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	<title>Kommentare zu: Heul doch&#8230;</title>
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	<description>Alles rund um Brett- und Kartenspiele...</description>
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		<title>Von: Andreas Last</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2007/12/14/257/comment-page-1#comment-8849</link>
		<dc:creator>Andreas Last</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 11:06:34 +0000</pubDate>
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		<description>Moin J&#252;rgen,
eine interessante Fragestellung. Eine Fusion von Brettspielen und digitalen Medien f&#228;nd ich an sich sehr interessant. Ich hatte mir auch schon mal Gedanken dazu gemacht. Allerdings stehe ich dem auf der anderen Seite auch sehr skeptisch gegen&#252;ber. Spiele wie &quot;Die Insel&quot; und &quot;King Arthur&quot; haben mich eben wegen der Computerchips abgeschreckt. Das erscheint sehr ambivalent, das ist mir schon klar. Aber mir gef&#228;llt einfach die Art der Fusion nicht. Ich denke nicht, dass das Spielbrett zum Computer mutieren sollte.

Ich sehe eher einen anderen Weg, der auch von einigen Quizes schon beschritten wird. Die DVD in den DVD-Player und los gehts mit den Fragen. Dass mir Quizes nicht so sehr zusagen, habe ich auch schon geschrieben. Und leider gibt dieses &quot;Genre&quot;, sofern man es denn so nennen will, noch nicht viel mehr her. Wobei ich Atmosfear noch nie gespielt habe.

Aber hier sehe ich die M&#246;glichkeit, das Brettspiel mit dem Computerspiel zusammen zu bringen. Es w&#228;re doch m&#246;glich, die DVD zu nutzen, um Spielfelder zu generieren, die immer wieder neu erkundet werden m&#252;ssten. Und parallel dazu haben die Spieler z.B. Aktionskarten, mit denen sie den Spielablauf steuern. Indem sie z.B. Zahlencodes eingeben um dem Programm so anzuzeigen, welche Karte gespielt wird.

Die Vorteile w&#228;re:
- Es k&#246;nnte viel mehr Verwaltungsarbeit in solche Spiele eingebaut werden, denn diese w&#252;rde die Software &#252;bernehmen
- Regelunklarheiten k&#246;nnten direkt von der Software gekl&#228;rt werden, indem sie Z&#252;ge z.B. wegen Regelverletzungen verweigert
- Auch ein Brettspiel k&#246;nnte so zur visuellen Abenteuerreise werden

Die M&#246;glichkeiten sind sicher noch vielf&#228;ltiger. Aber das fiel mir spontan wieder ein.

Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin J&#252;rgen,<br />
eine interessante Fragestellung. Eine Fusion von Brettspielen und digitalen Medien f&#228;nd ich an sich sehr interessant. Ich hatte mir auch schon mal Gedanken dazu gemacht. Allerdings stehe ich dem auf der anderen Seite auch sehr skeptisch gegen&#252;ber. Spiele wie &#8220;Die Insel&#8221; und &#8220;King Arthur&#8221; haben mich eben wegen der Computerchips abgeschreckt. Das erscheint sehr ambivalent, das ist mir schon klar. Aber mir gef&#228;llt einfach die Art der Fusion nicht. Ich denke nicht, dass das Spielbrett zum Computer mutieren sollte.</p>
<p>Ich sehe eher einen anderen Weg, der auch von einigen Quizes schon beschritten wird. Die DVD in den DVD-Player und los gehts mit den Fragen. Dass mir Quizes nicht so sehr zusagen, habe ich auch schon geschrieben. Und leider gibt dieses &#8220;Genre&#8221;, sofern man es denn so nennen will, noch nicht viel mehr her. Wobei ich Atmosfear noch nie gespielt habe.</p>
<p>Aber hier sehe ich die M&#246;glichkeit, das Brettspiel mit dem Computerspiel zusammen zu bringen. Es w&#228;re doch m&#246;glich, die DVD zu nutzen, um Spielfelder zu generieren, die immer wieder neu erkundet werden m&#252;ssten. Und parallel dazu haben die Spieler z.B. Aktionskarten, mit denen sie den Spielablauf steuern. Indem sie z.B. Zahlencodes eingeben um dem Programm so anzuzeigen, welche Karte gespielt wird.</p>
<p>Die Vorteile w&#228;re:<br />
- Es k&#246;nnte viel mehr Verwaltungsarbeit in solche Spiele eingebaut werden, denn diese w&#252;rde die Software &#252;bernehmen<br />
- Regelunklarheiten k&#246;nnten direkt von der Software gekl&#228;rt werden, indem sie Z&#252;ge z.B. wegen Regelverletzungen verweigert<br />
- Auch ein Brettspiel k&#246;nnte so zur visuellen Abenteuerreise werden</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten sind sicher noch vielf&#228;ltiger. Aber das fiel mir spontan wieder ein.</p>
<p>Andreas</p>
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		<title>Von: Jürgen Karla</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2007/12/14/257/comment-page-1#comment-8848</link>
		<dc:creator>Jürgen Karla</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:51:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Andreas,
was ich mich auch frage: Repr&#228;sentiert der Autor des PC-Welt-Beitrages die Mehrheit der potentiellen Kundschaft f&#252;r &quot;unsere&quot; Brettspielverlage? Dann erg&#228;be sich offensichtlich ein gro&#223;es Potential f&#252;r gr&#246;&#223;ere Absatzzahlen, wenn entsprechend in Spiele eingef&#252;hrt w&#252;rde. Oder sind die beiden Welten, PC-Spiele und Brettspiele, so weit auseinander, da&#223; hieraus gar keine R&#252;ckschl&#252;ssen gezogen werden k&#246;nnen?
Viele Gr&#252;&#223;e
J&#252;rgen

(In der Spielbox wird von einem Seminar f&#252;r Redakteure berichtet, bei dem auch diese Themen angesprochen worden sind. Ich bin gespannt, ob man zuk&#252;nftig hier &#196;nderungen feststellen werden kann.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Andreas,<br />
was ich mich auch frage: Repr&#228;sentiert der Autor des PC-Welt-Beitrages die Mehrheit der potentiellen Kundschaft f&#252;r &#8220;unsere&#8221; Brettspielverlage? Dann erg&#228;be sich offensichtlich ein gro&#223;es Potential f&#252;r gr&#246;&#223;ere Absatzzahlen, wenn entsprechend in Spiele eingef&#252;hrt w&#252;rde. Oder sind die beiden Welten, PC-Spiele und Brettspiele, so weit auseinander, da&#223; hieraus gar keine R&#252;ckschl&#252;ssen gezogen werden k&#246;nnen?<br />
Viele Gr&#252;&#223;e<br />
J&#252;rgen</p>
<p>(In der Spielbox wird von einem Seminar f&#252;r Redakteure berichtet, bei dem auch diese Themen angesprochen worden sind. Ich bin gespannt, ob man zuk&#252;nftig hier &#196;nderungen feststellen werden kann.)</p>
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		<title>Von: Andreas Last</title>
		<link>http://www.spielbar.com/wordpress/2007/12/14/257/comment-page-1#comment-8847</link>
		<dc:creator>Andreas Last</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:36:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spielbar.com/wordpress/2007/12/14/257#comment-8847</guid>
		<description>Wie geil. Also wer erwartet, einen Egoshooter als Brettspiel zu finden, hat eh schon mal verloren. Naja was soll man dazu noch sagen? In der Brettspielszene ist Descent (auf dem das Doom-Brettspiel ja basiert), meiner Erfahrung nach schon ein Begriff. So viel zu &quot;h&#228;tte wohl kaum das Zeug zum Hit&quot;.


Das perfekte Geschenk f&#252;r die ganze Familie?

Eine DVD-ROM, ein Handbuch, das wars...

Brettspiele ziehen ihren Reiz in erster Linie aus dem gemeinsamen Spielen an einem Tisch. Eine gewohnte Selbstverst&#228;ndlichkeit ist, dass das Spiel zun&#228;chst aufgebaut werden muss. Das Brett wird ausgelegt, die Spielsteine verteilt, der Startspieler ermittelt. (Meist beginnt der kleine Sohn oder die kleine Tochter.) Danach gr&#252;belt man &#252;ber dem Spiel, das sich mehr und mehr entwickelt, bis ein Sieger feststeht. 

Wer das jedoch auch von einem Egoshooter erwartet, wird bitter entt&#228;uscht. Man wird ohne Vorbereitungszeit direkt ins Spiel geworfen. Da wird es auch direkt schon hektisch. Waffen sammeln, rennen, nicht treffen lassen und die Gegner in einer Lache ihres eigenen Blutes verrecken lassen. Mag Papa an den fiesen Monstern noch gefallen finden, muss dem T&#246;chterchen/S&#246;hnchen erkl&#228;rt werden, dass die eigentlich ganz lieb sind, nur spielen wollen, und was da so spritzt ist nur Marmelade. T&#246;chterchen/S&#246;hnchen schl&#228;ft die n&#228;chsten Monate aber trotzdem nur mit Nachtlicht und macht pl&#246;tzlich wieder ins Bett. Jetzt ist Mama nat&#252;rlich sauer, weil Papa so einen Mist zu Weihnachten gekauft hat. Papa versteht die Welt nicht mehr... Wann bekommt er endlich Rohstoffe, um aus ein Dorf gr&#252;nden zu k&#246;nnen? Wo optimiert man die Produktion der G&#252;ter? Die Spielanleitung hilft da auch nicht weiter. Immer nur schie&#223;en, laufen, wieder schie&#223;en, wieder laufen, t&#246;ten, t&#246;ten, t&#246;ten.

Tja, eindeutig nicht f&#252;r die Familie geeignet. So ein Spiel wird wohl nie Spiel des Jahres. Aber so funktionieren alle Egoshooter. Nicht nur, dass Sie nichts aufbauen oder optimieren. Im Gegenteil, sie strecken nieder, zerst&#246;ren, t&#246;ten. Und das immer detailierter und realistischer. Kein Wunder also, dass die Egoshooter allgemein die Vorreiter in der PC-Grafik sind, haben sie au&#223;er dem T&#246;ten von Feinden doch kaum andere Spielregeln aufzuweisen.

F&#252;r einen netten Familienabend k&#246;nnen sie aber trotzdem sorgen:
Sie zwingen Ihre kleinen Kinder, Ihnen beim Spielen zuzusehen. Danach k&#246;nnen Sie sich auf regelm&#228;&#223;ige Familiennachmittage beim Kinderpsychologen freuen.

Andreas (Level 4)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geil. Also wer erwartet, einen Egoshooter als Brettspiel zu finden, hat eh schon mal verloren. Naja was soll man dazu noch sagen? In der Brettspielszene ist Descent (auf dem das Doom-Brettspiel ja basiert), meiner Erfahrung nach schon ein Begriff. So viel zu &#8220;h&#228;tte wohl kaum das Zeug zum Hit&#8221;.</p>
<p>Das perfekte Geschenk f&#252;r die ganze Familie?</p>
<p>Eine DVD-ROM, ein Handbuch, das wars&#8230;</p>
<p>Brettspiele ziehen ihren Reiz in erster Linie aus dem gemeinsamen Spielen an einem Tisch. Eine gewohnte Selbstverst&#228;ndlichkeit ist, dass das Spiel zun&#228;chst aufgebaut werden muss. Das Brett wird ausgelegt, die Spielsteine verteilt, der Startspieler ermittelt. (Meist beginnt der kleine Sohn oder die kleine Tochter.) Danach gr&#252;belt man &#252;ber dem Spiel, das sich mehr und mehr entwickelt, bis ein Sieger feststeht. </p>
<p>Wer das jedoch auch von einem Egoshooter erwartet, wird bitter entt&#228;uscht. Man wird ohne Vorbereitungszeit direkt ins Spiel geworfen. Da wird es auch direkt schon hektisch. Waffen sammeln, rennen, nicht treffen lassen und die Gegner in einer Lache ihres eigenen Blutes verrecken lassen. Mag Papa an den fiesen Monstern noch gefallen finden, muss dem T&#246;chterchen/S&#246;hnchen erkl&#228;rt werden, dass die eigentlich ganz lieb sind, nur spielen wollen, und was da so spritzt ist nur Marmelade. T&#246;chterchen/S&#246;hnchen schl&#228;ft die n&#228;chsten Monate aber trotzdem nur mit Nachtlicht und macht pl&#246;tzlich wieder ins Bett. Jetzt ist Mama nat&#252;rlich sauer, weil Papa so einen Mist zu Weihnachten gekauft hat. Papa versteht die Welt nicht mehr&#8230; Wann bekommt er endlich Rohstoffe, um aus ein Dorf gr&#252;nden zu k&#246;nnen? Wo optimiert man die Produktion der G&#252;ter? Die Spielanleitung hilft da auch nicht weiter. Immer nur schie&#223;en, laufen, wieder schie&#223;en, wieder laufen, t&#246;ten, t&#246;ten, t&#246;ten.</p>
<p>Tja, eindeutig nicht f&#252;r die Familie geeignet. So ein Spiel wird wohl nie Spiel des Jahres. Aber so funktionieren alle Egoshooter. Nicht nur, dass Sie nichts aufbauen oder optimieren. Im Gegenteil, sie strecken nieder, zerst&#246;ren, t&#246;ten. Und das immer detailierter und realistischer. Kein Wunder also, dass die Egoshooter allgemein die Vorreiter in der PC-Grafik sind, haben sie au&#223;er dem T&#246;ten von Feinden doch kaum andere Spielregeln aufzuweisen.</p>
<p>F&#252;r einen netten Familienabend k&#246;nnen sie aber trotzdem sorgen:<br />
Sie zwingen Ihre kleinen Kinder, Ihnen beim Spielen zuzusehen. Danach k&#246;nnen Sie sich auf regelm&#228;&#223;ige Familiennachmittage beim Kinderpsychologen freuen.</p>
<p>Andreas (Level 4)</p>
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