Nov 25

Das Spielbar-Quizspecial

Peer Sylvester,  2007      

Letztes Jahr habe ich nach Weihnachten ein kleines Quizspecial geschrieben. Da hatte ich in der Einleitung auch meiner Abneigung von Trivial-Pursuit-ähnlichen Würfelorgien kund getan. Das soll hier nicht wiederholt werden.
Aus Verlagssicht sind Quizspiele immer ein gewisses Risiko: Zum einen benötigt man ja Unmengen an Fragekarten. Das ist nicht nur mit einem enormen redaktionären Aufwand verbunden, sondern auch mit Kosten in der Produktion. Gute, stabile Karten sind ein viel größerer Kostenfaktor als man als Verbraucher gemeinhin so denkt (die Karten beim König von Siam machten zusammen mit der Schachtel einen Gutteil der Produktionskosten aus - Bei Friedrich wars wohl noch extremer, auch weil die Karten da eine noch viel höhere Qualität haben mussten). Daher sind Quizspiele oft sehr viel teurer als andere Spiele in vergleichbaren Schachtelgrößen.
Zum anderen gibt es ja das (in meinen Augen) unsägliche Trivial Pursuit. Das ist nunmal das Quizspiel Nr. 1 und dank einiger geschätzer Millionen Ausgaben immer noch das Quiizspiel Nr. 1 auf den meisten Wunschzetteln. Wenn die Käufer auf ein anderen Quizspiel aufmerksam werden sollen, muss sich der Verlag schon was einfallen lassen. Ein Weg sind Lizenzen. So ist vor kurzem ein (ziemlich schlechtes und einfallsloses) Spiel zum Fernsehquiz “Quiztaxi” erschienen.

Aber auch andere Verlage bemühen hin und wieder ihr Glück und kämpfen um die Aufmerksamkeit potentieller Käufer. Da ich aus einer sehr Quizspielbegeisterten Familie entstamme, habe ich es auf mich genommen, drei Kandidaten einmal auf den Telefonjoker zu fühlen!

Die Kontrahenten sind die Essen-Neuheiten Schotts Sammelsurium und Bezzwizzer sowie die letztjährige Essen-Neuheit Personology, das mittlerweile bereits bei Karstadt verramscht wird.
Hier die technischen Daten unserer Streiter:

Name: Schotts Sammelsurium
Autor: Auf der Schachtel steht Ben Schott, doch ich denke dies ist ein Produkt der Kosmos-Redaktion
Verlag: Kosmos
Für 2-6 Spieler ab 12 Jahren
Der Kosmosverlag setzt auf die Zugfähigkeit des gleichnamigen Bestsellers.

Name: Bezzerwizzer
Autor: Jasper Bülow
Verlag: Mattel
Für 2-4 Spieler (oder Teams) ab 12 Jahren
In Dänemark ist Bezzerwizzer angeblich ein Riesenerfolg - kann die Begeisterung “überzwappen”?

Name: Personology
Kein Autor angegeben
Verlag: Amigo
Für 2-4 Spieler ab 8 Jahren
Wie auch Hasbro mit Scene it setzt Amigo auf die DVD - doch anscheinend erfolglos. Ist das Spiel wirklich schlecht oder wars Pech,dass es beim Käufer nicht landen konnte?

Beginnen möchte ich mit dem Streiter für den Kosmosverlag: Schotts Sammelsurium. Es ist das kürzeste und einfachste der drei Spiele und das einzige mit einer Mitspieleranzahl jenseits der 4. Soweit gute Vorraussetzungen, oder?
Schaunmermal…
Erst einmal: Ein richtiges Quiz im engsten Sinne ist Schotts Sammelsurium nicht. Die Fragen sind nämlich kaum beantwortbar, beziehen sie sich doch auf “nutzloses Wissen” aus dem Buch. Daher sind grundsätzlich drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Beantwortet werden die Fragen immer gleichzeitig von allen Mitspielern, dienicht gerade die Frage vorlesen und alle die richtig getippt haben dürfen ein Feld vor. Das wars auch schon an Regeln - wie gesagt: Einfach, präzise, auf den Punkt- kein unnötiger Glücksfaktor, kein Schnickschnack - Buch äh Spiel aufmachen und losspielen. Damit hat Schott bei uns gleich punkten können, zumal auch die Ausstattung voll in Ordnung geht. Und Ratespiele sind ja nicht schlecht: Man denke an Anno Domini, Ausgerehnet Buxtehude, Pi mal Daumen
Doch bald schon macht sich Ernüchterung breit: Wissen ist kaum möglich, aber auch begründetes schätzen oder gar logisches Erschließen der Antwort ging nur bedingt: Von etwas 60 Fragen wusste ich 4, drei weitere konnte ich begündet raten. Alle anderen ist wirklich blindes Rumgerate und irgendwann in der zweiten Partie fing ein Mitspieler mit blindem Ziehen der Antwortbuchstaben an - Von da an ging es nur bergab. Schlecht ist das alles nicht, nur eben auch nicht gut. Statt Unterhaltung findet man Beschäftigung, die Karten werden weggearbeitet und Stimmung kommt keine auf. Leider konnte der Charme des Buches nicht auf das Spiel übertragen werden - zwar sind einige Fragen wirklich witzig, doch das Gros sind eher Statistiken oder Bonmots, die kopfnickend hingenommen werden.
Ein Beispiel gefällig (aus dem Kopf, bei den Minuten können sich daher kleine Fehler einschleichen)?
Wie viele Stunden Freizeit haben die Deutschen:
a) 5 Stunden 23 Minuten
b) 4 Stunden 33 Minuten
c) 3 Stunden 43 Minuten ?
Witzig? Kaum. Kann man das Wissen? Kaum. Bestenfalls wählt man nach dem Motto “Die Deutschen habe ja viel Freizeit” den höchsten Wert - hier geht die Rechnung dann auch mal auf, aber ebenso häufig liegt man damit falsch.
Fazit: Wie schon Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod aus demselbe Verlag ist auch Schott ein eher belangloses Anhängsel des Buches, wobei die Fragen naturgemäß bei Schott etwas interessanter sind. Es ist als Quizspiel nicht zu gebrauchen und als Ratespiel muss es sich mit viel witzigeren und besseren Konkurrenten messen lassen, bei dem einfach mehr Stimmung aufkommt. Einziges Highlight ist die einfache Abwicklung der Wertung, die ich mir für andere, ansonsten bessere, Quizspiele wünschen würde.

Zum Beispiel für Personology von Amigo (Wieso müssen diese drei Spiele Namen haben, bei denen man sich ständig vertippt?) , dass sich nicht nur vom Medium her an Scene it orientiert: Auch bei Personology wird beim richtigen Beantworten einer Frage gewürfelt und es gibt Aktionsfelder, bei denen man den Platz mit der Figut hinter einen tauschen darf. Besonders toll sind die Aktionskarten, die man mit dem richtigen Beantworten einer Frage bekommen kann (und so immerhin eine Belohnung darstellen). Darunter ist eine Karte, mit der man die Figur mit dem vor einem tauschen kann. Spielen mehrere Spieler hintereinander so eine Karte auf den vormals Führenden wird der ohne Verschulden nach hinten durchgereicht. Ist ein tolles Gefühl: Am meisten gewusst und dennoch letzter… Aber der ist dann selbst schuld, hat er doch nur Karten gezogen, mit dener er noch einmal würfeln darf…
Mit anderen Worten: Die Regeln sind für die Leute gemacht, die Spaß an einem Quizspiel haben, bei dem die eigene Leistung nichts mit der Beantwortung der Fragen zu tun hat.
Doch das alles läßt sich bei Bedarf mit Hausregeln überbrücken - Wie sind die Fragen denn so? Wie der Name des Spieles andeutet drehen sich alle Fragen um Berühmte Personen. Die richtige Person zu erraten ist das Ziel und es gibt vier Kategorien:
Beim Foto wird ein anfänglich digital verzerrtes Foto laufend entzerrt, bei Karikatur entsteht eine Karikatur auf dem Bildschirm, bei der Frage wird -nunja - eine Frage gestellt und bei Zitat muss ein Zitat erkannt werden. Da letzteres in den meisten Fällen sehr, sehr schwer ist, werden im Laufe der Zeit unten Buchstaben des Namens eingeblendet - Ganz so wie beim Galgenraten. Auch wer keine Ahnung hat, kann hier noch durch gutes Raten auf die richtige Lösung kommen.
Der Zeitfaktor ist bei allen Fragen entscheidend: Wird die Frage in den ersten 5 Sekunden beantwortet (eigentlich nur bei den letztgenannten beiden Kategorien zu schaffen) gibt es die doppelte Punktzahl. In den letzten 5 Sekunden dürfen auch die Mitspieler mitraten. Beides sind gute Regeln, die für Interaktion sorgen und das Medium auch gut nutzen. Sowieso sind die Kategorien gut gewählt und wer gerne VIPs rät liegt mit Personology sicherlich nicht ganz falsch (Zumindest wenn er einen weg findet das Spielbrett und die Aktionskarten zu ignorieren).
Aber: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los ein ungeliebtes Kind von Amigo vor mir zu haben: Nicht nur dass das Spiel bereits 6 Monate nach Erscheinen für ein Zehntel des Urpreises verramscht wurde, nein, auch die redaktionelle Bearbeitung ist so dilletantisch, dass man fast Absicht vermuten muss:
Die Regeln habe ich schon angesprochen. Aber auch das Aussehen: Die Schachtel gehört sicherlich zu den häßlichsten Designs in meiner Spielesammlung. Auch in der Schachtel siehts nicht besser aus: Brett und Karten -allesamt nicht sonderlich schön. Selbst Graphik auf der DVD gehört eher in den Bereich “PC-Spiel in den späten 80er Jahren”. Und so gut die Fragen und Aufgaben dort auch sind: Es haben sich schon einige Merkwürdigkeiten eingeschlichen. So kommt ein Zitat zweimal vor: Einmal bei “Zitat” und einmal bei der Kategorie “Frage” in der Form “Wer sagte : (…)?” Wohl dem der die zweite Frage hatte, wenn das Zitat bereits in derselben Runde abgefragt wurde. Schlußendlich bleibt die Frage warum man sich hier auf maximal 4 Spieler beschränkt hat - mit zusätzlichen Pöppeln kann Personology problemlos auch mit viel mehr Leuten gespielt werden. Gerade angesichts der Party-Spiel ähnlichen Athmosphäre wäre das sehr sinnvoll gewesen.
Fazit: Vom Spielspaß her kann Personology locker mit der Scene it - Reihe mithalten. Vielleicht hat es sogar den Vorteil gegenüber der Hasbro-Reihe, dass die Berühmtheiten aus allen Bereichen stammen und daher mehr Allgemein- als Fachwissen gefragt ist (Bei Scene it gibt es ja Themen wie “Fussball-Weltmeisterschaften” oder “Kino”). Gerade für Familien sicherlich die bessere Wahl. Auch dürfte die Hauptzielgruppe - vermutlich 16-25jährige - auch nicht so an dem Glücks- und Ärgerfaktor stören. Leider schoß sich Amigo mit der Aufmachung und der Umsetzung selbst ins Bein - In der Kaufhausauslage musste Personology gegen das deutlich ansprechendere Scene it verlieren!

Das dritte im Bunde ist dann ein klassisches Quiz: Bezzerwizzer setzt auf die Quizspielfreunde als direkte Zielgruppe. Schachtel und Inhalt sehen sehr gediegen aus - Hier wird der Eindruck vermittelt, etwas sehr edles gekauft zu haben. Das ist bei einem Preis von knapp 50€ sicherlich auch notwendig. Der Preis wird aber auch durch eine enorme Fragenauswahl gerechtfertigt - Mit diesem Spiel ist man einige Zeit beschäftigt!
Und taugen die Regeln was? Wie funktioniert das Spiel?
Wie gesagt, es ist in erster Linie ein klassisches Quizspiel: Einer ist dran und muss eine Frage aus einem Wissensgebiet beantworten. Alternative Antworten gibt es nicht, also Wissen oder Nicht-Wissen ist hier die Frage! Für das richtige Beantworten gibt es Punkte - kein Gewürfel, keine Aktionskarten, kein Überflüssiges Randomisieren der Wertung. Dafür aber ein sehr schöner Mechanismus zum Bestimmen der Punkte: Vor jeder Runde zieht jeder 4 Kategorie-Steine, die anzeigen aus welcher Kategorie eine zu beantwortende Frage stammt. Jeder kann nun selbst entscheiden, welche Kategorie im 4 Punkte, welche 3, welche 2 und welche nur 1 Punkt im Falle einer richtigen Antwort bringt. Das ist clever und macht Spaß und jeder kann seine Stärken selbst einschätzen. Hinzu kommt noch, dass jeder einen Zwap-Stein besitzt, mit dem er einmal in jeder Runde einen eigenen Stein mit dem eines Mitspielers tauschen kann - so könnte ich z.B. die ungeliebte Frage aus dem Bereich Architektur vermeiden und mir stattdessen eine Frage aus dem Bereich Naturwissenschaften holen. Das ist natürlich auch ein schöner Ärgerfaktor: Jetzt muss mein Bruder eine Architekturfrage für 3 Punkte beantworten! Tja, selber Schuld, hätte er mal seinen Zwap-Stein nicht so früh eingesetzt! Dieses Element funktioniert gut und sorgt für den gewissen Pfiff. Zur weiteren Interaktion gibt es noch einen Bezzerwizzer-Stein. Der war bei uns aber nicht unumstritten: Setzt man ihn ein UND ein Mitspieler beantwortet seine Frage falsch, kann ich versuchen, die Frage richtig zu beantworten. Man muss also wetten, dass der andere die Frage nicht weiß, man selbst aber schon. Knifflige Sache! Außerdem ist in den Regeln nicht klar geregelt ob mehrere Bezzerwizzersteine gleichzeitig gespielt werden können und wer im Zweifelsfall den Vorschub erhält. Ein ärgerlicher Punkt, der sicherlich beim Kunden für unnötige Verwirrung sorgen wird! Überhaupt sind die Regeln nicht wirklich gut aufbereitet - für ein Spiel dieser Preisklasse, dass zudem als Quizspiel eine niedrige Einstiegshürde haben sollte eine ärgerliche Sache! Mangelnde Erfahrung der Redaktion mit Brettspielen?

Fazit: Ein sehr ordentliches reines Quizspiel mit ein paar unverbrauchten Ideen und schönem Material - leider nur bis maximal 4 Spieler (wobei Teams mehrerer Spieler in der Regel explizit empfohlen werden) und mit einem hohen Preis als Einstiegshürde.

Und unterm Strich?
Mein Lieblings-Quiz ist und bleibt Wer wird Millionär?, denn alle (bis auf den Vorleser) beantworten dieselbe Frage und es gibt keinen Glücksfaktor und das “Quizspielformat” ist gut umgesetzt. Wer wirklich einen reinen Wissenswettstreit durchführen möchte, ist hier immer noch am besten bedient.
Doch Bezzwizzer ist eine gelungene Alternative, die mit der Kategorienwahl und dem Zwap-Stein zudem eine gesunde Dosis Frische in den Quizspielbereich bringt. Der hohe Preis ist gerechtfertigt, denn der Fragenvorrat hält garantiert lange vor. Ich kann das Mattel-Spiel nur jedem Quizspielfreund empfehlen!

Personology ist eher leichtere Kost für etwas jüngere oder für Leute, die gerne in heiterer Runde raten. Ein durchaus brauchbares Geschenk, aber kein Überflieger. Für Freunde von Scene it und vergleichbaren Spielen durchaus empfehlenswert.

Schotts Sammelsurium kann ich nicht wirklich guten Gewissens empfehlen. Es ist nicht wirklich schlecht, aber es gibt einfach sehr viele deutlich bessere Ratespiele auf dem Markt.

Das Quiz was mit im Jahr 2007 aber am meisten Spaß gemacht hat ist “Buzz - Das Musikquiz” -ein Playstation 2 - Spiel mit vielen witzigen und originellen Ideen. Aber auch bei den Brettspielen kommt der Quizspielmarkt in Bewegung - eine gute Sache. Wer weiß, vielleicht sehen wir hier nächstes Jahr das nächste Quizspielspecial…

ciao
peer





Nov 17

Gewinnen macht Spass!

Peer Sylvester,  2007      

Zum ersten Mal in meiner kurzen Karriere als Spieleerfinder hab ich was gewonnen - naja, oder zumindest fast: König von Siam schaffte den vierten Platz beim prestigeträchtigen Alternativpreis “Der Portner”!

Das Ranking:
1. Gangster (Amigo)
2. Wikinger (Hans im Glück)
3. Notre Dame (Alea)
4. König von Siam (Histogame)
5. Guatemala Cafe (Eggertspiele)

Ja, ja, ich weiß. Der Portner ist ein Spaßpreis, ursprünglich bei einer Diskussion um das Spiel des Jahres ins Leben gerufen, um zu demonstrieren, dass jeder seinen eigenen Spielepreis gründen kann.
Aber immerhin: Ich bin unter den Top 5 einer persönlichen Jahres-Auswahlliste von einem bekannten Spieler (und Sammler). Das ist für sich genommen ein schöner Erfolg und gibt mir ein gutes Gefühl. Zudem sind die Spiele vor mir sicherlich auch zu Recht vor mir (Vor allem Notre Dame und Wikinger sind tolle Spiele, Mein erster Eindruck zu Gangster ist aber auch recht positiv).
Weitere Spielepreise - auch Spaßpreise! - dürfen gerne folgen :-)


In Bälde feiert mein Blog seinen ersten Geburtstag. Zudem habe ich mein Spiel “Gähn” bei einem amerikanischen Kleinverlag als “Dubious” untergebracht. Leider hat das Thema (Vor Langeweile einschlafen) die Umstellung auf ein reines Kartenspiel nicht überlebt. Dass hat aber den Vorteil, dass das Spiel flexibler wird.
Jedenfalls sind das zwei Gründe ein kleines Gewinnspiel auszurufen. Der einzige Preis: Ein “Dubious”. Wer nicht gerne in den USA bestellt, wird anders kaum an das Ding herankommen…

Die Regeln:
1.) Teilnehmen kann jeder, der mit einer eigenen Email-Adresse eine Email mit seiner vollständigen Adresse an gewinnspiel@spielbar.com schreibt. Pro Teilnehmer nur eine Email!
2) Außer der Adresse müssen zwei Fragen beantwortet werden (In Anlehnung an das zu vergebende Spiel(*)):
a) Welches dieser drei Dinge findest du persönlich am langweiligsten:
I) Asphalt II) Haare waschen III) Kniffel
b) Welches dieser Drei Dinge findet die Mehrheit der hier antwortenden am langweiligsten?

Nur wer beide Fragen beantwortet und b richtig tippt kommt in die Auslosung. Tippt niemand richtig, verlose ich unter allen Teilnehmern das Spiel.

3.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Hunde, Kakteen und andere Nichthumanoide Wesen sind leider auch ausgeschlossen. Diesmal. Außerdem gilt was sonst so gilt, damit man mich nicht abmahnen kann. Kleinteile können beim Gewinnspiel aber nicht verschluckt werden.

4.) Der Einsendeschluß ist der 1.12.2007 um 23.59 Uhr. Alle verspäteten Emails werden wie Dreck behandelt.


Zum Schluß möchte ich auf zwei Versteigerungen aufmerksam machen: Auf Hall9000 wird der Originalprototyp von “König von Siam” zu gunsten krebskranker Kinder versteigert.

Auf ebay wird mein Akkon zugunsten meiner Geldbörse versteigert. Nicht so ehrenhaft, aber ich weise dennoch drauf hin.
Das Dungeon Twister, dass ich vor zwei Wochen angeboten habe, ist weg.

ciao
Peer

(*) Das eigentliche Spiel ist etwas feiner in der Bewertung, aber im Kern gehts um dasselbe





Nov 16

Festival und Uptown

Jürgen Karla,  2007      

Peer hat zwei neue Rezensionen zu interessanten Messeentdeckungen geschrieben:
Uptown und
Festival.

Viel Spaß beim Entdecken!





Nov 11

Reise zum Mittelpunkt des Buches

Peer Sylvester,  2007      

Gerade habe ich Jule Vernes “Reise zum Mittelpunkt der Erde” gelesen. Und ich muß sagen: Ich bin ziemlich enttäuscht! Ich habe andere Bücher von Verne gelesen und Stil und Wissenschaftlicher Background und (ganz neutral betrachtet) auch die Story waren auf dem Niveau seiner anderen Bücher. Daran lag es also nicht. Der Grund war vielmehr, dass ich etwas ganz anderes erwartet hatte: Als Kind/Jugendlicher habe ich mehrmals den gleichnamigen Zeichentrickfilm gesehen und anscheinend hat sich der verantwortliche Filmemacher aus Gründen der Dramaturgie zahlreiche Freiheiten erlaubt. Und gerade die Dinge, die der Filmemacher sich ausgedacht hat, sind mir in Gedächnis geblieben. Zufälligerweise waren es auch gerade die Dinge, von der ich dachte, dass sie gute Spielelemente bieten könnten. Meine ursprüngliche Idee war es nämlich ein Spiel aus der Romanhandlung rauszudestillieren.
Jetzt habe ich das Buch aber gelesen und stelle fest: Keine rivalisierende Forschungsgruppe, keine Angriffe von Spinnen und kein Saurier-Ei, dass bei Romanende als Beweis für die tatsächlich entdeckten Saurier herhalten kann. Stattdessen besteht ein Gutteil des Buches aus dem ereignislosen wandern, dem Aufstellen von wissenschaftlichen Hypothesen und den langen Verzweiflungs-Tyraden des Protagonisten. Nicht so langweilig wie es klingt, aber deutlich ereignisnisärmer als gedacht.
Natürlich ist der Grund klar: Was sich noch ganz ansprechend liest, würde als Film nicht wirken. Da muss mehr Action her! Film und Buch sind nun einmal unterschiedliche Medien und das Herausdestillieren einer guten Filmhandlung aus einer guten Romanhandlung ist eine Kunst für sich (es gibt gute und schlechte Beispiele für Romanumsetzungen).
Dasselbe gilt natürlich auch für Spielumsetzungen. Eigentlich sogar noch fast im größeren Maße - will man die Regeln nicht explodieren lassen, muss in der Regel ein Aspekt des Buches exemplarisch rausgesucht werden, um den es dann gehen soll. Leider gilt meistens, dass sich Spiele weniger Freiheiten nehmen dürfen als Filme (hab ich jetzt zumindest subjektiv das Gefühl) - entweder benutzen sie den Film ganz abstrakt (Wie die HdR-Kartenspiele) oder es muss die Romanhandlung drin vorkommen (Wie beim Herr der Ringe Spiel). Die Frage wäre z.B. ob ich guten Gewissens ein Spiel basierend auf der “Reise zum Mittelpunkt der Erde” erfinden kann, dass die wesentlichen Aspekte des Filmes aufgreift, auch wenn diese Aspekte in dem Buch gar nicht vorkommen. Würden sich die Jules-Verne-Fans beschweren? Würde es jemand merken? Ich weiß es nicht.

Im Prinzip läuft wieder alles auf die alte (und hier auch schon wiederholt angesprochene) Diskussion zwischen Thema und Spielumsetzung. Wenn ich ein Thema habe: Wie weit muss die Umsetzung gehen? Muss ich die wesentlichen Handlungsstränge und Wendepunkte erfassen oder reicht einer? Reicht vielleicht sogar das “Lesegefühl”? Die Fragen sind aktueller denn je, denn Spieleverlage -allen voran Kosmos- haben die Buchumsetzung entdeckt. Galt früher “Hüte dich vor Lizenzprodukten!” sind heute viele ordentliche Buchumsetzungen auf dem Markt. Besonderen Anteil daran hat Kai Haverkamp, der mittlerweile sowas wie ein Spezialist für Buchumsetzungen ist. Gerade bei Kinderbüchern versteht er es, die Essenz des Buches zu erfassen, mit dieser zu arbeiten und so eine spielbare Umsetzung eines Buches anstelle einer unspielbaren “Nacherzählung” zu kreiren. Als Beispiel wäre “Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab” zu nennen. Eigentlich hat das Buch nichts, mit dem man arbeiten könnte, geht es doch nur um das gegenseitige (leicht kitschige) Schulterklopfen zweier Karnickel. Doch Haverkamp hat gemerkt: In den Dialogen geht es um Entfernungen, also hat er ein Entfernungsratespiel draus gemacht. In der vorliegenden Umsetzung passt das zum Buch und er fängt die wesentliche Aussage ein.
Doch die “wesentliche Aussage” ist nicht immer einfach. Ob er sie bei “Pippi Langstrumpf” gefunden hat, weiß ich nicht, hab aber meine Zweifel. Außerdem wird es bei erwachsenen Büchern dann wieder schwieriger, denn Erwachsene sind anspruchsvoller. Ein Aspekt reicht da nicht mehr, Erwachsene wollen die Handlung erleben! Und dann wirds schwierig: Was lasse ich weg (muss ich zwangsläufig, denn Bücher sind zu lang für 1:1 Umsetzungen), was ändere ich ab (auch das muss sein, denn trotz “Handlungsnachbau” soll das Spiel ja nicht vorhersehbar sein) und was kann ich aus spieltechnischen Gründen dazutun, ohne das es von den Fans Ärger gibt?
Wer die Fragen beantworten kann, ist schon einen ganzen Schritt weiter. Doch bevor dieser getan werden kann muss man sich fragen: Welches Buch kann ich überhaupt adäquat umsetzen? Bei neuen Büchern kommt noch ein “Risikofaktor” hinzu: Ein potentiell interessierter Verlag muss auch die Lizenz bekommen. Wenn die Vorlage zu dicht am Buch ist und die Lizenz kommt nicht (wie bei Dune gerade geschehen), gibt es Probleme für den Autoren. Das Problem haben Klassiker nicht.

Ich dachte “Reise zum Mittelpunkt der Erde” wäre ein Buch, das gut geeignet wäre, um als Spiel umgesetzt zu werden (Anders als “Per Anhalter durch die Galaxis”, von dem ich glaube, dass jede Spieleumsetzung enttäuschen muss, da ich mir nicht vorstellen kann, wie ein Spiel den schrägen Humor Adams einfangen will): Eine lineare Handlung, eine Art “Wettlaufspiel” und ein unverbrauchtes Thema. Jetzt wo ich es gelesen habe bin ich mir nicht so sicher: Zu wenig interessantes passiert im Buch. Na mal sehen.
Übrigens würde mich auch eine Spielefassung von “Moby Dick” reizen - aber das Buch selbst schreckt mich ab, zumal es extrem langatmig und -weilig sein soll. ;-) Und dann weiß ich nicht, ob “Walfang” heutzutage noch ankommt. Andererseits: Auf einem sehr abstrakten Level, wäre es schon machbar, denke ich.
Wem fallen noch weitere Bücher ein, die eine Spieleumsetzung verdienen und bei denen eine entsprechende Bearveitung auch möglich ist? Klassiker sind bevorzugt.
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Nochmal gespielt: Gipsy King. Beim zweiten Mal gefiel es mir nicht mehr ganz so gut, es ist mir zu sehr durchgerechne. Aber vielleicht war ich auch nicht in Stimmung. Auf jeden Fall ist es schnell mal gespielt, also wird es so oder so nochmal auf den Tisch kommen.
Auch Glik von Portal konnte seine zweite Partie verbuchen und ich bin nach wie vor sehr angetan von diesem abstrakten Spiel! Ein bisschen wie Rasende Roboter, aber es spielt halt jeder für sich. Nicht so furchbar verkopft wie andere abstrakte Zweier, aber durchaus strategisch. Sehr schön! Ich muss jetzt unbedingt mal die Mehrpersonenvariante testen.
Race to the Galaxy hab ich auch ausprobiert und finde es klasse! Ich bin eigentlich kein Fan von Spielen, die es in ähnlicher Form mal gegeben hat (Race ist ja ursprünglich als Puerto-Rico-Kartenspiel gedacht gewesen) - so hat mich Phönizia nicht interessiert, weil ich Outpost habe. Aber race gefällt mir sowohl thematisch als auch spielerisch deutlich besser als SJ, da die Möglichkeiten fazettenreicher sind und sich nicht so schnell festgefahrene Strategien einschleifen können. Allerdings ist die Einstiegshürde deutlich höher - eine Partie ist definitiv zu wenig und ich lechze nach mehr…

ciao
peer





Nov 04

Höchstens 5 Freunde sollt ihr sein!

Peer Sylvester,  2007      

Auch wenn es vielleicht anfängt zu nerven: Auch dieses Blog soll mit einer Essen-Beobachtung beginnen: Ein Freund meinte: “Außer Partyspielen hab ich keine Spiele gefunden, die mit 6 Spielern spielbar wären.”
Nun, es gab schon welche (z.B. The Circle), aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: Warum gibt es so wenig Spiele für mehr als 5 Spieler?
Es gibt zwei Gründe:
1.) Aus Autorensicht ergibt sich ein einfaches Problem beim Ansteigen der Spielerzahl: Die Spieldauer explodiert.
Bei einem normalen “Reihum macht jeder seinen Zug”-Mechanismus wird die Spieldauer natürlich mit jedem Mitspieler erhöht. Schlimmer noch - es dauert immer jeweils länger bis man selbst an der Reihe ist. Dadurch erhöht sich nicht nur die einzelne Wartezeit sondern es verringert sich oft auch der einzelne Einfluß - man kann nicht so schnell reagieren. Ersteres kann man verhindern, in dem die einzelnen Züge sehr kurz zu halten sind. Letzteres aber nicht. Als Beispiele würde ich Den Palast von Alhambra oder Union Pacific nennen wollen: In Vollbesetzung tendiert der Einfluß des einzelnen gegen Null. Letzterem kann man entgegensteuern, in dem die Spiele sehr interaktionsarm sind.
Wie auch immer: Spieldauer und Einflußminderung sind zwei Probleme die beachtet werden müssen, wenn die Spielerzahl wächst. Diese Faktoren beeinflussen nicht jedes Spiel gleich stark, aber bestimmte Mechanismen funktionieren nicht mehr so gut wenn die Spielanzahl wächst. Dadurch wird die Anzahl der Spiele für hohe Spielerzahlen quasi schon bei der Entwicklung reduziert.
2) Selbst wenn ein Spiel theoretisch mit vielen Spielern funktionieren würde, spricht oft ein verlagspolitisches Argument gegen 6-Spieler-Spiele: Das Material. Wenn -wie bei Siedler - jeder Spieler einen ordentlichen Satz Material benötigt sind die Produktionskosten ein gewaltiger Faktor in der Spielekalkulation. Zumal sind die wenigsten Gruppen so groß, dass wirklich regelmäßig zu sechst gespielt wird. Daher ist es nicht selten sinnvoll ein Spiel zunächst mit Material für wenig Spieler auszustatten und anschließend ggf. eine Erweiterung für mehr Spieler nachzuschieben (wie jüngst bei den Säulen der Erde geschehen). Hinzu lkommt das Farbenproblem: 6 gut zu unterscheidene Farben zu finden ist nicht immer einfach - vor allem wenn es auch neutrale Spielsteine gibt oder die Farben noch eine Rolle für den Spielablauf spielen sollen.

Partyspiele sind da anders: Per Definition spielen da potentiell viele Spieler mit, also muss das Spiel entsprechend angelegt sein (mein Hauptkritikpunkt an Villa Palletti war damals, dass es -im Gegensatz z.B. zu Bamboleo oder Bausack - nur zu viert spielbar war). Zudem sind die meisten Partyspiele so gestaltet, dass
a) fast immer alle gleichzeitig beteiligt sind (oft wird in Teams gespielt) und lange “Grübelpausen” sind eh nicht vorgesehen.
b) pro Spieler wenig Material benötigt wird - meistens nur ein Punkteanzeiger.

Damit wäre also wieder ein Geheimnis gelöst :-)
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Und schon taucht ein neues Geheimnis auf: Warum haben Vielspieler keine Ahnung von Kinderspielen?

Die Nominierungen zu den Geek-Awards stehen fest. Die Geekawards sind so ein bisschen die Boardgamegeek-Entsprehungen zum Deutschen Spielepreis: Genauso unbedeutend, auch per Abstimmung bestimmt, aber vielleicht etwas raffinierter in der Auswertung: Das Wahlverfahren läuft in mehreren Durchgängen und es gibt zahlreiche Kategorien. Die Veranstalter legen großen Wert darauf, dass sich alles durch die Abstimmung von selbst regelt.
Nun, das tut es natürlich nicht und so kommt es immer wieder zu witziges Stilblüten. Letztes Jahr war Twillight Struggle sowohl in der Kategorie “Best 2 Player (Non-Wargame” als auch in “Best wargame” nominiert und war damals gleichzeitig Kriegsspiel und kein Kriegsspiel.
Dieses Jahr fällt vor allem auf, dass Vielspieler keine Ahnung von Kinderspielen haben. Nominiert sind Zooloretto, Heroscape Marvel: The conflict begins und Qwirkle.
Alle Spiele haben zwar recht einfache Regeln, doch das macht sie nicht zu Kinderspielen: Bei Zooloretto und Qwirkle wird gerechnet (bei Qwirkle sogar recht ordentlich) und bei Heroscape gekämpft. Heroscape und Zooloretto haben Altersempfehlungen ab 8 Jahren. Alle drei Spiele würde ich als Familienspiele bezeichnen (Heroscape richtet sich allerdings in erster Linie an Jugendliche), nicht als Kinderspiele. Neben Selecta oder Haba machen sich diese Spiel schon komisch, net wahr? ;-)
Nein, Kinderspiel ist anders - die müssen haptischer rüberkommen und dürfen keine komplexeren Spielziele haben (und damit fallen Punkterechnereien schon raus). Aber das wurde im zugehörigen Thread durchaus besprochen. Die Mehrzahl stimmte wohl eher für Kinderspiele, welche sie selbst (also die Abstimmenden) spielen würden, nicht unbedingt, welche Spiele für Kinder nun besonders geeignet sind. Wer immer glaubt solche Abstimmungspreise seien das Nonplusultra in Punkto Aussagekraft wird hier eindrucksvoll wiederlegt. Vielspieler mögen viel Ahnung von Vielspielerspielen haben, sind aber erschreckend zielgruppenblind.
(BGG hat sowieso ein Problem bei Kinderspielen - es ist nicht klar geregelt ob man die Spiele aus persönlicher Sicht oder aus Kindersicht bewerten soll. Daher haben Kinderspiele meistens sehr niedrige Bewertungen - Erwachsene spielen nur die wenigsten Kinderspiele freiwillig in reinen Erwachsenenrunden)

Ansonsten sind die Nominierungen -wie bei Abstimmungen üblich - recht unüberraschend gewesen. Allerdings ist der Gewinner des Deutschen Spielpreises Säulen der Erde nur für die Graphik (”best Artwork”) nominiert. So viel zum Thema “Der DSP zeichnet das beste Spiel aus“… (und Zooloretto ist für bestes Familienspiel nominiert - so falsch liegt die Jury also nicht - Norwegisches Spiel des Jahres hin oder her).

Der heutige Meilenstein ist einem der spektakulärsten Spiele-Designs der Spielegeschichte gewidmet. Das Spiel ist nicht bei BGG gelistet.

Es handelt sich um Dungeons & Dragons von Gary Gygax. Ja, es ist kein Brettspiel, sondern ein Rollenspiel. Aber: Damals gab es ja eben noch keine Rollenspiele! D&D war das erste seiner Art. Ich kann mir nicht einmal vorstellen wie jemand ein solches Spielkonzept entwickeln kann, ein Spielkonzept, dass mit nichts dagewesenen vergleichbar gewesen wäre: Es gibt keinen Gewinner, kein starres Spielziel. Es ist mehr eine Erfahrung als ein Spiel. Und es war der Startschuß für eine ganze Gattung von Spielen, die sich heute ungebremster Beliebtheit erfreut und dem eine ganze Halle auf den Essener Spieletagen gewidmet ist. Als Autor kann ich nur sagen “Wow!”.

In den letzten 40 Jahren gab es nur zwei völlig neue Sachen: Rollenspiele und Sammelkartenspiele. Letztere sind ein Meilenstein für sich. Erstere Entwicklung halte ich allerdings für spektakulärer, denn sie sind noch weiter von den herkömmlichen Brettspielen entfernt, als erstere. Und Rollenspiele haben jetzt ihrerseits Abkömmlinge hervorgebracht: Live-Rollenspiele, Erzählspiele und auch dort gibt es neuartige Ansätze und Entwicklungen (erst die Würfelorigien, dann große Skill-Listen, schließlich die viel freieren Systeme, wie sie World of Darkness benutzen, schließlich die D20-Welle (so eine Art Retro-Phase) und ich bin gespannt was als nächstes kommt). Aus den Rollenspielen ist eine Parallelwelt geworden - begonnen haben sie aber in der Fantasy-Brettspielecke.

Zum Schluß noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich brauche etwas Platz in den Regalen und werde mich von einigen Spielen trennen. Wer Interesse an den hier genannten Spielen hat, schicke mir eine Mail (peerchen at hotmail punkt com) mit seiner Preisvorstellung. Die Chancen stehen gut, dass ich zuschlage, denn ich bin meistens zu faul für ebay…
Dungeon Twister: Einmal gespielt, dabei gemerkt dass es mir zu fummelig ist. Entsprechend guter Zustand.
Criss Cross: Altes Spiel von FX Schmid aus den 70ern. Ich bin nicht Sammler genug um das zu behalten.
Streuhandspiel: Schachtel ist angeschlagen, ansonsten ist das Spiel ungespielt. Laut Pöppel Revue solls recht gut sein, wenn man es durchdrungen hat, aber 3-Stunden-Spiele müssen bei mir sofort zünden, sonst ists Asche.
How Ruck (Kosmos): ein paar mal gespielt, aber die Schachtel und Material sind noch sehr gut in Form. Ist ein stinknormales Nimm-Das!-Spiel, sieht man von der Deck-Zusammenstellung ab. Davon hab ich genug.
Akkon: Wer meine Rezi gelesen hat, weiß, warum ich es verkaufe.
Arche Opti mix: Signiert vom Autor. Ist mir für ein lockeres Kartenspiel zu umständlich (Nein, jetzt darfst du die Karte nicht legen wegen dem. Ok. Nein, da auch nciht, wegen der Regel. Ok. Und da erst Recht nicht wegen der Regel. Ist gut. Und denk nicht mal daran das zu machen! Ok….”) Es hat aber seine Fans.
Campanile. Vom Flohmarkt. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung warum ich das spielen soll - es reizt mich so gar nicht.
Übrigens suche ich meinerseits Pizza-Krieg, Killer (Sid Sackson Games), Ice-Cube (MB), Carabistouille (deutsche Version) und Krakatoa. Ich tausche gerne, gebe aber nach Essen und vor Weihnachten keine Sammlerpreise mehr aus ;-)

in diesem Sinne,
Peer