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	<title>Kommentare zu: Der Fluch des Internets</title>
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	<description>Alles rund um Brett- und Kartenspiele...</description>
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		<title>Von: Peer Sylvester</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2009/06/13/930/comment-page-1#comment-12498</link>
		<dc:creator>Peer Sylvester</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 15:59:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das Stimmt, es h&#228;ngt aber eben auch stark vom Thema ab: &quot;Vampire&quot; l&#228;&#223;t viel Spielraum, w&#228;hrend z.B. bei &quot;Race the Wind&quot; viele Elemente genau so gesteuert werden wie bei &quot;Regatta&quot; (einfach der Umsetzung des Themas geschuldet). Und aktuell im Spielerforum bezeichnet jemand einen Prototyp als &quot;kalter Kaffee&quot;, weil die Idee von Dungeon Keeper (einem PC-Spiel!) &quot;geklaut&quot; ist (seine Worte, nicht meine). Mir selbst wurde schon vorgeworfen, dass ich f&#252;r King of Siam hemmungslos bei El Grande geklaut h&#228;tte (sind ja auch beides Mehrheitenspiele mit Karten, da liegt das nah) - Wahrnehmung und Wirklichkeit liegen also selbst bei doch eher weit entfernten Themen auseinander. Insofern ist die ganze Angelegenheit doch differenzierter als man auf den ersten Blick sieht.

Es l&#228;uft auch wieder auf die Frage hinaus ab wann ein Mechanismus &quot;klein genug&quot; ist um als Werkzeug zu gelten und ab wann er zu gro&#223; wird, um &#252;bernommen zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stimmt, es h&#228;ngt aber eben auch stark vom Thema ab: &#8220;Vampire&#8221; l&#228;&#223;t viel Spielraum, w&#228;hrend z.B. bei &#8220;Race the Wind&#8221; viele Elemente genau so gesteuert werden wie bei &#8220;Regatta&#8221; (einfach der Umsetzung des Themas geschuldet). Und aktuell im Spielerforum bezeichnet jemand einen Prototyp als &#8220;kalter Kaffee&#8221;, weil die Idee von Dungeon Keeper (einem PC-Spiel!) &#8220;geklaut&#8221; ist (seine Worte, nicht meine). Mir selbst wurde schon vorgeworfen, dass ich f&#252;r King of Siam hemmungslos bei El Grande geklaut h&#228;tte (sind ja auch beides Mehrheitenspiele mit Karten, da liegt das nah) &#8211; Wahrnehmung und Wirklichkeit liegen also selbst bei doch eher weit entfernten Themen auseinander. Insofern ist die ganze Angelegenheit doch differenzierter als man auf den ersten Blick sieht.</p>
<p>Es l&#228;uft auch wieder auf die Frage hinaus ab wann ein Mechanismus &#8220;klein genug&#8221; ist um als Werkzeug zu gelten und ab wann er zu gro&#223; wird, um &#252;bernommen zu werden.</p>
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		<title>Von: Günter Cornett</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2009/06/13/930/comment-page-1#comment-12494</link>
		<dc:creator>Günter Cornett</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 21:59:46 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, wenn zwei Autoren sich des selben Themas annehmen, muss zwangsl&#228;ufig das selbe Spiel bei herauskommen. Das ist ja bei Filmen und B&#252;chern genauso. Wer einen Dracula-Film mit Christopher Lee gesehen hat, schaut sich dann auch nicht mehr &#039;Tanz der Vampire&#039; an. :)

Ich kann duchaus verstehen, dass die Motivation darunter leidet, wenn es etwas &#196;hnliches schon zu geben scheint, weil man gern etwas Neues macht. Aber ich habe es schon h&#228;ufiger erlebt, dass nach Regelstudium sehr &#228;hnliche Spiele sich dann doch ganz anders spielen.

Problematisch finde ich folgende These:
&quot;Gerade wenn ein Projekt ausf&#252;hrlich im Internet beschrieben wird, kann man als Autor eigentlich kein &#228;hnliches Projekt mehr anfangen – es w&#252;rde immer der Vorwurf des Abkupferns im Raum h&#228;ngen.&quot;

Davon sollte man sich nicht einschr&#228;nken lassen. Nat&#252;rlich, wenn einem ein verwandtes Spiel als besser erscheint als das eigene, sollte man es lassen. Ansonsten kann man auch in Kenntnis eines solchen Spiels eigene Wege finden, vielleicht auch unter bewusster Vermeidung von bestimmten Elementen im anderen Spiel.

Die individuelle Sch&#246;pfung dr&#252;ckt sich eben nicht (nur) in der Idee aus sondern in erster Linie in der Umsetzung. Erscheinen bestimmte Antworten auf bestimmte Probleme zwangsl&#228;ufig, gibt es keine Alternativen, dann handelt es sich dabei eher nicht um eine individuelle Sch&#246;pfung des ersten Urhebers - oder um Mangel an Fantasie des &#039;Abkupferers&#039;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wenn zwei Autoren sich des selben Themas annehmen, muss zwangsl&#228;ufig das selbe Spiel bei herauskommen. Das ist ja bei Filmen und B&#252;chern genauso. Wer einen Dracula-Film mit Christopher Lee gesehen hat, schaut sich dann auch nicht mehr &#8216;Tanz der Vampire&#8217; an. <img src='http://www.spielbar.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich kann duchaus verstehen, dass die Motivation darunter leidet, wenn es etwas &#196;hnliches schon zu geben scheint, weil man gern etwas Neues macht. Aber ich habe es schon h&#228;ufiger erlebt, dass nach Regelstudium sehr &#228;hnliche Spiele sich dann doch ganz anders spielen.</p>
<p>Problematisch finde ich folgende These:<br />
&#8220;Gerade wenn ein Projekt ausf&#252;hrlich im Internet beschrieben wird, kann man als Autor eigentlich kein &#228;hnliches Projekt mehr anfangen – es w&#252;rde immer der Vorwurf des Abkupferns im Raum h&#228;ngen.&#8221;</p>
<p>Davon sollte man sich nicht einschr&#228;nken lassen. Nat&#252;rlich, wenn einem ein verwandtes Spiel als besser erscheint als das eigene, sollte man es lassen. Ansonsten kann man auch in Kenntnis eines solchen Spiels eigene Wege finden, vielleicht auch unter bewusster Vermeidung von bestimmten Elementen im anderen Spiel.</p>
<p>Die individuelle Sch&#246;pfung dr&#252;ckt sich eben nicht (nur) in der Idee aus sondern in erster Linie in der Umsetzung. Erscheinen bestimmte Antworten auf bestimmte Probleme zwangsl&#228;ufig, gibt es keine Alternativen, dann handelt es sich dabei eher nicht um eine individuelle Sch&#246;pfung des ersten Urhebers &#8211; oder um Mangel an Fantasie des &#8216;Abkupferers&#8217;.</p>
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		<title>Von: Peer Sylvester</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2009/06/13/930/comment-page-1#comment-12489</link>
		<dc:creator>Peer Sylvester</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 16:51:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ja wenn das Spiel schon sehr weit fortgeschritten gewesen w&#228;re, h&#228;tte ich wohl auch weitergemacht. Oder auch nicht...(ich habe zum Gl&#252;ck recht viele Projekte im Moment ;-) Aber das Spiel zu entwickeln, wenn ein anderes, &#228;hnliches bereits fertig ist, intreressiert mich erstmal nicht. Ich mache Spiele auch, um Spiele bereitszustellen, die ich gerne spielen w&#252;rde, die es aber noch nicht gibt - diese Motivation f&#228;llt dann weg...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja wenn das Spiel schon sehr weit fortgeschritten gewesen w&#228;re, h&#228;tte ich wohl auch weitergemacht. Oder auch nicht&#8230;(ich habe zum Gl&#252;ck recht viele Projekte im Moment <img src='http://www.spielbar.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber das Spiel zu entwickeln, wenn ein anderes, &#228;hnliches bereits fertig ist, intreressiert mich erstmal nicht. Ich mache Spiele auch, um Spiele bereitszustellen, die ich gerne spielen w&#252;rde, die es aber noch nicht gibt &#8211; diese Motivation f&#228;llt dann weg&#8230;</p>
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		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2009/06/13/930/comment-page-1#comment-12478</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:35:19 +0000</pubDate>
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		<description>Du schreibst &quot;Grund genug das Projekt einzustellen&quot;.
Ich w&#252;rde dran bleiben, wenn das Spiel Spa&#223; macht und das gewisse Etwas hat. Oder hast du wirklich geglaubt, du w&#228;rst der allereinzigste, dem gerade jetzt die Idee eines B&#246;rsen(crash)spiels kommt? Wie w&#228;r&#039;s mit einem anderen Thema? Etwa die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert?  Das ist allerdings  - glaube ich - auch schon spielerisch umgesetzt, nur halt noch nicht so ausgereizt. V&#246;lker/Reiche, die sich entwickeln und dem Untergang bevorstehen?

Viele Spiele tragen einen &#228;hnlichen Mechanismus. Dennoch sind es &quot;Kleinigkeiten&quot;, die das eine oder andere Spiel herausheben. Oder anders gesagt, manchen fehlen vielleicht diese Kleinigkeiten. Wie w&#252;rde sich Siedler von Catan spielen, fehlten die R&#228;uber, g&#228;be es daf&#252;r aber irgendwelche (dubiose) Ereigniskarten? Welches Spielgef&#252;hl k&#228;me bei Pandemie auf, k&#228;men nicht zwangsl&#228;ufig immer die gleichen Karten zur&#252;ck ins Spiel?

Wie ist das eigentlich in der Musik? Jetzt wird schon seit Jahrhunderten komponiert und noch immer gibt&#039;s Neues. Mit dem gleichen Ausgangsmaterial ... neue Melodien, nicht zwangsl&#228;ufig konstruierte oder verkomplizierte. Aber Musiker fragen sich das gleiche, was ist eigentlich, wenn jemand dieselbe Idee hat?

Johannes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst &#8220;Grund genug das Projekt einzustellen&#8221;.<br />
Ich w&#252;rde dran bleiben, wenn das Spiel Spa&#223; macht und das gewisse Etwas hat. Oder hast du wirklich geglaubt, du w&#228;rst der allereinzigste, dem gerade jetzt die Idee eines B&#246;rsen(crash)spiels kommt? Wie w&#228;r&#8217;s mit einem anderen Thema? Etwa die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert?  Das ist allerdings  &#8211; glaube ich &#8211; auch schon spielerisch umgesetzt, nur halt noch nicht so ausgereizt. V&#246;lker/Reiche, die sich entwickeln und dem Untergang bevorstehen?</p>
<p>Viele Spiele tragen einen &#228;hnlichen Mechanismus. Dennoch sind es &#8220;Kleinigkeiten&#8221;, die das eine oder andere Spiel herausheben. Oder anders gesagt, manchen fehlen vielleicht diese Kleinigkeiten. Wie w&#252;rde sich Siedler von Catan spielen, fehlten die R&#228;uber, g&#228;be es daf&#252;r aber irgendwelche (dubiose) Ereigniskarten? Welches Spielgef&#252;hl k&#228;me bei Pandemie auf, k&#228;men nicht zwangsl&#228;ufig immer die gleichen Karten zur&#252;ck ins Spiel?</p>
<p>Wie ist das eigentlich in der Musik? Jetzt wird schon seit Jahrhunderten komponiert und noch immer gibt&#8217;s Neues. Mit dem gleichen Ausgangsmaterial &#8230; neue Melodien, nicht zwangsl&#228;ufig konstruierte oder verkomplizierte. Aber Musiker fragen sich das gleiche, was ist eigentlich, wenn jemand dieselbe Idee hat?</p>
<p>Johannes</p>
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		<title>Von: Hilko</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2009/06/13/930/comment-page-1#comment-12474</link>
		<dc:creator>Hilko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 18:42:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es zum Beispiel nett daf&#252;r, um zu gucken, ob der Name, den ich f&#252;r ein Spiel im Auge habe, schon verwendet wurde. Das fiel mir neulich auf dem Autorentreffen in G&#246;ttingen wieder auf, dass eine Reihe Prototypen Namen trugen, die schon mal f&#252;r ein Spiel verwendet wurden. Und das kann man zwar auch mit dem Internet nicht v&#246;llig ausschlie&#223;en, aber die Gefahr doch minimieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es zum Beispiel nett daf&#252;r, um zu gucken, ob der Name, den ich f&#252;r ein Spiel im Auge habe, schon verwendet wurde. Das fiel mir neulich auf dem Autorentreffen in G&#246;ttingen wieder auf, dass eine Reihe Prototypen Namen trugen, die schon mal f&#252;r ein Spiel verwendet wurden. Und das kann man zwar auch mit dem Internet nicht v&#246;llig ausschlie&#223;en, aber die Gefahr doch minimieren.</p>
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