen, ist in der Praxis aber schlicht fummelig und wirkt überflüssig. Auch kamen die Barrieren aus Globalissimo dazu und zwar in einem so kurzen Abstand voneinander, dass ständig jemand an einer Hürde hängt und auf eine Karte hofft, die er beantworten kann. Das Feld zusammenhalten zu wollen ist zwar gut und schön, aber hier wurde die Gleichmacherei klar übertrieben. Ohne die Barrieren ist die Partie aber (zumindest in unseren Quiztestrunden) zu kurz. Als Mittelweg empfehle ich jede zweite Barriere aufzustellen. Und zu schlechter Letzt kommt noch eine absolut überflüssige Endwertung dazu, bei dem es um gewonnene Karten geht. Karten gewinnt man, wenn man die Frage, die man sich ausgesucht hat, mit mindestens x Punkten beantwortet hat. Das man Punkte für Fragenkarten bekommt ist gut und richtig – dadurch erhöht sich das Zockelement und da in umgekehrter Reihenfolge des Spielstandes ausgesucht wird, hilft es dem letzten – aber Farbmehrheiten und -sets zu werten ist unsinnig, denn welche Karte man nun bekommt ist doch arg zufällig, zumal die einzelnen Farben unterschiedlich oft im Stapel liegen.
Fazit: Solide Fortsetzung von Finden Sie Minden, mit einem tollen System für Geographiefreunde, bei dem leider etwas zu viel Gepäck mit in die Regeln gelegt wurde.
Europa

Schmidt Spiele wagt sich in die Quizspielgewässer mit der deutschen Ausgabe von “Lyric”, die “Let´s Music!” heißt, was m.E. schlechtes englisch ist. Nun gut, “Lasst uns Musizieren!” hätte vermutlich falsche Erwartungen geschürt, aber ich schweife ab…

Lets Music hat keinen Autor, aber dafür ein Quizspieltechnisch noch relativ jungfräuliches Themengebiet: Musik! Eine willkommende Abwechslung vom Geographie/Geschichte – Einerlei und tatsächlich sind die Quizspielfragen wirklich interessant und decken einen großen Bereich (moderner) Musik ab. Dabei reicht die Spanne von Rock bis zu Schlagermusik und sind vom Schwierigkeitsgrad her (trotz fehlender Alternative á la Wer wird Millionär) genau richtig gewählt. Da wäre ich fast geneigt dem Spiel zu verzeihen, dass wiedermal auf einem Rundkurs gewürfelt wird und so das Würfelglück eine nicht unwesentliche Rolle zukommt. Aber nur fast. Denn das Spiel enthält eine unglaublich große Menge handwerklicher Fehler, die leider alle guten Ansätze in den Schatten stellen:
- Beginnen wir mal harmlos: Wer eine Frage nicht beantworten kann, muss zurück zum letzten Notenschlüssel. Dies sind in den meisten Fällen 0-1 Felder, so dass diese Regel gar nicht furchtbar ins Gewicht fällt.

- Das Material ist generell in Ordnung, aber die Karten sind arg dünn.

- Das Spiel enthält nicht nur einen Quizspielteil, sondern auch “Partyspiel”-Aufgaben wie Pantomime und so und dieser Teil ist unglaublich schlecht ausgearbeitet. Eine Aufgabe sieht z.B. vor ein Zusammenhängendes Textstück eines bestimmten Liedes zu zitieren – da der Text aber nicht angegeben ist, kann man sonstwas behaupten, eine Möglichkeiten der Überprüfung gibt es nicht. Ähnliches gilt für die Nennung von Liedertiteln mit bestimmten Begriffen – es gibt bestimmt ein Lied das “Schneeweiße Weihnacht” heißt, aber kennen tue ich es nicht. Nennen kann ich den Titel trotzdem. Ähnliches gilt für die meisten Kategorien. Bei den Pantomime und Zeichenaufgaben kommt erschwerend hinzu, dass nicht klar ist, ob ein englischer oder deutscher Titel gefragt ist, was den Schwierigkeitsgrad enorm erhöht.

- Größter Schwachpunkt ist aber das Endspiel. Das ist nämlich sauschwer (Es gilt innerhalb kürzester Zeit 6 Titel zu vorgefertigten Begriffen zu finden) und so ergab sich in unseren Testspielen in etwa folgende Zeitverteilung: 20 Minuten Weg zum Ziel. 20 Minuten Endspiel. Da nach spätestens 30 Minuten jeder am Zielpunkt angekommen sein dürfte entscheidet allein das Endspiel über Sieg oder Sibirien und man fragt sich, warum man den Rest überhaupt gespielt hat. Zumal man bei Nicht-Schaffen auch noch zurückgehen muss, was wiederrum den Glücksfaktor erhöht. Hier hätte man noch deutlich Hand anlegen müssen.

Unterm Strich kann Lets Music die Erwartungen nicht im Geringsten erfüllen. Gute Ansätze hat das Spiel ja, aber es fehlt (vermutlich aus Lizenzgründen) am Finetuning.
Let´s Music

Als die Jury About Time- Das Zeitspiel (Arkaden-Verlag für den Zeit-Shop) zum ersten Mal sah, waren alle begeistert – Das Material ist wirklich topp: Schönes, aber funktionelles Design, sehr solide Schachtel und vor allem ein innovativer und schmucker Kasten für die Fragekarten. Dieser Kasten ist auch ein Herzstück des Spieles, denn neben der oberen Öffnung gibt es 6 Magnetverschlüsse in ebenso vielen Farben. Dahinter verbergen sich aber keine Fragen, sondern Hinweise und zwar auf ein Jahr, das es zu raten gilt. Hauptmotor ist allerdings einmal mehr ein Würfel, mit der über den Parcour gewürfelt wird – zum Glück spielt der nur eine untergeordnete Rolle, denn in erster Linie bestimmt das Feld aus welchem Themenbereich der Hinweis stammt. Allerdings bestimmen die Felder auch, um wieviele Punktechips gespielt wird. Und es gibt Felder, bei denen die Spieler Chips verlieren – Brrr! Zum Glück halten sich diese Pechfelder in Grenzen. Also würfeln und Hinweis aufdecken – und dann? Dann schreibt jeder das Jahr auf, das er hinter dem Hinweis vermutet. Wer am dichtesten dran ist, gewinnt die Chips. Bei Gleichstand (auch wenn das richtige Jahr getroffen wurde!) bekommt niemand die Chips – nächstes Mal gehts also um mehr Punktechips. Wenig überraschend, dass der Spieler mit den meisten Chips gewinnt.

Von den “Du verlierst die Hälfte deiner Chips!”-Feldern einmal ab: Spielerisch hat sich bei About Time schnell Ernüchterung breit gemacht. Immer nur eine Jahreszahl zu raten wird doch recht schnell ziemlich langweilid und repititiv. Vor allem wenn die Hinweise kaum dazu geeignet sind, die Zeit einigermaßen einzuordnen. Und wenn man tatsächlich was weiß (z.B. wann der Ostblock die Olympischen Spiele boykottierte), dann ist man garantiert nicht der einzige und bekommt trotz Wissen keine Punkte – Das frustriert! Spielerisch fällt About Time so recht schnell flach – da hätte man ob des Materialaufwandes mehr erwartet. Nun wurde durchaus noch etwas Hand angelegt, um mehr Abwechslung und Spielspaß zu schaffen: So gibt es noch Aktionskarten, mit denen man zusätzliche Hinweise bekommen kann. Die werden allerdings per Reinrufen ausgelöst, was irgenwie immer ein blöder Mechanismus ist (Na, wer hat jetzt schneller gerufen?). Zudem sind zwei der drei Sorten echt hilfreich, die dritte aber dient nur dazu jemand anderen herauszufordern, was für denjenigen zusätzlich frustrierend und ratetechnisch auch nicht hilfreich ist. So sind die Aktionskarten eine kleine Verbesserung, sorgen aber gleichzeitg für weiteren Unmut. Und die große Innovation der deutschen Ausgabe sind die Titelseiten der Zeit, die eingeordnet werden müssen. Eine wirklich pfiffige Idee, die in der Praxis aber komplett durchgefallen ist. Wenn eine Zeitungsseite auf die Größe einer Fragekarte verkleinert wird, ist die Schriftgröße für Leute mit schlechten Augen schlicht nicht mehr zu bewältigen. Und wer die Karte über Kopf lesen will hat ebenfalls schlechte Chancen. Nach drei vergeblichen Versuchen diese Probleme irgendwie auszugleichen (nacheinander lesen funktioniert auch nicht, weil die mit den guten Augen tatsächlich den ganzen Text lesen können) haben wir die “tollen” Zeit-Karten immer gleich abgelegt und die nächste reguläre Karte bearbeitet.

Unterm Strich ist About Time – Das Zeit Spiel sicherlich kein schlechtes Spiel, aber das Raten von Jahreszahlen gab es schon deutlich interessanter und abwechslungsreicher (man denke nur an Anno Domini). Der einzige Pluspunkt ist, dass es sich wirklich recht gut in Teams spielt und so auch für größere Gruppen eignet.

Gleiche Grundidee bei komplett anderer Ausführung bietet die Schätzen Sie mal! - Reihe von Reinhard Staupe (erschienen bei Huch). Letztes Jahr ist mir die durch die Lappen (respektive den Test) gerutscht, dieses Jahr gibt mir eine neue Edition – Reich und Schön – die Chance die Besprechung nachzuholen.

Jedenfalls gilt es auch hier eine Zahl zu erraten. Bislang waren dies immer Jahreszahlen, bei der neuen Edition sind auch eine Menge anderer Daten dabei: Preise, Größen, Prozente etc und dadurch wird die Angelegenheit noch etwas abwechslungsreicher. Das raten einer Zahl alleine ist aber eben nicht wirklich abendfüllend und daher hat sich der Autor einen schönen Kniff einfallen lassen: Statt der Zahl kann man ein beliebig großes Intervall angeben. Liegt die gesuchte Zahl außerhalb des Intervalls geht man auf alle Fälle leer aus. Liegt man richtig bekommen aber nur diejenigen Punkte, die das kleinste Intervall angegeben haben! Dadurch kommt eine gehörige Portion Zock ins Spiel: Ich glaube das Ereignis war in der 60er Jahren. Ich könnte jetzt zur Sicherheit 1950-1970 eingeben, dann liege ich sicherlich richtig. Aber wenn die anderen ebenso denken, es wäre in den 60ern und ein kleineres Intervall wählen, gehe ich leer aus. Also wähle ich ein kleineres Intervall. Aber wie klein? 1960-1969? Oder noch kleiner?  Ein schönes Dilemma! Und eines das sich zudem sofort erschließt – eine kleinere Einstiegshürde ist kaum mehr möglich.Und lustig ists dann auch noch wenn ein Hasadeurt mit 0-2009 als Angabe gewinnt, weil sich die anderen verzpckt haben.

Aber: Abendfüllend ist das immer noch nicht. Schätzen Sie mal ist ein waschechtes Zwischendurchspiel für alle Spielerzahlen und Gelegenheiten (heute gerade beim brunchen gespielt – zu zweit!). Für etwas längere (und lustigere ) Runden greife ich aber immer noch lieber zu Anno Domini. Das oben stehende Zeitspiel könnte man übrigens auch nach Schätzen-Sie-Mal-Regeln spielen, was den Spielspaß sicherlich erhöhen würde…

Dänemark ist ja nun nicht gerade ein Spieleentwicklerland, aber Quizspiele scheinen es unseren nördlichen Nachbarn angetan zu haben: Nach Jasper Bülows Bezzerwizzer von 2007 kommt 2009 Bet your Brain von Gitte Engel (iToy). Lag die Kernidee bei Bezzerwizzer auf der Kategoriewahl, so ist es diesmal das Wetten auf die Mitspieler: Wer an der Reihe ist bestimmt per Spinner die Kategorie und die Mitspieler setzen nun geheim bis zu drei Chips gegen oder für den Kandidaten – also ob er die Frage beantworten kann oder nicht. Der Kandidat selbst muss auch setzen und wettet natürlich auf sich selbst. Das ist eine wirklich nette Idee, nur wird dem aufmerksamen Leser zu Recht aufgefallen sein, dass gesetzt wird BEVOR die Frage gestellt wurde. Das macht insofern Sinn, als dass es Manipulationen ausschließt und als dass es Spezialfragen gibt, bei der dann plötzlich alle agieren müssen. Aber dafür ist das Wetten nicht viel mehr als ein willkürlicher Schuss ins Blaue. Die Kategorien sind zu weit, als dass ich tatsächlich einen begründeten Tipp abgeben würde. Zudem muss man hinten liegend einfach immer alles riskieren und eigentlich auch gegen den vorneliegenden Spieler wetten, um Aufholchancen zu haben. Vollständig überzeugen konnte dieses Element jedenfalls nicht.

Und es gibt noch mehr was stört: Die Graphik könnte besser sein, das Spiel ist zu lang – der Sieger steht oft schon weit vor Spielende fest und eigentlich ist Bet your Brains nur in Teams richtig zu spielen, da sonst die meisten Fragen des “Kreativität”-Bereiches nicht spielbar sind. Und damit das Wettelement zumindest ein bisschen Sinn macht, müssen es schon drei Teams und damit mindestens 6 Leute sein.

Doch die Große Stärke von Bet your Brains ist die Vielseitigkeit. So gibt es schon eine ganze Reihe von verschiedenen Fragen: Mal mit Auswahlmöglichkeit, mal ohne. Mal müssen alle Teams antworten, mal (meistens) nur eines. Mal müssen gleich mehrere Dinge zugeordnet werden (z.B. mehrere Namen deren Bedeutung), mal müssen so viele Dinge wie möglich zu einer Kategorie (wie Beatles-Platten) gefunden werden. Und hinzu kommen noch eine Reihe Kreativaufgaben, wie z.B. Begriffe zu einem Oberbegriff malen (manchmal ist auch konkret ein bestimmter Begriff gefragt, der gezeichnet werden muss). Dadurch funktioniert zwar das Wettelement erst recht nicht so richtig, aber dafür ist eine Partie Bet your Brains unheimlich abwechslungsreich. Und es stört so auch nicht, dass die Fragen in ihrem Schwierigkeitsgrad doch z.T. extrem variieren (Der dritte Grund warum das Wetten ein Schuß ins Blaue ist). So steht unterm Strich eine dicke Empfehlung!

Huch & Friends haben mittlerweile so etwas wie eine Haus-Quizspielreihe aufgebaut.  Dieses Jahr ist mit Die Welt der Bücher ein weiterer Vertreter der Reihe erschienen. Wieder ist die Ausstattung des Spieles 1a! Zwar nicht so oppulent wie das letztjährige Die Welt der guten Küche (bei der es einen echten Villeroy & Boch-Teller gab), aber dennoch dem Thema angemessen mit liebevoll gestalteten Büchern als Spielsteinen und gedeckten Farben. Der Mechanismus ist wie gehabt: Es werden zu einer Frage mehrere Antwortmöglichkeiten angeboten, von denen mehrere richtig sein können. Die Spieler können nun auf so viele Antworten tippen, wie sie wollen und bekommen für jede richtige Antwort einen Punkt – ist aber nur eine Antwort falsch, verlieren die Spieler alle gewonnenen Punkte! Ein sehr netter Mechanismus und das Spiel bietet denselben Spaß wie die anderen Spiele der Reihe. Ich hab allerdings das Gefühl, dass die Fragen diesmal generell mehr richtige Antworten bieten und dass auch der Ratefaktor gestärkt wurde – zumindest gefühlt sind mehr Fragen dabei, deren Antwort eher geschätzt als gewusst wird. Das passt zum Mechanismus und ist eine positive Entwicklung.

Insgesamt fehlt ein Spiel vom Kaliber eines Bezzerwizzer oder eines Fauna, dafür streiten sich mehr Kandidaten um den Titel als je zuvor: Bet your brains ist das abwechslungsreichste der Kandidaten und eigentlich der Toppfavorit der Jury. Aber das eigentliche Kernelement, das Wetten, funktioniert leider nicht so wie es soll, jedenfalls war das unser Eindruck. Europa bietet das beste Grundsystem, leidet aber etwas an unnötigem Regelballast. Schätzen Sie Mal! bietet eine knackige Grundidee, ist aber eher ein kleiner Zwischendurchhappen, als ein Hauptgang (es will auch nicht mehr sein, aber hier gehts ja um den Spielbar-Quizspielpreis!).

Wir haben uns daher nach langen -wirklich langen! – Diskussionen auf eine Überraschung geeinigt:

Der Spielbar-Quizspiel-Preis geht dieses Jahr an….

…Trommelwirbel…

Huch & Friends für das Konzept der Welt der… – Reihe!

Herzlichen Glückwunsch!

Begründung der Jury: Mit der Welt-der…-Reihe hat Huch eine qualitativ sehr hochwertige Quizspielreihe mit vielen Themengebieten geschaffen. Dabei ist besonders lobend das Prinzip der mehreren Antwortmöglichkeiten hervorzuheben, dass sich wohltuend vom Würfeleinerlei anderer “Konzeptquizs” abhebt. Die Quizspiele dieser Reihe sind zudem echte Quizspiele die auch Quizspielpuristen ansprechen. Sie schafft damit den Spagat zwischen “Quiz für Quizfans” und “Quiz für die breite Masse, die sich nicht bloßstellen will”. Dieses Konzept in Verbindung mit den Regeln und der guten Ausstattung ist somit auch dazu geeignet das Quizspiel an sich wieder zu fördern… :-)


Wir danken Huch & Friends, Kosmos, IToy, dem Zeit-Verlag und Schmidt Spiele für die freundliche Zusendung der Rezensionsexemplare!

Peer Sylvester

Über den Autor

Begann seine Spielerkarriere recht früh, weil sein Vater einen Gegner beim Schach brauchte. Berufswunsch in der dritten Klasse: “professioneller Schachspieler”. Lebt in Berlin und arbeitet als Lehrer für Mathematik und Chemie. Hat bereits erfolgreich seine ersten Spiele als Autor bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht.

Peer Sylvester – Autor von Beiträgen auf www.spielbar.com.






2 Kommentare zu “Der große Quizspielvergleichstest 2009”

  1. Helmut Lehr schreibt:

    Hallo,
    ich persönlich finde ohnehin, dass das “Quiz des 20. Jahrhunderts” (Hardenberg-Verlag) das bisher beste Wissensquiz ist, das alle anderen toppt. Vor allem weil man da auch gewinnen kann, wenn man wenig weiß.

  2. Peer Sylvester schreibt:

    Nun das gilt auch z.B. für Fauna oder Schätzen Sie mal und ist im Quizspielbereich nichts neues mehr.

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